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Stone Sour -  Audio Secrecy     Artist:  Stone Sour
    Album:  Audio Secrecy
    Label:  Roadrunner
    Release:  03.09.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Solange Corey Taylor und Jim Root auch mit Slipknot in einer der größten modernen Metalbands aktiv sind, muss man sich als Fan immer ein paar Jahre gedulden, bis ein neues Stone Sour-Album um die Ecke kommt. Doch trotz der vielbeschworenen 'Schnelllebigkeit unserer Zeit' (eine Aussage, die aber auch schon seit Jahrhunderten die Runde macht...) sollte die längere Pause seit 'Come What(ever) May' auch diesmal kein Problem darstellen. Zu viel Eindruck haben Stone Sour mit ihren ersten beiden Alben gemacht - und so vergesslich, wie manchmal behauptet, sind Musikfans nun auch wirklich nicht.

Längst sind Stone Sour nicht mehr 'die Band des Slipknot-Sängers', sondern eine Nummer für sich in der Musiklandschaft. 'Audio Secrecy' strotzt denn auch nur so vor Selbstbewusstein und präsentiert uns eine Band, die sich ihrer Qualitäten als Songschreiber und Performer absolut bewusst ist. 'Mission Statement' und 'Digital (Did You Tell)' sind gleich zu Beginn zwei verdammt eingängige, kraftstrotzende, mit knackigen Riffs versehene Rocker moderner Prägung - keine Pseudo-Nu-Metal-Härte, kein Möchtegern-Post-Grunge, sondern auf den Punkt gebrachte Songs zwischen Hardrock und (melodischem) Metal, die wirklich jedem Fan härterer Gitarrenmusik sofort ins Ohr gehen müssten. Kein bisschen innovativ, aber sehr gut geschrieben und umgesetzt.

Das super-eingängige und dennoch nach mehreren Durchläufen nicht langweilig werdende 'Say You'll Haunt Me' ist danach gleich das nächste Highlight, bevor es mit 'Dying' ein bisschen bergab geht: wir wissen ja, dass Corey Taylor bei Stone Sour auch seine gefühlvolle Seite zeigen will - das ist auch sehr gut so. Aber doch bitte nicht auf peinlichem Nickelback-Niveau... Böse Falle!

Das folgende 'Let's Be Honest' mit seinen stellenweise an Alice In Chains erinnernden Gesangsmelodien ist da schon wieder viel besser - auch wenn Stone Sour die düstere Schwere von AiC natürlich ganz bewusst umschiffen. 'Unfinished' ist noch einmal was für die Metaller unter den Stone Sour-Fans bevor es mit 'Hesitate' wieder in ruhige Fahrwasser geht. Daran werden sich auch wieder die Geister scheiden, denn viel kuschel-rockiger geht's kaum. Im Gegensatz zu 'Dying' bleibt Corey Taylor aber in einer Stimmlage, die nicht sofort schmerzhafte Nickelback oder gar Daughtry-Assoziationen weckt - dennoch ist der Kitschfaktor hier verdammt hoch; ein bisschen kantiger hätte man so eine Herzschmerz-Ballade dann doch gestalten können.

Es wirkt fast wie eine nachträgliche Entschuldigung für die Freunde härterer Klänge, dass beim sich anschließenden 'Nylon 6/6' gleich wieder kräftiger in die Saiten gegriffen wird und auch Corey hier und da mehr Agressivität in seine Stimme legt. Wie man eine gescheite Rockballade schreibt, die sowohl der Mama beim Radiohören gefällt wie auch dem Hardrocker zu Herzen geht, zeigt anschließend 'Miracles', das in Machart und Stimmung an die fantastischen Balladen wie 'Your Decision' und 'Black Gives Way To Blue' vom letzten Alice In Chains-Album erinnert. Schönes Ding, auch wenn Des Moines erneut hinter der Konkurrenz aus Seattle zurückbleibt - aber diesmal knapp. Auch 'Pieces' provoziert Vergleiche zum Grunge und Alternative Rock der frühen 90er Jahre, offenbart dabei aber das bereits angedeutete Hauptproblem von 'Audio Secrecy' - Stone Sour haben es sich um radiotauglichen U.S.-Stadionrock bequem gemacht, der sich am Ansatz von Bands wie Pearl Jam, Soundgarden und eben Alice In Chains bedient (dazu gibt es noch eine Brise schwarzes Album von Metallica), diesen aber an den Ecken rundfeilt und mit einer Schicht Hochglanzpolitur überzieht. Das geht dann super ins Ohr und spricht vielleicht sogar Herz und Hirn an wenn die Songs gut sind (was sie auf 'Audio Secrecy' mit wenigen Ausnahmen sind) - doch Tiefgang, Spannung und das Gefühl, etwas Besonderes zu hören gehen dabei verloren.

Etwas formelhaft gestaltet sich dann auch der Schlussakt des Albums: erst wird ein melodischer Rocker wie 'The Bitter End' mit Nu-Metal-Gitarren ein bisschen halbherzig auf Krawall gebürstet, dann folgt (natürlich) wieder eine Ballade mit 'Imperfect', die mit sparsamer Instrumentierung und gutem Gesang von Corey überzeugt. Das abschließende 'Threadbare' bringt dann noch einmal balladeskes Songwriting mit dicken Gitarrenwänden zusammen, klingt dabei eine Spur zu gewöhnlich.

Stone Sour ist mit 'Audio Secrecy' ein starkes, mit meist (sehr) guten Songs gesegnetes Album gelungen, das den internationalen Status der Band aus Iowa weiter festigen wird. Leider ist es aber auch sehr arm an Überraschungen und stellenweise übertrieben glatt und auf Massenttauglichkeit gebügelt. Das nimmt der ganzen Sache einiges von ihrem Reiz - auch wenn es den Verkaufszahlen ganz sicher nicht schadet...


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