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ARMAGEDDON -  Embrace The Mistery & Three     Artist:  ARMAGEDDON
    Album:  Embrace The Mistery & Three
    Label:  Century Media
    Release:  13.11.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Melodic/Progressive ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Ende der 90er Jahre gründete Arch Enemy-Gitarrist Chris Amott das Melodic Metal-Projekt Armageddon, mit dem er drei Alben aufnahm, von denen das zweite ('Embrace The Mistery') und dritte ('Three') jedoch ausschließlich in Japan veröffentlicht wurden. Century Media, zu deren Zugpferden Arch Enemy zählen, bringen die beiden Scheiben nun im Doppelpack und mit sechs Bonustracks (Demos, Rehearsals, Coversongs usw.) auch dem europäischen Fan näher.

Beide Scheiben haben nun schon sieben respektive gar neun Jahre auf dem Buckel, sind also eher ein historisches Dokument von Amotts damaligen musikalischen Vorlieben, als dass sie neue Seiten am Schaffen des schwedisch-englischen Gitarristen aufzeigen. Fans von Arch Enemy seien gewarnt: den Stil von Chris Amott kann man in Riffs, Licks und Soli natürlich deutlich erkennen und Arch Enemy-Drummer Daniel Erlandsson bearbeitet sein Kit wie immer gekonnt und songdienlich. Doch wo bei Arch Enemy das gleichermaßen technisch versierte wie den klassisch ausgerichteten Hardrock-Virtuosen zu Ehre gereichende Spiel der Gebrüder Amott die Basis für wuchtigen Melodic Death Metal darstellt, bieten Armageddon einen melodischen Metal/Hardrock-Hybriden für die sanfteren Gemüter.

So schwankt das 2000er Werk 'Embrace The Mistery' zwischen europäischem 80er Jahre Metal ('Cry Of Fate') für die Helloween-Fraktion, jazzigen Gitarrenspielereien aus dem Joe Satriania/Steve Vai/John Petrucci-Feriencamp ('Moongate Climber') und leicht angeproggten AOR-Songs, wie sie sowohl Fans von Spock's Beard als auch Journey gefallen könnten ('Worlds Apart'). Last Tribe-Sänger Rickard Bengtsson macht auf diesen zehn Songs einen soliden Job, kann aber mit seiner hellen Stimme mit vergleichbaren Frontleuten wie James LaBrie (Dream Theater) oder Damian Wilson (Threshold) nicht mithalten. Emotionale Resonanz will sich bei seinem Gesang einfach nicht einstellen, was aber zum Teil auch an den nicht zwingend und zupackend ausfallenden Melodien liegt. Nur die abschließende Ballade 'Grain Of Sand' lässt ein wenig aufhorchen und kann ansatzweise ein bisschen Gefühl vermitteln. Die restlichen Songs sind perfekt umgesetzter, aber den Hörer letztlich ziemlich kalt lassender Melodic-Progressive-Metal/Rock.

Bei den Songs von 'Three', bei welchen Chris Amott selbst den Gesang übernahm, ist die Ausrichtung eine etwas andere. So legt der Opener 'Burn The Sun' mit ziemlich fetten Power Akkorden los, wie sie auch einen Arch Enemy-Song einleiten könnten. Schärfer, härter, zwingender ist das Ganze. Und obwohl Chris Amott kein sehr guter Sänger ist, bringt er mehr Seele und Herz in die Songs, was sich besonders bei der gelungenen Ballade 'Well Of Sadness' zeigt. Der derart angedeutete Kurs setzt sich auch im weiteren Verlauf fort, so dass 'Three' die spannendere, fokussiertere und schlichtweg bessere Hälfte dieses Doppeldeckers darstellt, mit der sich auch Arch Enemy-Fans eher werden anfreunden können. Zumal es am abwechslungsreichen Spiel von Chris Amott natürlich nichts auszusetzen, sondern viel zu genießen gibt. Aber wenn schon Metal, dann doch bitte mit Eiern, auch wenn es traditioneller und melodischer sein soll. Das ProgRock-Experiment auf 'Embrace The Mistery' bleibt letztlich hingegen eine nicht uninteressante, aber auch sehr halbgare Angelegenheit.


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