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Onkel Tom -  Nunc Est Bibendum     Artist:  Onkel Tom
    Album:  Nunc Est Bibendum
    Label:  Drakkar
    Release:  26.08.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Lang, lang ist es her, dass das letzte Album von Onkel Tom erschien, zehn Jahre, um genau zu sein. Seitdem ist viel Bier die Kehle runter geflossen, Tom Angelripper war mit Sodom gut beschäftigt, Gitarrist Alex Kraft mit seiner Band Dezperadoz, bei der Tom Angelripper mittlerweile mehr oder weniger bedeutend mitwirkt.

Nach zehn Jahren hat sich das Bandbild ordentlich geändert, Drummer Corny (Eat My Body) ist neu dabei, Gitarrist Celly (Crossplane) sowie Bassist Mark (The Very End) ebenso. Was blieb, ist die Vorliebe für DAS Thema der Band: Bier. Und eben jenes schmeckt umso besser, wenn "Nunc Est Bibendum" (deutsch: "Nun muss getrunken werden") läuft. Bzw. läuft das Bier nochmal besser, wenn die Scheibe im Player routiert.

Das liegt sicher auch daran, dass die Songs recht simpel, aber extrem eingängig und handwerklich einwandfrei gemacht sind, der Gitarrensound ist äußerst amtlich, Toms Organ wieder mal herrlich rau und die Mitgröhlrefrains gehen sofort ins Ohr und wollen zwischen dem Ordnern des nächsten Gerstensaftes mitgesungen werden. Das Ergebnis ist so eine wunderbar rotzige, frische, energische und mitreißende CD, die einfach nur Rock'n'Roll ist.

Interessanterweise sind diesmal nur recht wenig bekannte Trinkweisheiten vertreten, was daran liegt, dass sogut wie jeder Gassenhauer auf den früheren Alben verbraten wurde, aber die Eigenkompositionen sind es, die den zusätzlichen Reiz dieser Comeback-Scheine (nach zehn Jahren ohne Veröffentlichung kann man trotz der gelegentlichen Gigs von einer Wiederkehr sprechen) ausmacht.

"In Junkers Kneipe", "Ein Heller und ein Batzen", "Drink doch ene met" (BLÄCK FÖÖSS), bei dem Tom Kölsch singt sowie das wundervolle "Wie das Glas in meiner Hand" (Petra Pascal) sind die Nummern, die der eine oder andere sicher kennt. Dazu haben es die Eigenkompositionen in sich: Der Opener "Nunc Est Bibendum" ist eine rohe, heftige Abgeh-Nummer, "Wenn der Zapfhahn kräht" rockt äußerst unterhaltsam drauf los und legt eine feine Thrashschippen drauf. "Auf immer und ewig" erinnert stark an Onkelz, besitzt aber ein grandioses Mitsing-Solo.

Herrlich rotzig ist auch die Motörhead-Hommage "Lemmy macht mir Mut", ebenso wie das bereits bekannte "Bon Scott hab ich noch live gesehen", ein Song, der soviel Eier hat wie der Bierdeckel vom Onkel Striche von der Bedienung.

"Schade, dass man Bier nicht ficken kann" zählt die Vorteile des Gerstensafts auf, die man hinlänglich schon kennt, "Auf nach Wacken" wird wohl ab sofort in etlichen Autos Anfang August Richtung Schleswig-Holstein laufen. Ein weiterer Höhepunkt ist noch der inoffizielle Song zum deutschen Reinheitsgebot "1516", dem man wahrlich die Liebe zum Bier anmerkt. Großes Kino, schade, dass dieses Stück Musik wohl nie für einen Werbespot verwendet werden wird.

Neben den großen Kompositionen gibt es dazu noch ein herrliches Coverartwork, das mindestens genauso innovativ ist wie das Original der großen Beatles damals.

"Nunc Est Bibendum" wird wohl den Bierkonsum bei vielen Fans in die Höhe schnellen lassen, da dieses Album schlichtweg Spaß macht und Geselligkeit propagiert. Hoffentlich dauert es nicht wieder zehn Jahre, bis das nächste Werk kommt. Denn auf einem Bein (alle zehn Jahre) kann man nicht stehen und einer geht immer noch rein... Prost!


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