Hype, Super-Hype, Two Door Cinema Club? Ohne Zweifel und Bedenken, kann man davon ausgehen, dass das am 5. März 2010 erscheinende Debütalbum 'Tourist History' der drei Nordiren mehr als ein voller Erfolg werden wird. Denn in den Ohren aller Clubbesucher sind die Jungs seit 2009 durch 'Something Good Can Work' und 'I Can Talk' ohnehin schon heimisch. Angedockt beim allseits bekannten französischen Kitsuné Label reihen sie sich nun in die lange Schlange von Künstlern wie Bloc Party, Digitalism, Hot Chip, La Roux oder The Whitest Boy Alive ein. Wie im Bilderbuch lernte sich das Trio aus Bangor (Nordirland), bestehend aus Alex Trimble, Kev Baird und Sam Halliday, bereits in der Schule kennen. Hier begannen sie mit dem Musizieren, nachdem der anfänglich zelebrierte Rock- und Punksound schnell als schlecht empfunden wurde, komponierte und spielte man fortan nur noch, was gefiel und Freude machte. Heraus kamen dabei Phoenix-ähnliche, poppige Up-Beat Nummern mit elektronischer Note und tanzbaren Melodien. Offensichtlich treffen sie damit genau ins Schwarze, denn immerhin zeigte niemand geringeres als das elektronische Mode- und Musiklabel Kitsuné Interesse und das obwohl die Elektro-Elemente bei Two Door Cinema Club nicht den Löwenanteil der Musik bilden. Auf 'Tourist History' bekommt man in einer guten halben Stunde eine äußerst tanzbare Palette aus Pop, Elektro, Indie und Dance-Elementen geboten. Das funktioniert ganz wunderbar mit einer Konstellation aus zwei Gitarren, einem Bass und Drums aus der Computer-Dose, da man für einen echten Schlagzeuger bisher nicht bereit sei. Ob mit oder ohne Drummer: Dieses Trio wird ganz sicher eine DER Bands im magischen Jahr 2010 werden. Oder um die Platte kurz und mit einem Songtitel zusammenzufassen: Something Good Can Work!