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Liv Kristine -  Skintight     Artist:  Liv Kristine
    Album:  Skintight
    Label:  Napalm Records
    Release:  27.08.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Pop ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Die erste redaktionsinterne Diskussion war, ob das, was Liv Kristine macht, überhaupt whiskey-soda-kompatibel ist. Die meisten stimmten nachdrücklich dafür, dieses Release einfach stillschweigend zu ignorieren.

Dennoch, Liv Kristine war lange Jahre Frontfrau von Theatre Of Tragedy, hat viel mit Atrocity gearbeitet und passt demnach eigentlich gut in das Beuteschema der Redaktion. Also her damit sprach der Chefredakteur, leihte der Dame sein Ohr - und bereute sein 'her damit' bitter.

Man konnte ja schon bei der zum Fremdschämen zwingenden Coverversion von 'Streets Of Philadelphia' die das Blondchen vor ein paar Jahren verzapft hat, Gruseliges für die Zukunft erwarten... aber so? Das hätte wohl selbst der finsterste Pessimist nicht erwartet.

Hochgradig schmerzhaft belanglos und bis zum Erbrechen langweilig fiept sich Liv Kristine durch zehn banalstmögliche Popliedchen wie eine neugeborene Welpe auf der Suche nach Milch. Die Stücke sind unerträglich öde, ohne jede originelle Struktur, es gibt keine mitreißenden Melodien und keine Gitarren, die über den Wiedererkennungswert einer Waschmittelwerbung aus dem Dudelfunk herausgehen. Noch dazu ist der theoretisch ja mögliche härtere Gitarrensound irgendwohin wegproduziert worden - und zwar so weit fort, dass es eine Chance auf Rückkehr nicht gibt.

Die Stimme von Liv Kristine war ja immer schon eines der Dinge, das die Hörer in zwei Lager spaltete. Die einen fanden den Gesang elfenhaft, wunderbar und magisch - die anderen mussten aufgrund der peinlichen Quiekerei beim Hören in Lachen ausbrechen. Geändert hat sich daran nichts. Wer diese Stimme erträglich findet (wie auch immer man zu dieser Meinung kommen mag, und Jungs, lasst Euch bei dieser Meinungsfindung nicht vom Äußeren becircen!) der wird möglicherweise diesen Fahrstuhlambientesilberling tolerieren. Aber selbt wenn man diese an Peinlichkeit kaum zu überbietende Stimme als angenehm empfindet, bleibt immer noch eine songwriterische Primitivität und eine Leere, die von nicht einmal einer einzigen originellen Idee gefüllt wird.

Natürlich tut dieses Release niemandem weh, es provoziert nicht, es reißt nicht mit, es schadet nicht, es hilft nicht, es begeistert nicht, es macht nicht aggressiv, es entspannt nicht. Kurzum: Dieses Release ist egal. Und das ist wohl das Schlimmste, was einem sogenannten Künstler passieren kann.

Und das hat nichts mit einer angeblichen Vorliebe des verreissenden Rezensenten für ausschließlich harte Musik zu tun. Es gibt brillante Musik in eben diesem Genre, an dem Liv Kristine sich versucht. Wer fiepsige Frauenstimmen mag und sich für spannende Popmusik interessiert, sollte sich mal Joanna Newsom anhören. Dagegen wirkt Liv Kristine wie eine Sonderschülerin.

Selbst beim x-ten Durchlauf der einzelnen Tracks gibt es nicht einen einzigen Song, der sich aufdrängt oder gar im Kopf hängen bleibt. Und die Zielgruppe? Wer soll das kaufen? Metaller wohl kaum, es sei denn zur Einschlafbegleitung des jüngsten Nachwuchses, wenn Slayer gerade mal wieder nicht wirkt. Rocker? Sicher nicht, denn Rock gibts auf diesem Album nur an den Beinen der Interpretin. Singer/Songwriter-Fans? Erst recht nicht, denn die haben einen gewissen Anspruch an das Songwriting (wie der Name des Genres schon sagt...).

Keine Zielgruppe, kein Anspruch, kein gar nichts. Was sich das mit ihren Künstlern so stilsichere und sehr gute Label Napalm Records mit diesem Signing gedacht hat, bleibt ein Geheimnis.


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