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Saxon -  Innocence Is No Excuse (Remastered)     Artist:  Saxon
    Album:  Innocence Is No Excuse (Remastered)
    Label:  EMI
    Release:  29.01.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Im Jahr 1984, einem der fruchtbarsten in der Geschichte des Hardrock, hatten Saxon mit dem gewaltigen 'Crusader' mehr als einen Fuß auf amerikanisches Terrain gesetzt. Ein Jahr später sollte 'Innocence Is No Excuse' den lukrativen Markt endgültig erobern, allerdings mit einer Ausrichtung weg vom ursprünglichen Heavy Metal und hin zum melodischen Stadionrock. Als Teil der (voraussichtlich) letzten drei Saxon-Remasters von EMI erscheint das aus Bandperspektive einst richtungsweisende Werk in voluminöser Neuauflage.

Das Intro, in dessen Verlauf der melancholische Beginn sich zu einer bombastischen Powerhymne steigert, sorgt bei mir noch heute für Gänsehaut. Hardliner Biff Byford ruft vom Start weg eine famose Gesangsleistung ab. Und dann dieser multivokale Hauptteil, das ist pures 80er-Hardrock-Gold. 'Rockin' Again' ist der Auftakt zu einem bisweilen fantastischen Song-Zehner. Simpel, aber riffreich ist 'Call Of The Wild', ein idealer Autofahrsong, auch wenn der Refrain irgendwie doof ist.

Leider fast vergessen ist die Single 'Back On The Streets'. Wie viele Bands würden sich um so eine Nummer reißen? Der Gute-Laune-Rocker, wieder mit Auf-Achse-Charakter (nomen est omen), müsste eigentlich eine der Signatur-Hymnen von Saxon sein. Schnell wieder ins Set damit, Jungs! Der Typ-A-Rocker 'Devil Rides Out' animiert ebenfalls zum Tritt aufs Gaspedal. Und mit 'Rock'n'Roll Gypsy' folgt die nächste brillante Single-Auskopplung, ein Uptempo-Song, der alles hat: Riffs, Melodie und einen Killer-Refrain, der beides vereint. 80er-Rock klang nie besser!

Dem Quintett Byford, Quinn, Oliver, Dawson und Glockler gelingt zunächst scheinbar alles, wobei das Songwriting zu 90 Prozent aus der Feder von Byford und Bassist Steve Dawson stammt, der die Band anschließend verließ und später gemeinsam mit Hier-noch-Gitarrist Graham Oliver und dem Konkurrenzprodukt Oliver/Dawson Saxon für viel Ärger sorgte. Hier erweist er sich als kongenialer Schreibkkollege seines Sängers. So ist auch die Ballade 'Broken Heroes' ein musikalischer Volltreffer.

Für einen Augenblick glaubt man, dass quasi auf der B-Seite der Schallplatte etwas die Puste ausgeht. 'Gonna Shout' klingt etwas zu banal, aber 'Everybody Up' entfaltet sich mit seinem NWOBHM-Riff und großem Aufgetrommle von Nigel Glockler spätestens im dritten Durchlauf. Dann geht mit 'Raise Some Hell' schon wieder die Post auf diesem exzellent produzierten Werk ab. Zwei Minuten sind noch nicht mal rum, da steigt ein brachiales Riff-Intermezzo vom Feinsten. 'Give It Everything You've Got' scheint mit Double-Bass-Geballer die Fans der härteren Gangart versöhnen zu wollen. Unspannend.

Die Remastered Edition begeistert weiterhin mit einer Vielfalt an Bonustracks. Zunächst ist da der 12'' Club Mix von 'Back In The Streets', ganz nett. Interessant sind die hart rockenden B-Seiten 'Give It Everything You've Got' und 'Krakatoa', von denen mindestens die erste das Album noch aufgewertet. Ein exzellentes Bonus ist das Live-Medley aus jener Zeit, bestehend aus 'Heavy Metal Thunder', 'Stand Up And Be Counted', 'Taking Your Chances' und 'Warrior', eine echte Rarität! Mit den Live-Tracks von 'Gonna Shout', 'Devil Rides Out' und 'Back On The Street' gibt es weitere Perlen aus dem Saxon-Archiv, die nicht unbedingt zu den Standards gehören.

'Innocence Is No Excuse' muss nicht mit frühen Werken verglichen werden. Schluss damit! (Iron Maidens 'Powerslave' klingt auch nicht wie 'Killers'.) Es war damals richtig von Saxon, den nächsten Schritt ihrer musikalischen Evolution zu machen. Denn ausgerechnet die härteste Nummer des Albums ist die langweiligste. Wie lange hätte man die NWOBHM auch noch am Leben halten können, während der Stadionrock an Dominanz gewinnt? Der Übergang zum melodischen Powersound ist hingegen voll und ganz geglückt. Unterm Strich steht ein Album ohne Tiefpunkte, das vor allem in der ersten Hälfte reich an grandiosen Momenten ist. Und nie klang es so gut wie jetzt.


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von Philip (28.01 | 22:51)

Und hier in lesbarer Form: Accept - Balls To The Wall / Anthrax - Fistful Of Metal / Autograph - Sign In Please / Bon Jovi - Bon Jovi / Dio - The Last In Line / Dokken - Tooth And Nail / Guiffria - Guiffria / Iron Maiden - Powerslave / Judas Priest - Defenders Of The Faith / Keel - Lay Down The Law / Kiss - Animalize / Metallica - Ride The Lightning / MSG - Built To Destroy / Quiet Riot - Condition Critical / Sammy Hagar - VOA / Scorpions - Love At First Sting / Twisted Sister - Stay Hungry / Van Halen - 1984 / Whitesnake - Slide It In

von Philip (28.01 | 22:52)
 
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