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The Dead Weather -  Sea Of Cowards     Artist:  The Dead Weather
    Album:  Sea Of Cowards
    Label:  Warner
    Release:  21.05.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Rock ausdrucken 
    Autor:  Buk23 empfehlen/teilen 
 

Wann dürfen wir wohl mit dem ersten gemeinsamen Projekt von Damon Albarn und Jack White rechnen? Es scheint jedenfalls unausweichlich, dass diese beiden unermüdlichen Kreativköpfe, die wirklich jedes ihrer zahlreichen Nebenprojekte zu größten Erfolgen führen, sich zusammentun um eine Art Super-Super-Group zu gründen. Vielleicht stoßen noch Dangermouse und Dave Grohl hinzu... Zunächst einmal erwartet den geneigten Hörer jedoch nun das neue Album von The Dead Weather, neben White bekanntermaßen zusammengesetzt aus Alison Mosshart (The Kills), Dean Fertita (Queens Of The Stone Age) und Jack Lawrence (The Raconteurs). Wie bei seinem voherigen Projekt The Raconteurs beweist Jack White also erneut, dass seine Tätigkeiten abseits von The White Stripes durchaus mehr sind als kurzfristige Schnapsideen und über genug Eigenständigkeit und Ideenreichtum für ein zweites Album verfügen. Und tatsächlich zementieren The Dead Weather auf 'Sea Of Cowards' ihren unverkennbaren Stil, der sich auf dem Vorgänger 'Horehound' bereits abzuzeichnen begann.

'Sea Of Cowards', das ist eine dreiviertelstündige Tour de Force, die nach Schweiß, Blut und Alkohol riecht und immer genau einen Weg einschlägt, nämlich den direkten zwischen die Augen des Hörers. Keine Verschnaufspause, kein Durchatmen gewähren uns die vier Musiker, die sich auf dem Albumcover als alptraumhafte Gestalten, wie aus einem Terry-Gilliam-Film entsprungen, präsentieren. The Dead Weather zelebrieren bluesigen Schweinerock in seiner rohesten, dreckigsten Form. Die Gitarren sind im Vergleich zu 'Horehound' noch verzerrter, die Riffs noch aggressiver. Dazu liefern sich White und Mosshart kreischende Call-And-Response-Duelle, die nur selten durch melodische Gesangparts durchbrochen werden. In 'I'm Mad' etwa kulminieren die bedrohlich keifenden Gitarrenlicks mit Mossharts dämonischem Schreien zu einer Geisterbahnfahrt im Fieber- und/oder Drogenwahn. Das ist kraftvoll, treibend und kompromisslos, auf Albumlänge allerdings auch etwas ermüdend. Zu eng ist der stilistische Rahmen des Quartetts gestrickt um dauerhaft die Aufmerksamkeit des Hörers aufrecht zu erhalten. Seine besten Momente erreicht 'Sea Of Cowards' daher, wenn das lärmende Grundgerüst durch einige Klavier-Akkorde oder Percussion-Elemente aufgebrochen wird, wie etwa im Opener 'Blue Blood Blues' oder dem regelrecht angsteinflößenden, mit religiösen Motiven spielenden 'Old Mary'.

Klang 'Horehound' noch eher nach dem Werk eines Nebenprojekts, so ist auf 'Sea Of Cowards' eindeutig eine 'echte' Band zu hören, deren Mitglieder sich aufeinander eingestellt haben und gemeinsam einen festen Sound entworfen haben. Das neue Album ist dichter, homogener, bietet in seiner aggressiven Gleichförmigkeit aber auch kaum Angriffsfläche. 'Sea Of Cowards' ist keine Platte, die man im Hintergrund zu einem gemütlichen Glas Wein vorbeirauschen lassen kann. Dieses Album verlangt volle Konzentration, fordert immer wieder brüllend und kreischend zum Kampf heraus. Dementsprechend fühlt man sich nach den knapp 45 Minuten tatsächlich erschöpft und ausgelaugt von der pausenlosen musikalischen Offensive. Zum Runterkommen ist eine gute Dosis seichter Radiopop von Nöten. Meine Fresse, was für ein Brett.


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