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Covenant -  Modern Ruin     Artist:  Covenant
    Album:  Modern Ruin
    Label:  Spv / Synthetic Symphony
    Release:  14.01.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Future Pop ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Man könnte etwas davon schreiben, dass das Jahr mit einem Paukenschlag beginnt, aber das würde dem Donnerhall, den dieses Album in der Elektro-Szene auslösen könnte, nicht gerecht werden.

Covenant sind anders als der Rest; viele versuchen, den Schweden nachzueifern, da die Herren Montelius und Simonsson schon immer der Konkurrenz voraus waren. Im Jahr 2010 gab es dann erstmals eine Band, die den Covenant-Sound übernommen hat, aber genug Spannungsbögen und eigene Ideen hatte, um ein fast ebenbürtiges Album zu erschaffen – die Rede ist von Edge Of Dawn und 'Anything That Gets You Through The Night'. Es ist ungewiss, ob Covenant dieses Album kennen, aber auf jeden Fall ist die Antwort namens 'Modern Ruin', auch wenn es keine spezifische ist, ein Machtwort.

Covenant haben Vieles verändert, oder auch nicht. Die Stücke sind sperrig, nicht unbedingt sofort zugänglich – bombastisch-stampfende Rausschmeißer wie 'We Stand Alone' und vollkommen auf Monotonie ausgelegte hypnotische Monstren wie 'Spindrift' gibt es auf 'Modern Ruin' nicht. Dafür dominieren vertrackte, brillante Songstrukturen, Klangeffekte und Sounds. Die Band hat ihr Spektrum um Lichtjahre erweitert – und dabei hatten sie sowieso schon das Weitgefächerteste im gesamten Genre. Es gibt Stücke wie 'Bring The Noise' oder das wunderschöne 'Judge Of My Domain' die jede Menge Clubtauglichkeit besitzen – aber auch bei diesen etwas straighteren Songs gibt es Aberdutzende kleiner Spielereien, die die Gesamtheit des Songs bilden.

Eigentlich könnte man 'Modern Ruin' mit einer Art Dschungel vergleichen: Das Gesamtbild von oben ist eine Einheit, aber wenn man sich darin bewegt, merkt man, dass diese Einheit aus hunderten einzelner Elemente besteht. Wie in einem perfekten Ökosystem ist auch bei den Stücken von Covenant kein Stück zuviel oder zuwenig, bestimmte Elemente der Vergangenheit fielen offensichtlich der Darwin'schen Theorie zum Opfer. Schlussendlich kommt dabei dann trotz permanenter Entwicklung ein Moment heraus, der perfekt in der Balance ist.

Dabei ist der Gesamtsound von Covenant eindeutig sanfter und organischer als beispielsweise auf dem sehr kalten 'Northern Light'. All die elektronischen Effekte sind mitreißend, hin und wieder tragisch und düster, häufig wunderschön – aber niemals hat man das Gefühl, reine, kalte Musik aus einer Maschine zu vernehmen. Als hätte der Dschungel eine alte, zurückgelassene Maschinerie überwuchert, die nur hier und dort kalt aufblitzt.

Neben den bereits genannten Stücken überragen vor allem das leicht hypnotische, mitreißende 'Dynamo Clock' sowie das melancholische 'The Road'. Covenant sind Künstler, die es vermögen, mit jedem ihrer Songs Kopfkino zu kreieren, Stimmungen, Bilder. 'The Road' vermittelt mir beispielsweise Bilder wie durch die Rückscheibe eines Autos, die im starken Regen voller Tropfen ist, und dahinter fliegen die durch den Regen verzerrten Neonlichter des menschlichen Lebens vorbei. Das epische, extrem harmonische 'The Beauty And The Grace', ebenfalls ein überragendes Stück, dagegen zeigt mir ein in Zeitlupe vorbeiflanierendes Lebewesen, das beim Annähern aussieht wie ein Leopard, auf Augenhöhe sich aber in eine wunderschönen Frau verwandelt hat.

Mal abgesehen von den beiden einminütigen Intros beziehungsweise Überleitungen ist 'Modern Ruin' ausschließlich gefüllt mit Songs von solch spektakulärer, perfekter, überragender Qualität, das einem dafür die Superlative ausgehen. 'Album des Monats' ist dafür fast schon eine Beleidigung.

Ein Album, das, wenn es den selbsternannten US-Kritikerpäpsten moderner Musik denn auf den Tisch flattern sollte, als eines der besten Werke des Jahres 2011 auch außerhalb des Genres noch in Jahren einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wird.


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Rezensionen:
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