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The Hirsch Effekt -  Holon : Hiberno     Artist:  The Hirsch Effekt
    Album:  Holon : Hiberno
    Label:  Midsummer
    Release:  19.03.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Hardcore ausdrucken 
    Autor:  Lyord empfehlen/teilen 
 

Der Hype um deutschsprachige Post-Hardcorebands will nicht abnehmen, seit die Grenzen zwischen Punk- und Indie Rock (mal) wieder miteinander verschmolzen und deutschsprachige Texte seit der zweiten Generation der Hamburger Schule nicht mal im Musikfreundeskreis der Linken verpönt sind. Diesen perfekten Nährboden nutzen The Hirsch Effekt für ihre Mischung aus Screamo- und Noiseelementen und erzeugen damit ein Stil, der mal süß auf der Zunge vergeht oder mit ganzer Kraft an den Nerven zehrt. So beginnt das erste Stück mit ruhigen, verträumten Gesang und kleinen Steigerungen, bis nach einer kurzen Pause ein Inferno los bricht. Schiefe Töne von der Gitarre, ein kurzer, heftiger Drumbeat und tiefes gegrowle zeigen den musikalischen Dualismus der aus Hannover stammenden Band.

Das musikalische Binärprinzip zieht sich durch das gesamte Album und wird zudem mit der Lyrik kombiniert. Wenn es sich im Text um emotionale Missstände handelt, wird der Sound disharmonisch, geht es um essentielle Fragen bleibt dieser ruhig. So auch im Song 'Zoetrop', der sich ansätzlich mit der Kritik am Kapital beschäftigt. Dazu wird, nach der ein paar ruhigen Sätzen des Kritisierens die Musik wieder hektisch, wenn Sänger und Gitarrist Nils an den (Nicht-) Möglichkeiten des Nichts-zu-Wählens zerbricht.

'Lentevelt' ist einer der durchgehenden ruhigen Songs und beinhaltet Textzeilen von Herbert Hindringer. Von diesem wurde Nils lyrisch inspiriert und dichtet unter die Zeilen des Poeten seine eigenen, die ebenfalls einen abstrakten, jedoch verständlichen Stil haben. Zwar können die Texte aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden, dennoch scheint Liebe das lyrische Thema der Band zu sein. Immer wieder kommt die Frage nach dem Sinn einer Beziehung hoch und der Abscheu, der sich mit der Antwortsuche in den Vordergrund drängt.

Damit schaffen The Hirsch Effekt ein skurriles Werk, dessen Dualismus sich nicht zwischen traurig oder fröhlich, harmonisch oder disharmonisch entscheiden kann. Die Antwort liegt mal wieder beim Hörer selber, der mit den Fragen zwangsläufig konfrontiert wird. Damit reiht sich 'Holon: Hiberno' in das Fest der Emotionen und des Hinterfragens des deutschen Indiepunkbands ein, bleibt musikalisch jedoch einzigartig.


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The Hirsch Effekt - Holon : Hiberno
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Homepage:
- The Hirsch Effekt bei Myspace

Artikel:
- The Hirsch Effekt - Die Zukunft liegt in der Polystilistik
- The Hirsch Effekt - 'Wenn wir das zum ersten Mal hören würden...'

Rezensionen:
- Holon : Hiberno
- Apogæum / Perigæum
- Holon : Anamnesis
- Holon : Agnosie


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