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Slash -  Slash     Artist:  Slash
    Album:  Slash
    Label:  Roadrunner
    Release:  09.04.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Was war der Aufschrei groß: Fergie und Nicole Scherzinger auf dem Soloalbum von Gitarrengott Slash?! Selbst ernannte 'echte' Rocker waren entsetzt. Tatsächlich stehen die Mädels, die sonst eher softere Töne trällern, auf einer Gästeliste, die das Who-is-Who des Rock vereint. Nach Guns N' Roses, Slash's Snakepit und Velvet Revolver veröffentlicht Saul Hudson hiermit sein erstes Soloalbum. Und doch ist er dabei alles andere als allein.

Eine gut besetzte Gästeliste garantiert natürlich noch keine gelungene Party, im diesem Fall aber zumindest schon mal reichlich Abwechslung. Da intoniert The Cult-Ikone Ian Astbury in gewohnter Lässigkeit das groovige 'Ghost', während Slash Saite an Saite (sic!) mit seinem alten Guns N' Roses-Kollegen Izzy Stradlin das Klanggerüst stellt. Stimmlich in bestechender Form singt Ozzy Osbourne das epische 'Crucify The Dead' und bekommt durch Slashs atmosphärisches Gitarrenspiel eine neue Umgebung. Der Ozzman hat ja erst kürzlich zugunsten einer Sounderneuerung seinen Ziehsohn Zakk Wylde durch Gus G. getauscht. Mit Slash hätte es auch funktioniert.

'Wacht auf, die Mädels können verdammt noch mal singen!', mahnte Slash. Und tatsächlich liefert Fergie eine beeindruckende Performance ab. Sie überrascht mit einem Organ, das man so noch nicht gehört hat. 'Beautiful Dangerous' macht nach kurzer Zeit süchtig und ist ein heißer Kandidat für die nächste Singleauskopplung. Genauso wenig zugetraut hätte man dem bekanntesten Zylinderträger des Rockgeschäfts eine Ballade mit Maroon 5-Sänger Adam Levine. Dem supersanften 'Gotten' fehlt es allein an Distanz zu Levines Band, sieht man mal von Slashs Gitarrenfinale ab.

Myles Kennedy, mittlerweile als Mitglied von Slashs Tourband bestätigt, gibt sich gewohnt gefühlsduselig und irgendwie lässt seine Ex-Band Alter Bridge grüßen. Doch die brilliante, soullastige Ballade 'Starlight' ist der Höhepunkt des Albums. Diese wunderbar authentischen Rock'n'Roll-Emotionen gehen direkt ins Blut. Bei 'Back From Cali' darf Kennedy verdientermaßen erneut ans Mikro, allerdings nur in der auf 500 Stück limitierten und bereits vor Veröffentlichung ausverkauften Special Edition eines britischen Rockmagazins.

Das bunte Schaulaufen geht weiter. Slash stellt erneut seiner Songschreiber-Qualitäten unter Beweis, wobei seine Gäste für die Texte verantwortlich zeichneten. Da zelebriert er den dreckigen Rock'n'Roll mit Lemmy ('Dr. Alibi') und den souligen mit Kid Rock ('I Hold On'). Er groovt mit Chamäleon Chris Cornell ('Promise') und begibt sich mit M. Shadows (Avenged Sevenfold) auf ungewohntes Metal-Terrain ('Nothing To Say'). Iggy Pop singt mal wieder fantastisch, um dann den Refrain hinzuklatschen ('We're All Gonna Die').

Jedem Künstler hat Slash einen Song auf den Leib geschrieben, wobei er sich hier und da leider etwas zu sehr anpasst. Und wer hätte mit einem Indie-Rocksong wie 'Saint Is A Sinner Too' gerechnet? Und wer ist überhaupt Rocco De Luca? Für 'By The Sword', die vorab veröffentlichte Single mit Wolfmother-Kern Andrew Stockdale, die im Web für Begeisterung sorgte, geht an diesem Redakteur allerdings vorbei. Spannender ist der smart betitelte Instrumentaltrack 'Watch This' mit jedermanns Lieblingsgast Dave Grohl und Slashs langjährigem Weggefährten Duff McKagan. Es ist das einzige Mal, dass der Gitarrist wirklich den Hauptdarsteller gibt.

Andere Länder, andere Sitten. So gibt es diverse Varianten des Albums, die neben dem bereits erwähnten 'Back To Cali' mit weiteren unterschiedlichen Bonustracks aufwarten. Da taucht dann auch die Muschikatzen-Chefpuppe Nicole Scherzinger auf, die übrigens als Tänzerin in einem Rockschuppen begann und nun tatsächlich ein Duett mit Alice Cooper schmettert. Auf 'Baby Can't Drive' werden die beiden von Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea und Ex-Guns N' Roses-Drummer Steven Adler begleitet! Der fetzige Hardrocker schlägt ein, auch wenn die quäksige Nicole nicht in Fergies Liga spielt.

Erste Singleauskopplung in Japan (und nur da) war 'Sahara', ein launiger Rocker mit Gn'R-Einschlag und dem japanischen Sänger Koshi Inaba, den es in englischer und japanischer Sprache gibt. Die Australier bekommen das gleichermaßen aggressive und bizarre 'Chains and Shackles', bei dem Nick Oliveri (Queens Of The Stone Age, Mondo Generator) zu viel schreit. Das nur online erhältliche 'Mother Maria' mit Bluesröhre Beth Hart ist eher unauffällig.

Der letzte Track aus der Bonusliste vereint Fergie and Cypress Hill. Kurz vor der Veröffentlichung wurde die originelle Neuaufnahme von 'Paradise City' Gegenstand eines Rechtstreits (Axl?), weshalb nicht klar ist, ob sie momentan überhaupt regulär erhältlich ist. Wer sich das Teil im Web anhört, staunt erneut über die atemberaubende Fergie und wird sich ärgern, es nicht auf CD zu haben.

Schade, dass es keine definitive Version gibt, die alle Songs enthält. Denn die Mehrheit ist unverzichtbar. Aber man muss wohl damit rechnen bzw. kann darauf hoffen, dass innerhalb der nächsten 18 Monate eine Deluxe Edition des Albums auftaucht, die das spitzenmäßige Album mit den teilweise superben Bonustracks vereint.

Mit oder ohne die zusätzlichen Songs bleibt festzuhalten, dass Slash fast schon ein Geniestreich gelungen ist. Das einzige, was man ihm vorwerfen kann, ist dass er manchen Gästen zu sehr entgegenkommt, anstatt sie stilistisch zu entführen. Erfreulich ist hingegen, dass Slash, anders als viele seiner begabten Gitarristenkollegen, nicht die große Show an den Saiten macht und es mit seinen Soli übertreibt. Nur ein einziges Mal erlaubt er es sich, im Vordergrund zu stehen. Dass er ein Ausnahmekünstler ist, wird trotzdem niemandem entgehen, nicht mal einem chinesischen Demokraten.


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