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Angelus Apatrida -  Clockwork     Artist:  Angelus Apatrida
    Album:  Clockwork
    Label:  Century Media
    Release:  18.06.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Thrashmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Schaut man sich als Metalfan in Europa um, fallen einem für fast alle größeren europäischen Länder eine Unzahl an namhaften Metalbands ein. In Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland und Großbritannien weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Bis vor einigen Jahren war Frankreich (bis auf einige Ausnahmen natürlich) ein seltsam schwarzer Fleck auf der Metal-Landkarte - dann aber rückten Gojira und der französische Black-Metal-Underground in den Fokus des aufmerksamen Zuhörers.

Aber Spanien? Da meldeten sich ab und zu baskische Pagan/Black-Metal-Combos wie Numen oder Aiumeen Basoa zu Wort. Aber als Vertreter einer 'spanischen' Szene wollen die sicher nicht wahrgenommen werden... Dann gibt es da noch (und das sogar schon seit 15 Jahren) Hamlet, aber auch die haben jenseits der iberischen Halbinsel kaum Eindruck hinterlassen. Jetzt also Angelus Apatrida aus Albacete, die für ihr drittes Album bei Century Media unterkamen und ihren Oldschool-Bay-Area-Thrash-Metal jenseits der Grenzen ihrer Heimat verbreiten wollen.

Zu Hause kam das schon mal gut an, was der Einstieg auf Platz 44 in den an Metal-Veröffentlichungen recht armen spanischen Albumcharts unterstreicht. Mal sehen, was im Rest Europas und weltweit so geht, wo sich die Spanier nicht nur mit ihren (sich zumeist in großartiger Form präsentierenden) Vorbildern messen lassen müssen, sondern auch mit vielen Oldschool-verliebten Jungspund-Truppen: Evile, Gama Bomb, Sylosis, Bonded By Blood, Ketzer, Mantic Ritual, Lazarus A.D., Municipal Waste und wie sie alle heißen.

Mit 'Clockwork' haben die Jungs aber definitv einen guten Grundstein gelegt, denn was hier an coolen Riffs, eingängigen Refrains und aufwendig inszenierten Leads zusammengerührt und in starke Songs gegossen wird, weiß zu überzeugen. Als größte Vorbilder entpuppen sich dabei sehr schnell Bands wie Testament und Exodus (die Riffs und Rhythmen) sowie Megadeth aus der 'Peace Sells...'- und 'Rust In Peace'-Phase (der etwas nasale Gesang und die vertrackte, progressive Schlagseite einiger Songs). Manchmal kupfern Angelus Apatrida eine Spur zu offensichtlich ab, wenn beispielsweise im Refrain des Openers 'Blast Off' Testament's 'More Than Meets The Eye' mit dem Zaunpfahl winkt. Feingeister werden sich an solchen offensichtlichen Zitaten festhalten und Angelus Apatrida einen Mangel an Eigenständigkeit unterstellen.

Womit sie gar nicht mal so falsch liegen, denn tatsächlich kann (und will) 'Clockwork' dem riesigen Schatten der Leitfiguren aus dem Großraum San Francisco/Oakland nicht entkommen. Die selbstgewählte Schablone ist klar umrissen und wird auch zu keiner Sekunde verlassen. Thrash-Afficionados dürfte das jedoch herzlich egal sein. Angelus Apatrida ginge solche Kritik sicher sowieso meilenweit an an den kastillischen Hinterteilen vorbei. Tatsächlich macht 'Clockwork' einfach nur richtig viel Laune und ersetzt Eigenständigkeit mit Spielfreude und wirklich gut geschriebenen Songs und Arrangements. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch, das Album erfüllt seinen eigenen Anspruch perfekt. Die Band hat Spaß, der geneigte Hörer auch. Was will man da meckern?


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