'Germany's answer to Foals!' frohlockt der NME, Dennis Scheider von Muff Potter als Produzent und mit der Debüt-EP 'Stars' und der zugehörigen Single 'Fireworks' sämtliche Radiostationen landauf, landab in Begeisterungsstürme versetzt. Was soll da noch kommen? Klarer Fall: Ein anständiges Debüt-Album. Das liefern Beat!Beat!Beat! in Form von 'Lightmares' ab. Bereits beim Opener 'Hard To Cherish' beschleicht einen das Gefühl, dass die Combo 1. eine ordentliche Portion Fluffigkeit intus und 2. den Britpop mit der Muttermilch aufgesogen hat. Obwohl sie ihre Homebase hierzulande haben. Die Platte ist durchweg melodisch, federleicht und im Fluss. Ihre Lektion für 'You're Designer' haben Beat!Beat!Beat! bei den frühern The Killers gelernt, den Beat aus den Anfängen Blurs wiederbelebt und die Direktheit aus Oasis' Hochzeit mitgenommen. Ein Song wie 'Fireworks' geht steil - weil er all diese Elemente in sich vereint und so das, was Britpop ausmacht, wunderbar verbindet. Mit 'Lightheavy Rapture' zollen Beat!Beat!Beat! noch der Hymnenhaftigkeit der Kings Of Leon Respekt. Und wer ein wenig Geduld mitbringt, wird danach sogar noch mit einem kleinen feinen Hidden Track belohnt. 'Lightmares' überzeugt durch einen klaren Stil und eine geniale Produktion, die die Seele der Band in den Vordergrund rückt und den Sound für sich sprechen lässt. Hall, Effekte und Polieren haben Beat!Beat!Beat! nämlich absolut nicht nötig, da das die Natürlichkeit der Band und der Musik töten würde.