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The Age of Sound -  ...and then came the age of sound     Artist:  The Age of Sound
    Album:  ...and then came the age of sound
    Label:  brillJant sounds
    Release:  06.05.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Frauen sind, ob sie es wissen oder nicht, von Geschlechts wegen mit genug emotionaler Macht ausgestattet, um selbst den Kühlsten unter den coolen Kerlen das Herz am langen Arm verhungern und gewisse Bereiche des Hirns auf ewig rätseln und philosophieren zu lassen. Auf '...and then came the age of sound' lassen sich vier junge, aufgeweckt musizierende Menschen weitestgehend über diese vertrackte Thematik aus. The Age of Sound machen einen ziemlich coolen Eindruck, sind bei weitem nicht so alt wie die Entdeckung des Klangs und klingen auch mal so gar nicht nach ihrem eigenen Namen. Aber das ist Ansichtssache.
Fangen wir an mit dem faktisch wohl Interessantesten: The Age of Sound sind sowas wie die Band des Vertrauens seitens des FC St. Pauli, ja, die vier MusikerInnen sind sogar unlängst ermächtigt worden, das Vereinswappen für eigene Zwecke zu führen. Eine breite Öffentlichkeit hat ihnen das bisher nicht bescheren können, aber was nicht ist, das kann ja noch werden.
Eigentlich sind die Hamburger, die schon seit 2005 gemeinsam als The Age of Sound Rockmusik machen, auch ohne die Hilfe des Kult-Fußballclubs talentiert genug, um für Aufsehen zu sorgen. Eventuelle Befürchtungen, die Verbindung zum FC St. Pauli indiziere lärmende Spaßmusik auf Stadion-Niveau, bewahrheiten sich glücklicherweise auch nicht: The Age of Sound machen stürmische, junge und leichtgängige Unterhaltungs-Rockmusik mit Leadgitarre, Rhythmusgitarre, Bass, Schlagzeug und - allem voran - Klasse.

Bereits mit dem ersten Song, 'Anyone', charakterisieren sie sich nahezu vollständig und geben einen umfassenden Vorgeschmack auf das, was folgt. Stimmung und Stil bleiben von diesem Moment an nämlich weitgehend unberührt. '...and then came the age of sound' gehört nicht zu den Platten, die sich wie ein Drama in Akte aufteilen lassen oder Wendepunkte erfahren, um bald darauf in einer Katastrophe zu enden. Nein, hier geht es um etwas anderes. Leichtgängige rockige Frische am laufenden Band wird aus Hamburg angeliefert, und frischer geht es wohl kaum. Man merkt den Künstlern an, dass sie großen Spaß daran haben, Rhythmen für gar nicht mal so untanzbaren Rock zu kreieren und von entsprechend großem Tatendrang beseelt sind. Während The Age of Sound an der einen Stelle Instrument für Instrument sorgsam übereinanderschichten und unter atemberaubend dynamischem Bassspiel in schnelle, aber geordnete Refrainverse überborden lassen ('Faster Than You', 'Substitute'), sind sie sich anderswo gleichwohl nicht zu fein, die Kontrolle einfach mal ein wenig zu lockern. So geschieht es, dass gegen Ende vieler Stücke die ambitionierte Leadgitarre sich verselbständigt und schlichtweg verrückt zu werden scheint. Hier und da ist dann auch 'mal rotziges Geplärre anstelle des gewohnten Gesangs zu hören. Das launige, im Regelfall eigentlich anmaßende 'Wooooooo!' im Song 'Dance Forever Once Again' wirkt dort überhaupt nicht deplatziert - und dafür bedarf es seitens des Anwenders gehörigen Einfühlungsvermögens. Dass ebendieser Song mit Streichern ausklingt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Den Abschluss des Albums bilden das Stück 'Fan' - wohl die Hommage der Band an 'ihren' Verein - sowie das stimmungstechnisch trübe eingefärbte 'You're Free', das den Rezipienten nachdenklich in die Freiheit entlässt.

Bemerkenswert sind überdies die im Album verteilten, (klitze)kleinen Momente der großen Musiker. Tüftler dürfen sich an dieser Stelle auf die Suche nach Billy Idol, Muse, Beatsteaks, Die Ärzte und Sportfreunde Stiller machen und werden sicherlich bald wissen, welche Parts gemeint sein könnten.
Alles in allem ist '...and then came the age of sound' ein weitgehend erfreuliches Erstalbum mit hohem Unterhaltungswert und allerhand an Spritzigkeit, das seinen Hörern trotz seinen gleichbleibenden Ansätzen nicht so schnell wieder aus dem Sinn schwinden wird.


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