Sludgemetal around the world - die sechste. Aus Portugal melden sich Men Eater, die mit ihrem dritten Album ihre Variante des Metalsubgenres vorstellen und eine Mischung an Einflüsse preisgeben. Neben progressiven Parts, die schleppend und mit heißerem Gebrüll wiedergegeben werden, kommt auch klarer Gesang zum Vorschein, der an die schreckliche Zeit des Numetals erinnert, während sich die Gitarrenriffs an den frühen Alben Mastodons orientieren. Leider ist diese Mischung Hauptbestandteil des Album, dass dadurch seinen Reiz verliert. Interessant wird es jedoch, wenn Men Eater jammen und damit psychedelische Momente wie im Song 'When Crimson Trips' offenbaren. Bereits der Name sagt, dass sich die Band auf einen progressiven Trip macht, der, nachdem Strophe und Refrain runtergespielt wurden, sich in die Länge zieht, während zwei jammende Saxophone und ein Keyboard den Sound begleiten und an die verschlungenen Weg des Spacerocks erinnern. Es ist jedoch der einzige Interessant Song auf 'Gold', welches sonst unspektakulär ausfällt.