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Arcade Fire -  The Suburbs     Artist:  Arcade Fire
    Album:  The Suburbs
    Label:  City Slang
    Release:  30.07.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Rock ausdrucken 
    Autor:  betty blue empfehlen/teilen 
 

Arcade Fire sind nach zwei groß gefeierten Alben eine der Bands, auf deren nächstes Release Alles mit Argusaugen blickt - aus fanbedingter Ungeduld oder kritikerbedingter Spannung, ob sie ihr so hoch angesetztes Niveau wohl halten können. Den Mythos um ihre Band haben sie sich selbst geschaffen, etwa mit raren Liveauftritten. Musikalisch, so scheint es, wollen sie den aber nicht um jeden Preis fortschreiben. Denn 'The Suburbs', das dritte Werk des kanadisch-amerikanischen Musikerkollektivs, das mit großer Spannung erwartet jetzt erscheint, wirkt um Einiges gelassener.

Die Platte beginnt schon für die Band ungewöhnlich reduziert, fast bluegrassig mit Gitarre, Piano und Besen-Drums im Zweivierteltakt. Huch, Arcade Fire jetzt bodenständig? Erwachsener möchte man fast sagen, wenn das nicht so abgedroschen wäre.

Davor hatten uns Vorankündigungen zum neuen Album allerdings bereits gewarnt, liegen diese Ambitionen durchaus in der auslösenden Idee, im inhaltlichen Konzept des Albums begründet. Einige Bandmitglieder folgten dem Beispiel von Frontmann Win Butler und begaben sich auf eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit, die eben in 'Suburbs', Vororten, aufgearbeitet werden wollte. Unaufhaltsame Veränderung, verblassende Erinnerungen und Gedanken an das Er- und Entwachsen der Kindheit sorgen für eine gewisse Erdung, für eine gewisse Schwere, die 'The Suburbs' prägen.

Das ist nicht unbedingt etwas Neues, gab es doch mit 'My Body Is A Cage', 'Une année sans lumière' oder 'Neighbourhood #4 (7 Kettles)' schon sehr ruhige Stücke im bisherigen Schaffen von Arcade Fire. An letzteres knüpft 'The Suburbs' wohl am ehesten an, wenn der Fokus des gesamten Albums auf so gezügelten Songs wie 'Rococo', ' Half Light', 'Suburban War' oder 'Wasted Hours' liegt, die zum Teil überraschend gitarrenlastig produziert sind.

Eingefleischte Fans wiederum werden schon bei Lied zwei, 'Ready To Start', ein hoffnungsfrohes Leuchten in den Augen haben und spätestens bei dem großartigen 'Empty Room' erleichtert aufatmen. Ja, es gibt sie auch auf 'The Suburbs', die rhythmischen und atmosphärisch so dichten Songs, und das bis hin zu 'Month Of May', das locker als Neuauflage von 'Keep The Car Running' aus dem 2007er Album 'Neon Bible' durchgehen könnte.

Arcade Fire jetzt also als ihr eigener Abklatsch? Mitnichten. Nur einfach nicht mehr so spektakulär, so außergewöhnlich. Im Jahre 2010 klingen sie weniger choral, weniger dramatisch. Und versuchen sich sogar sachte an aktuellen Trends, wenn die Achtziger Jahre-Rhythmen von 'Sprawl II' zum Höhepunkt der selbst auferlegten Jugendaufarbeitung werden. Das darf, mit Verlaub, ein einmaliges Unternehmen bleiben.

Alles in Allem bleibt Album Nummer drei hinter seinen Vorgängern zurück. Andererseits werden die alten 'Funeral'-Qualitäten wohl ohnehin kein zweites Mal erreicht werden. Die Emanzipation aber von dem, was nun doch schon recht lange zurückliegt, sei einer Band, die es mittlerweile auch schon seit sieben Jahren gibt, aber selbstredend zugestanden. Treffliche Arbeit haben Arcade Fire, wie zu erwarten war, allemal geleistet.


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