whisky-soda Musikmagazin whisky-soda Musikmagazin whisky-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whisky-soda Musikmagazin
whisky-soda Musikmagazin whisky-soda Musikmagazin whisky-soda Musikmagazin
whisky-soda Musikmagazin zur Startseite whisky-soda Musikmagazin zur Story Seite whisky-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whisky-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whisky-soda Musikmagazin Community und Forum whisky-soda Musikmagazin whisky-soda Musikmagazin einfach mal suchen whisky-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Camílle
Tiemo Hauer
Camílle
(Indie-Pop)

The Final Nightmare
Overdrive
The Final Nightmare
(Metal)

A Tribute To Nils Koppruch + Fink
V.A.
A Tribute To Nils Koppruch + Fink
(Alternative Country)

Death Sentence
Those Who Fear
Death Sentence
(Hardcore)

Fair Youth
Maybeshewill
Fair Youth
(Post-Rock)

Sunbather
Deafheaven
Sunbather
(Blackmetal)

Darkest Hour
Darkest Hour
Darkest Hour
(Metalcore)

Science & Survival
I Am Giant
Science & Survival
(Alternative)

Electric Soul
Marlon Roudette
Electric Soul
(Elektro-Pop)

The Energy Of Soul
Twilightfall
The Energy Of Soul
(Melodic/Progressive)



Blanck Mass -  Blanck Mass     Artist:  Blanck Mass
    Album:  Blanck Mass
    Label:  Pias UK/Rock Action Records
    Release:  24.06.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative Diesen Artikel ausdrucken 
    Autor:  maximilian Artikel per Mail versenden 
 

'Blanck Mass' ist ein einziges Intro. Das Debütalbum des gleichnamigen Ambient-Projekts des Londoners Benjamin John Power versammelt auf 60 Minuten die Klänge, mit denen andere Bands ihr Album eröffnen würden. Diese Intros, die auf anderen Alben meistens viel zu schnell vorbei sind, damit sie den regulären Songs nicht die Schau stehlen, dürfen sich bei Blanck Mass unbegrenzt entfalten - und tun das auch. Dabei hat er die Unterstützung von Mogwai, auf deren Label 'Rock Action' er veröffentlicht. Herausgekommen ist ein faszinierendes Album voller Klangexperimente.

Die zehn einzelnen Titel auf dem Album sind keine Songs im eigentlichen Sinne, weil ihnen die Konturen fehlen. Sie folgen keinem konventionellen Aufbau und haben meistens nicht einmal einen wahrnehmbaren Rhythmus. Höchstens in Ansätzen geben der Bass ('Raw Deal') oder klopfende Synthesizer-Töne ('What You Know') mal einen Orientierungspunkt. Der verschwommene Ozean der Klangeindrücke besteht zum Großteil aus synthetischen Tönen, in denen sich keine Instrumente abzeichnen. Stattdessen treten immer wieder Geräusche zu Tage: die Rufe von Krähen ('Icke's Struggle') und Möwen ('Weakling Flier') oder tropfendes Wasser ('Sifted Gold'). Die Wirkung, die die Stücke entfalten, reicht von Düsternis ('Sub Serious') bishin zu Erhabenheit ('Sundowner').

Der Eindruck, den die Musik vermittelt, ist ungewöhnlich, weil Blanck Mass sie verfremdet. Mal klingt sie wie durch einen Filter zurück gehalten ('Chernobyl'), mal wie rückwärts abgespielt ('Fuckers') und mal ist sie durchgehend von einer Art Störgeräusch unterlegt ('Land Disasters').

Und wenn man dieses Album in Form eines riesigen Intros hört, dann braucht man den Rest des Albums, der normalerweise auf das Intro folgen würde, gar nicht mehr. Denn die regulären Songs würden hinter der Ausdrucksstärke und Unkonventionalität des Intros zurückbleiben. Blanck Mass hat diesen Rest und damit die meisten Song-Konventionen einfach weggelassen - und damit ein beeindruckendes Debütalbum aufgenommen.


  WS-Bewertung: 1 User-Bewertung: 3 Deine Bewertung:
0 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Blanck Mass - Blanck Mass
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken