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Shining -  VII: Född Förlorare     Artist:  Shining
    Album:  VII: Född Förlorare
    Label:  Spinefarm Records
    Release:  27.05.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Niklas Kvarforth, Mastermind der schwedischen Selbstmord- und Selbstverstümmelungs-Gutfinder, ist ein ziemlich durchgeknallter Typ, mit dem man nicht unbedingt ein Bier trinken möchte. Doch musikalisch hat er mit Shining eine der emotionalsten und besten Black-Metal-Bands der Szene am Laufen. Vielleicht braucht es ja diesen echten, im Alltag gut verzichtbaren Wahnsinn, um wahrhaft grandiose dunkle Musik zu erschaffen. Das war und ist bei Bands wie Dissection oder Mayhem ja nicht anders.

Shining's wuchtiger, oftmals epischer, mit Doom- und Death-Metal-Elementen spielender, manchmal gar progressiv-jazzig daherkommender Black Metal machte Alben wie 'IV - The Eerie Cold' oder 'V - Halmstad' zu Glanzpunkten des Genres. 'VI - Klagopsalmer' konnte da nicht ganz mithalten, war aber immer noch ein starkes Album, das dem Status der Band gerecht werden konnte.

'VII: Född Förlorare' (deutsch: 'geborener Verlierer') bietet schon auf dem Papier einige Überraschungen: Håkan Hemlin, Sänger und Kopf der schwedischen Folk-Poprocker Nordman singt auf 'Tillsammans Är Vi Allt' ('Zusammen sind wir Alles'); weniger artfremd erscheinen die weiteren Gastauftritte von Erik Danielsson von Watain (Gekeife bei 'Tiden Läker Inga Sår'), Chris Amott von Arch Enemy (ein geniales, ausladendes Gitarrensolo auf 'Människa O'Avskyvärda Människa ') und Peter Bjärgö von Arcana (Gesang, Piano und Mellotron beim Landberk-Cover 'I Nattens Timma').

Das Album beginnt perfide mit einer zarten, zerbrechlichen Mädchenstimme, die den Klassiker 'You Are My Sunshine' singt. Nach dem verschüchterten 'please don't take my sunshine away' krachen die schweren Gitarren dazwischen und 'Förtvivlan, Min Arvedel' ('Verzweiflung, mein Erbe') breitet seinen Grooveteppich aus. Was als ruppiger Doomrock beginnt, nimmt recht bald einen Abzweig in melodische Black-Metal-Gefilde der eleganteren Sorte um dann in proggiges Opeth-Fahrwasser abzubiegen. Die Marschrichtung für das weitere Album - viel Abwechslung, ein hohes Maß an Eingängigkeit, keine Scheu vor sanften, bisweilen gar zartfühlenden Tönen - steht damit und macht 'Född Förlorare' zu einem sehr spannenden Shining-Album, das sicher nicht jedem Fan gleichermaßen gut gefallen wird.

'Tiden Läker Inga Sår' ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wo Shining 2011 stehen mit seiner nahtlosen Mischung aus melodischem Black Metal und finsterem Progressive Depressive Rock. Eine dunklere, etwas räudigere, suizidale Version der Landsmänner von Opeth: das soll wirklich kein Namedropping sein, sondern fasst das Gebotene gerade für Leute, die Shining bislang noch nicht kannten (oder in den letzten Jahren nicht mehr intensiv verfolgt haben), tatsächlich ganz gut zusammen. Anspruch und Vielfalt der musikalischen Einflüsse haben das Werk von Shining schon immer bestimmt, waren aber noch nie so offensichtlich und letztlich konsequent zu Ende gedacht wie auf 'Född Förlorare'. Kvarforth besingt und beschreit weiterhin die dunkelsten Seiten des Lebens und der Seele - doch findet er deren tonale Manifestationen öfter als jemals zuvor in Progrock- und Artrock-Bereichen; einen Song der schwedischen Artrocker Landberk zu covern, ist hierfür nur das deutlichste, aber längst nicht das einzige Zeichen.

Das zwischen Folkballade, hymnischem, rasendem Black Metal und Stakkato-Riffwänden schwankende 'FFF' beschließt ein grandioses Album, das trotz seiner Vielseitigkeit jederzeit als in sich schlüssiges Gesamtkunstwerk überzeugt. 'Född Förlorare' vereint musikalische Komplexität, Eingängigkeit und Emotionalität und ist damit ein Meisterwerk des Metaljahrgangs 2011.


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