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Asking Alexandria -  Reckless & Relentless     Artist:  Asking Alexandria
    Album:  Reckless & Relentless
    Label:  Sumerian
    Release:  15.04.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Metalcore ausdrucken 
    Autor:  misSyn empfehlen/teilen 
 

Nach 'Stand Up And Scream', dem ersten Album von Asking Alexandria war man der Überzeugung, besser könne es gar nicht mehr werden. Falsch gedacht! Sagen wir es mit den Worten der Single-Auskopplung 'The Final Episode': 'Ohhh My God!'

'Reckless & Relentless' ist Perfektion!

Alles beginnt mit einem Asking Alexandria-typischen Intro namens 'Welcome'. Wie in einem Horrorfilm stellt man sich da ein kleines Mädchen vor, wie es in einem leeren, großen, verstaubten Raum am Klavier sitzt und immer wieder ein Klavierthema vor sich hin spielt. Hinzu kommen Backgroundvocals, die an Mönchsgesänge erinnern. Alles sehr episch, bis dann das Schlagzeug mit soviel Kraft einsetzt, dass man vor Spannung gleich zerberstet. Streicher kommen hinzu. Stille. Dann die volle Pracht an E-Gitarre, Schlagzeug, Streichern, Klavier - und plötzlich wird losgegrowlt: We're back again / Let's make a toast / Come raise your glasses high / To every one of you who doubted us.

Gleich darauf wird voll durchgestartet. Danny Worsnop schreit sich das Herz aus dem Leib, wird von Background-Growls unterstützt, um dann selbst sein Können zu zeigen. Einen Wechsel zwischen Screams, Growls und klarem Gesang, wie es der Herr mal eben so an den Tag legt, ist eigentlich unfassbar. Gänsehautalarm ist vorprogrammiert, wenn beim zweiten Song der 'oh sweet insanity' huldigend gescreamt, gegrowlt und (ein grandioser) Refrain klar gesungen wird. 'Hold your breath my dear, We're going under' ist hierbei nur ein Refrain, der einem nach Hören des Albums einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

Vom Stimmlichen abgesehen hat 'Dear Insanity' noch einiges mehr zu bieten - die Drums reißen einen direkt vom ersten Ton an mit und kommen gegen Ende daher wie eine Maschinenpistole, die Gitarren sind metallisch wie immer und bieten schöne Gitarrenthemen. Ständige Breaks und Breakdowns - Power pur - der Song ist Favorit vom ersten Ton bis hin zum letzten Drumschlag. Asking Alexandria arbeiten mit vielen Kunstmitteln, die den Song einfach perfekt machen - sei es der einzigartige Wechsel der Gesangsart oder einfach mal ein hinterhergeflüstertes 'just let me in'.

'Closure' - der erste Track bei dem die Jungs ihren heiß geliebten Synthesizer benutzen und somit klarstellen, dass sie es wirklich sind. Der electro-angehauchte Part macht direkt Bock, die Tanzfläche zu stürmen und voll abzugehen - die Stimme Worsnops und deren Anwendung hier macht das Ganze aber auch irgendwie so wunderschön melancholisch, dass man sich wundert, wie eine Band so schön mit Emotionen spielen kann. Dass die Jungs von Asking Alexandria das Rockstar-Gen haben und dieses voll ausleben, spiegelt sich im Songtext dieses Songs wider: 'We've drank the drinks / We've done the drugs / Clearly we don't remember.' Ein Leben das man sich als Normalsterblicher gar nicht vorstellen kann, wird mit einer Inbrunst besungen. Warum auf dem Boden bleiben wenn man auf Wolken schwebt? Das vermittelt Danny in einem schönen Clean-Vocal Part: 'They say it all breaks down to keeping your feet on the ground / My sole intention is keeping my head in the clouds / They say that I can't last a day in the real world / I say you wouldn't survive one night in mine.'

'Could be the End of The World / I'd still be laid here on my own wasting my life away'. Wenn man Asking Alexandria liebt, liebt man sie vor allen Dingen für ihre Vorliebe zu solchen Aussagen. Das Zitat stammt aus dem vierten Track von 'Reckless & Relentless'. Bei 'A Lesson Never Learned' wird mal mit einem längeren Instrumentalpart losgelegt bevor eine verzweifelte Stimme um Hilfe fleht ('Please you have to help me'). Zu den Gitarren kommen Streicher hinzu, die den Spannungsbogen aufbauen. Ein Break, Growls, die Doublebass und der Refrain, der nach dem Hören bestimmt noch eine Woche lang im Kopf herumschwirrt und ein kurzer Break mit 'Fuck it all' kurz vorm Instrumentalende ist alles, was Asking Alexandria brauchen um einen großartigen Song herauszuhauen.

