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Queen -  Deep Cuts 3     Artist:  Queen
    Album:  Deep Cuts 3
    Label:  Universal / Island
    Release:  02.09.2011
   Medium:  Compilation
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Auf dem Höhepunkt des Superstar-Stadion-Status starb der legendäre Freddie Mercury am 24. November 1991. Und so hat auch diese Veröffentlichung einen finalen Charakter. Dieser Tage erscheint die letzte Runde der königlichen Neuauflagen bei Island Records. Begleitend zu den fünf letzten Queen-Alben gibt es 'Deep Cuts 3'. Der dritte Teil der ungewöhnlichen bzw. alternativen Compilation deckt die Jahre 1984 bis 1995 ab.

1984, im Jahr als Queen einen triumphalen Auftritt bei Live Aid hinlegten, erschien auch das Album 'The Works'. Im Gegensatz zu 'Hot Space', das zwei Jahre zuvor mit Elementen von New Wave sehr poppig klang, war 'The Works' deutlich wuchtiger und voluminöser, auch wenn der Riesenhit und Albumstarter 'Radio Ga Ga' natürlich sehr keyboardlastig ist. Daran schließt 'Machines (Or 'Back To Humans')' stilistisch direkt an. Es war der Opener der B-Seite und der Live-Shows auf der dazugehörigen Tournee und klingt wie eine Fortsetzung von 'Radio Ga Ga'. 'Tear It Up' ist dagegen die kompromisslose Rockhymne mit reichlich Power. Und mit 'Is This The World We Created...?' hält auch noch eine Akkustik-Ballade auf den 'Deep Cuts' Einzug.

Das '86er-Meisterwerk 'A Kind Of Magic' ist bekanntermaßen zu großen Teilen Soundtrack des Fantasy-Klassikers 'Highlander' mit Christophe(r) Lambert und Sean Connery. Und es ist auf 'Deep Cuts 3' leider schändlich vernachlässigt worden. Getreu dem Highlander-Motto 'Es kann nur einen geben' ist es nämlich nur mit einem Song auf 'Deep Cuts 3' vertreten. Die vielleicht schönste Queen-Ballade aller Zeiten 'One Year Of Love' ist zwar aus meiner Sicht das Highlight der Zusammenstellung. Aber wie kann man unglaublich gute Songs wie das bedrohliche 'Don't Lose Your Head' und das aggressive 'Gimme The Prize (Kurgan's Theme)' hier auslassen? Kurgan wäre erbost, wenn er nicht seinen Kopf verloren hätte!

Unvergessen das großartige Cover-Artwork von 'The Miracle', lange bevor Photoshop und Co. auf jedem zweiten Privat-PC installiert waren. Auch diess Album ist reich an Highlights, darunter der Titelsong, 'The Invisible Man' und 'Breakthru'. Weniger bekannt und trotzdem hörenswert ist das voluminös produzierte 'Was It All Worth It', das vor allem mit den kleinen Klangspielereien begeistert, die für eine märchenhafte Atmosphäre sorgen. 'Kashoggi's Ship' ist der typische Spät-80er-Queen-Rocker, nichts Besonderes allerdings. (Ich verweise noch mal verärgert auf 'A Kind Of Magic'.)

Stark vertreten ist das bombastische, fast einstündige 'Innuendo', das zwischen 1989 und 1990 aufgenommen wurde und im Jahr von Freddies Tod erschien. Epischen Hardrock gibt es mit 'The Hitman'. Melancholisch wird es dagegen mit 'Don't Try So Hard' und 'Bijou', das als Duett zwischen Stimme (Freddie) und Gitarre (Brian May) für Gänsehaut sorgt. 'Ride The Wild Wind' ist ein weiterer Powersong, wie ihn so nur Queen aufnehmen konnten, und der 'bestimmt ein Live-Highlight geworden wäre, wenn Queen noch auf Tour hätten gehen können' (Auszug aus den Liner-Notes).

'Made In Heaven' erschien fast vier Jahre nach Freddies Tod. Im Queen-Studio in Montreux absolvierte die Band schon 1991 die schwersten Aufnahmen ihrer Karriere, und zwar immer dann, wenn der schwer kranke Freddie dazu in der Lage war. Erst 1993 machten sich Brian May und Roger Taylor mit Produzent David Richards daran, die Songs fertigzustellen. Das Resultat war ein starkes Album, das sowohl von einer starken Melancholie, als auch von einem gewissen Wohlfühl-Faktor geprägt ist. Das strahlen auch die auf 'Deep Cuts 3' vertretenen Songs aus, insbesondere das wunderbare Fast-Weihnachtslied 'A Winter's Tale' und das titelgebende 'Made In Heaven'. Ebenso lebensbejahend ist 'I Was Born To Love You', die hart rockende Queen-Version des Freddy Mercury-Solohits von 1985.

'It's A Beautiful Day (Reprise)' ist der erfolgreiche Beweis, dass Brian May auch sampeln kann, wenn man so will. Der Song enthält kurze Ausschnitte aus alten Queen-Songs. Auf dem Album mündet er in den versteckten, obskuren Schlusstrack.

Den Abschluss dieser Compilation macht passenderweise das traurige 'Mother Love', das die allerletzten Gesangsaufnahmen des Queen-Frontmannes enthält. In seiner Begeisterung für das unfertige Lied drängte Freddie seinen Gitarristen, ihm noch mehr Text zu schreiben, solange er noch singen könne. Doch nachdem er den Mittelteil gesungen hatte, plante er die letzte Strophe beim nächsten Mal zu singen. Es kam nicht mehr dazu. Deshalb singt sie Brian May. Als wäre das nicht schon bewegend genug, hört man am Ende (in einem Geniestreich von gelungener Produktion) das Echo von Freddie aus frühen Tagen. Mehr Gänsehaut geht nicht.

Das war also der alternative Queen-Rückblick. Die dritte Compilation ist zwar nicht frei von Makeln. Vor allem die mangelhafte Berücksichtigung von 'A Kind Of Magic' ist indiskutabel. Doch insgesamt entsteht wieder ein interessanter Einblick in eine bestimmte Phase der Band. Diese war voller Licht und Schatten. Das Licht war die Musik. Und irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass man als ernstzunehmender Rockmusikfan nicht umhin kommt, alle Queen-Alben im Schrank zu haben.


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Queen - Deep Cuts 3
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Rezensionen:
- Deep Cuts
- Deep Cuts 2
- Deep Cuts 3
- Live At Wembley Stadium - 25th Anniversary Edition
- Days Of Our Lives
- Hungarian Rhapsody - Live In Budapest
- The Freddie Mercury Tribute Concert
- Live At The Rainbow '74
- Queen Forever
- The Studio Collection
- A Night At The Odeon
- Queen Intim - Auf Tour mit Queen
- Das offizielle Fanbuch

Kurzinfos: Freddie Mercury

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