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Blind Guardian -  At The Edge Of Time     Artist:  Blind Guardian
    Album:  At The Edge Of Time
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  30.07.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Speedmetal Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo Artikel per Mail versenden 
 

Blind Guardian lassen sich Zeit. Viel Zeit. Anders als andere Bands ziehen sich die Krefelder in absolute Ruhe zurück, um an ihrem Album zu arbeiten, und da die vier Herren die wohl tourfreundlichste Band ist, die es gibt, bleibt halt nur übrig, den Abstand zwischen den Alben recht groß zu gestalten, will man alles unter einen Hut bringen. Also hat sich ein Vier-Jahres-Rhythmus eingependelt. Seit 'A Twist In The Myth' von 2006 haben sich Blind Guardian weiterentwickelt - und zwar dahingehend, dass auch ein Schritt zurück im Endeffekt ein Schritt nach vorn sein kann.

Wie André in unserem Interview sagte, war auch für die Band das sehr rhythmusbetonte letzte Album sowie der episch viel zu überladene Vorgänger 'A Night At the Opera' nicht das Nonplusultra. So wurde diesmal recht schnell klar, dass man einen besseren Weg finden will.

Und den hat man gefunden. Man hat bei 'At The Edge Of Time' in keiner Sekunde das Gefühl, irgendetwas wäre zu viel, an der falschen Stelle oder unpassend. Das neue Album verströmt wieder diese klassische Blind Guardian-Aura, die ob der übertriebenen Experimentierfreude der letzten Jahre etwas abhanden gekommen war.

Man darf nicht glauben, dass jetzt plötzlich wieder nur noch speediges Primitivgedresche im Stile von 'Follow The Blind' vorherrscht, Gott bewahre. Die Musik ist immer noch komplex, vollgepackt mit Ideen, Spielereien und Melodien - aber nicht mehr so übertrieben, sondern klar auf den Song hinarbeitend. Es geht nicht darum, so viel wie möglich anzubieten - sondern darum, das Richtige zu machen. In manchen Momenten - ganz besonders beim wunderbar oldschooligen Speedster 'A Voice In The Dark' - erinnert man an 'Somewhere Far Beyond' oder 'Imaginations From The Other Side'. Man merkt wieder, dass Blind Guardian ursprünglich Speed Metal gemacht haben.

Auf der anderen Seite gibt es auch wieder die verschachtelten Bombasttracks - aber die Epik ist nicht Selbstzweck. Insbesondere 'Sacred Worlds' ist ein Meisterwerk, das sowohl über Bombast (komplettes Orchester!) als auch über unglaubliche Ohrwurmqualität verfügt. Einen so mitreißenden Refrain wie den von 'Sacred Worlds' haben Blind Guardian jedenfall seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr im Programm gehabt. Gut möglich, dass es sich bei 'Sacred Worlds' um den besten Song der Bandgeschichte handelt. 'Wheel Of Time' wird dann von äußerst ungewöhnlichen orientalischen Harmonien dominiert, die aber zum Blind Guardian-Sound genauso gut passen wie die mittelalterlichen Klänge. Ein wirklich netter Einfall; und nicht nur musikalisch stimmig, sondern auch abgestimmt auf den Text, der sich mit der Fantasyreihe 'Das Rad der Zeit' beschäftigt.

Diesmal können die Songs fast ideal in bestimmte Schubladen gesteckt werden - und das soll ein Kompliment sein! Man hat die Speed-Metal-Songs 'Tanelorn', 'A Voice In The Dark' und 'Ride Into Obsession'; dann gibt es den Bombast mit 'Sacred Worlds' und 'Wheel Of Time', die Halbballaden 'Curse My Name' und 'War Of The Thrones' (die beide natürlich nicht 'The Bard's Song' erreichen, auch wenn 'War Of The Thrones' sicherlich erster neuer Kandidat für lautstarkes Mitsingen ist), sowie die eher midtempolastigen Stücke 'Valkyries' und das fast in den Bombast gehörende, für Blind Guardian'sche Verhältnisse von einer äußerst melancholisch-traurigen Melodie dominierte 'Road Of No Release'.

Bei vier Jahren Arbeitszeit und dem Wissen, wie perfektionistisch Blind Guardian sind, erübrigt sich der Satz, dass keiner der Tracks irgendwie Füllmaterial darstellt. Jeder Song ist ein Highlight, auch wenn 'Sacred Worlds' alles überragt. Und jeder Song auf 'At The Edge Of Time' ist - rein subjektiv, da darf gerne jeder anderer Meinung sein!! - besser als jeder Song der letzten beiden Alben. Die Band hat den Spagat zwischen dem modernen Bombast und dem oldschooligen, geradlinigen Gedresche perfekt hinbekommen. Blind Guardian 2010 sind so gut wie noch nie.


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Blind Guardian - At The Edge Of Time
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Homepage:
- Blind Guardian
- Blind Guardian - MySpace-Seite

Artikel:
- Blind Guardian - Sie treten den Beweis erneut an...
- Blind Guardian - Wir können uns vier Jahre Zeit nehmen, und trotzdem sind alle Fans noch da

Rezensionen:
- A Night At The Opera
- Live
- At The Edge Of Time
- Memories Of A Time To Come


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