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Apocalyptica -  7th Symphony     Artist:  Apocalyptica
    Album:  7th Symphony
    Label:  Sony Music
    Release:  20.08.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Wenig subtil deutet schon der Titel an, dass es sich hier um das siebente Studioalbum der Finnen handelt, die bereits jetzt auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken können. Denn wer hätte vor 14 Jahren ernsthaft vermutet, dass sich diese verrückten Typen, die da auf ihren Violincelli Metallica-Klassiker adaptieren, überraschend schnell als selbständige kreative Kraft und kommerzielles Zugpferd im Metal-Mainstream etablieren könnten?

Der Aufstieg und die Majordeals brachten jedoch Licht und Schatten mit sich, die sich bei '7th Symphony" deutlich wie selten zuvor zeigen - wenn auch das Licht letztendlich klar überwiegt. So wie man meist die schlechte Nachricht lieber zuerst hört, so fangen wir mal besser mit den Schattenseiten an.

Die lassen sich schnell ausmachen - es sind die mit prominenten Gastsängern daherkommenden, überdeutlich auf den U.S.-Radiomarkt zugeschnittenen Nummern wie 'End Of Me' (mit Gavin Rossdale von Bush), 'Not Strong Enough' (mit Brent Smith von Shinedown) und 'Broken Pieces' (mit Lacey Sturm von Flyleaf), die teilweise gar nichts mit dem ureigenen Apocalyptica-Sound zu tun haben. Der einzige Song mit Gesang, der aus diesem lahmen Radiorock-Schema ausbricht ist 'Bring Them To Light', dem Joe Duplantier von Gojira mit seiner Extrem-Metal-Stimme den richtigen Kick Agressivität verpasst.

Die anderen potentiellen Single-Auskopplungen sind natürlich gut produziert und auch auf nette Art eingängig - aber was haben Durchschnitts-Alternative-Rock-Nummern ohne auch nur die kleinsten Überraschungen auf einem Apocalyptica-Album zu suchen? Wenn dann auch noch die Celli so dermaßen verzerrt sind, dass sie wie normale E-Rhythmusgitarren klingen, weiß man überhaupt nicht mehr, was das eigentlich soll. Aus kommerzieller Sicht natürlich die perfekte Strategie, die beim Vorgänger 'Worlds Collide' mit Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour), Adam Gontier (Three Days Grace) und Cristina Scabbia (Lacuna Coil) gerade in den Vereinigten Staaten auch prächtig aufgegangen ist. Aber so - die vielbeschworene 'Abwechslung' hin oder her - zerfällt das Album in zwei Teile, die einfach gar nicht zusammenpassen wollen. Geradezu Janus-gesichtig ist '7th Symphony' damit geraten. Nur gut, dass das schöne der beiden Gesichter gut zwei Drittel der Albumlänge ausmacht.

Die rein instrumentalen Songs, bei denen Apocalyptica ganz sie selbst sein können, überzeugen nämlich vollauf. Das mit gewaltigen Riffs wie Godzilla alles niedertrampelnde und am Ende die ganz großen Melodien auspackende 'At The Gates Of Manala' genauso wie das in zwei Minuten auf den Punkt kommende und seinem Namen alle Ehre machende 'Beautiful'. 'On The Rooftop With Quasimodo' packt wunderbare Melodien in ein spannendes Arrangement, während bei 'Sacra' die ganze Schwermut des Cello-Klanges ausgekostet wird. Leider kann das abschließende 'Rage Of Poseidon' nicht ganz die Spannung halten. Dass Apocalyptica mit ihrem Cello-Metal nach wie vor eine große Bereicherung für das Genre sind, beweisen sie mit ihren neuen Stücken dennoch eindrücklich. Bleibt zu hoffen, dass die Anbiederung an das Mainstream-Pop-Publikum mit '7th Symphony' endlich ein Ende gefunden hat. Nichts gegen ein bisschen Würze mit Gastsängern - aber die Qualitätsunterschiede zwischen den 'puren' Apocalyptica und den todproduzierten Radiorock-Cellisten sind diesmal besonders krass ausgefallen.


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