'To The Stage' - oh ja bitte! Los, auf die Bühne und abrocken! Ein Vocalpart, der irgendwo zwischen Lachen und Weinen liegt, das tiefe Luftholen am Anfang eines Screamparts, ständige Breaks, die durch kurze und geile Gitarrentunes eingeläutet werden und einen nicht zur Ruhe kommen lassen wollen, Screams, die in Sprechgesang enden, Cleanvocals mit Backings unterlegt, die volle Palette von Schlagzeugspiel, Growls und hallunterlegten Cleanvocals - alles in 3:30 Minuten gepackt. Alles perfekt verschnürt in Track Nummer fünf.

'Dedication', einen Song kann man das nicht nennen. Nur eine Minute und drei Sekunden quetschen die Jungs als sechsten Track dazwischen - eine Art Midtro, bei dem Danny Worsnop zu ruhigem Sound und mit Backing Vocals unterstützt mal ganz ernst wird. Wem der Part in der Mitte des Albums gewidmet ist, weiß man nicht. Was die Jungs damit sagen wollen, kann man sich denken, wenn man genauer zuhört: 'You'll never really find those perfect words / Something more than just, goodbye. [...] We all lose someone at some point in our lives / But don't ever let go of that smile / Hold on forever, because that's our final dedication.'

'Somewhere, Someone' muss eine Hommage an ein Familienmitglied sein, besingt Danny mit rein klarem Gesang sein 'home sweet home'. Der Text spricht für sich: 'It was you that told me I could do this / You put the music in my heart [...] It's hard just to be strong not knowing if I've done you proud / I like to imagine you smile when you hear my songs' Gänsehaut pur hat man bei Hören dieses 'Lovesongs', der mit als ruhigster Track des Albums trotzdem einiges zu bieten hat. So wird die Gitarre mit einem kurzen aber schönen Solo zwischen Drumbreaks und Backingvocals eingesetzt.

Zu 'Breathless' muss man nicht viel sagen. Einer der härtesten Songs des Albums, der seinen Abschluss in einem Sound, der einem Hubschrauber-Geräusch gleichkommt, findet. Auf jeden Fall hörenswert. Hart geht es weiter mit 'The Match', welches zwischen den üblich verwendeten Gesangsarten auch ein paar Crewshouts zu bieten hat. Zwischen vielen Breaks und Breakdowns findet sich dann mal wieder ein Synthiesound wieder, der die Spannung vorantreibt bevor der Song mit einer Mischung aus harten Growls und Shouts zum Ende kommt. 'Another Bottle Down', der nächste Track, ist im Gegensatz dazu mit dem zuteils klarem Gesang dann mal wieder ein bisschen Metalcore-lastiger.

'Reckless & Relentless', der Titeltrack des Albums an vorletzter Stelle, ist mal wieder eine Hommage an das Rockstarleben ('I am rock and roll / Livin' the life that you can only dream of / I am rock and roll / At its fucking finest') mit eingängigem Refrain, Synthiepart, den wie immer treibenden Drums, Wechsel zwischen Growls, Screams und Klargesang sowie Gitarren, die gegen Mitte des Songs zeigen, dass man ihre Bespieler auch nicht unterschätzen sollte.

Als Abschlusssong hält 'Morte Et Dabo' wieder ein kurzes Intro mit mönchartigen Gesängen bereit, um die Jungs dann mal beim totalen Auszurasten zu belauschen. Die Screams sind schneller, höher, härter als auf allen anderen Tracks. Die Schnelligkeit aller Mitspieler erreicht ihren Höhepunkt. Breakdowns und Breaks dürfen natürlich auch nicht fehlen und als Stilmittel sind die Mönchsgesänge und Herumgespiele mit der Stimme grandios eingesetzt. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Metalcore-Album.


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Asking Alexandria - Reckless & Relentless
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Artikel:
- Summer Breeze 2016 mit Slayer, Sabaton, Queensryche, Asking Alexandria u.v.m.

Rezensionen:
- Reckless & Relentless
- From Death to Destiny


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