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Gamma Ray -  To The Metal!     Artist:  Gamma Ray
    Album:  To The Metal!
    Label:  earMUSIC
    Release:  29.01.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Die Befürchtungen waren groß, als Gamma Ray 'To The Metal!' als Titel ihres zehnten Studioalbums bekannt gaben und dann auch noch den Titelsong als Vorgeschmack veröffentlichten.

Leute, der Schreiber dieser Zeilen ist ja auch 'metal to the bone' und bei aller Vorliebe für verschrobene Klänge aus dem (extremen) Underground den Klassikern mehr als wohlgesonnenen. Black Sabbath (alles außer 'Technical Ecstasy', 'Never Say Die!' und 'Forbidden'), Iron Maiden (alles, nur die 'No Prayer For The Dying' ist arg durchschnittlich), Judas Priest ('Turbo' mal schnell vergessen), Savatage (bis auf 'Fight For The Rock', aber das geht der Band genauso), Iced Earth (schwächeln in den letzten Jahren etwas) und sogar Manowar (die ersten vier Alben, danach wurde es Kasperletheater) haben einen festen Platz in meinem Herzen.

Ein bisschen Metal-Klischee darf es also sehr gerne sein, soll es sogar ein Stück weit. Aber hört doch mal endlich bitte mit diesen unsäglichen 'Metal ist so geil'-Hymnen auf! Das weiß ich selber, muss es mir nicht vorsingen lassen! Und was noch viel schlimmer ist als solche einfältigen Reimkatastrophen wie 'Fists made of iron / bodies made of steel / dancing on a razor / metal is the deal / Hail' ist die Tatsache, dass diese Selbstbeweihräucherungsliedchen auch musikalisch an Simplizität und Niveaulosigkeit kaum zu unterbieten sind. Das war schon mit Judas Priest's 'Heavy Metal' so, auch mit Primal Fear's 'Metal Is Forever' und setzt sich nun nahtlos mit Gamma Ray's 'To The Metal!' fort. Ja, ja, alles nur Spaß, ich weiß - aber ich finde es halt auch nach drei Bier hinter der Schädeldecke immer noch peinlich. Soll ich sowas vielleicht dem aufgeschlossenen Musikfan vorspielen, wenn ich ihm traditionellen Metal näherbringen möchte? Dabei waren es nicht zuletzt auch Gamma Ray, die mit grandiosen Epen wie 'Rebellion In Dreamland' bestes Anschauungsmaterial für die Vorzüge der deutschen Stahlindustrie ablieferten. Aber ich schreibe mich in Rage, deshalb schnell Schluss...

Der Rest des Albums ist nämlich ganz okay geraten und sollte Gamma Ray-Fans sehr glücklich machen. Dem Opener 'Empathy' fehlen zwar die Eier in der Hose (der arg Schlager-lastige Refrain hilft auch nicht weiter und Kai Hansens Rob Halford-Imitation klingt in Ordnung, kommt jedoch über simples Nachempfinden nicht hinaus), aber Songs wie 'All You Need To Know' mit ex-Helloween-Sänger Michael Kiske (richtig gelesen!), die mit einem typischen Iron Maiden-Bassintro eingeleitete, nette Mitsing-Hymne 'Rise', der entspannte und eingängige Rocker 'Mother Angel' oder das zwischen 'Painkiller'-Geballer und Pop-Refrain wechselnde 'Shine Forever' sind genau das, was die Zielgruppe hören will.

Experimentiert wird auf 'To The Metal!' zu keiner Sekunde, aber Gamma Ray gelingt es dennoch Abwechslung zu bieten, da sie ihr komplettes Repertoire einbringen, sich daher NWOBHM-Riffs, Hardrock, typisch teutonischer Speed Metal und auch ein paar leichtfüßige Keyboard-Passagen zu einem ganz vergnüglichen Heavy Metal-Potpourri vermengen. Fakt ist aber eben auch, dass man eigentlich jeden Ton auf 'To The Metal!' schon einmal gehört hat. Und wenn sich Kai Hansen bei 'Time To Live' einfach mal bei sich selber bedient (es ist die drölfzigste 'I Want Out'-Neuauflage), fragt man sich schon, was das Ganze eigentlich noch soll. Da gefällt einem 'Chasing Shadows' mit seinem Gothic-Keyboard-Intro und dem schicken Prog Metal-Breakdown im Mittelteil schon besser.

Unter dem Strich ist 'To The Metal' also ein sehr typisches Gamma Ray-Album, das nicht mehr (und nicht weniger) tut als genau das Weiterzuführen, was Judas Priest mit Alben wie 'British Steel' und 'Screaming For Vengeance', Iron Maiden mit 'Killers' und 'Number Of The Beast' sowie Helloween mit 'Walls Of Jericho' und den beiden ersten 'Keepers Of The Seven Keys'-Alben begonnen haben. Gekonnt und mit viel Herzblut gespielt, aber manchmal auch gefährlich nah am Plagiat vorbeigeschrammt - das klang in den 90ern auf Alben wie 'Land Of The Free' und 'Somewhere Out In Space' dann doch weitaus überzeugender.


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