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Alice Cooper -  Welcome 2 My Nightmare     Artist:  Alice Cooper
    Album:  Welcome 2 My Nightmare
    Label:  Universal
    Release:  16.09.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Classic-Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

26 Jahre nach dem Klassiker 'Welcome To My Nightmare' veröffentlichen Alice Cooper und Starproduzent Bob Ezrin den Nachfolger 'Welcome 2 My Nightmare'. Genau wie das Meisterwerk von 1975, das übrigens die erste Veröffentlichung des Solokünstlers Alice Cooper war, entstand das neue Album unter Beteiligung zahlreicher Musiker, darunter diverse Weggefährten wie Steve Hunter und Dick Wagner, die schon auf dem Original spielten. Dazu geben so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Rob Zombie, Kip Winger (Winger), Vince Gill und Kesha kurze und längere Gastspiele.

Das vom dramatischen 'Steven' vertraute Klavier-Thema leitet die angestrebte Rückkehr zum Albtraum ein. Der Opener 'I Am Made Of You' wirkt zunächst etwas blechern, was vor allem an dem von Cher ('Believe') eingeführten und von vielen Popstars genutzten (nervigen) Pitching-Effekt liegt, der hier verwendet wurde. Glücklicherweise ist das bald passé und der Song entwickelt sich zur passablen Ballade mit schönem Gitarrenfinale, gespielt vom ehemaligen Alice Cooper-Bandmitglied Steve Hunter.

Das melodische Thema des Klassikers wird nur kurz aufgenommen, sodass es gerade eben als konzeptioneller Rahmen durchgeht. Dafür ist 'Welcome 2 My Nightmare' deutlich vielseitiger als der Vorgänger. Da wirkt erst der Wachmacher 'Caffeine', weil der Song auch irgendwie penetrant ist. Und dann begibt sich der 63jährige Cooper mit 'Runaway Train' sogar aufs Country-Gleis. Auch im Zug ist Nashville-Ikone Vince Gill. Außerdem ist die Original Alice Cooper Band mit Michael Bruce, Neal Smith und Steve Hunter wieder vereint (Glenn Buxton starb 1997). Die klassische New-Orleans-Jazz-Nummer ist 'Last Man On Earth'. Da hört man Violine, Tuba und Banjo.

Beim klassisch rockenden, aber etwas müden 'The Congregation' gastiert Rob Zombie als Sprecher. Hier und bei anderen Songs im Backgroundchor: Ex-Cooper-Bassist Kip Winger. Dass das Duo Cooper/Ezrin für mehr als eine Überraschung gut ist, beweisen sie mit 'Disco Bloodbath Boogie Fever'. Was für eine Kombination: Discobeat, Herrenchor, Leadgitarre von John 5 (Rob Zombie) und Sprechgesang von Alice. Die beiden haben Humor und schocken damit wahrscheinlich erstmals seit Jahren. Allerdings nur den Rocker mit Scheuklappen, denn das skurille Disco-Massaker hat etwas. Und dann passiert es doch noch: Nach zweieinhalb Minuten wird 'Disco Bloodbath ...' zur explosiven Hardrock-Nummer.

Die Überraschung in Sachen Gastauftritt ist sicherlich Popröhre Kesha ('Tik Tok'), die mit dem Altmeister das Duett 'What Baby Wants' singt. Nach eigenen Angaben will Vaterfigur Alice sie auf den Pfad der Rock-Tugend bringen will. Zwar passt die 'Lady In Red' (O-Ton Linernotes) stimmlich durchaus gut dazu, doch der Song ist als Mischung aus modernem Pop und klassischem Rock irgendwie missraten. Das hat Slash jüngst viel besser hinbekommen. Das exzellente Gitarrensolo von Steve Hunter stimmt immerhin versöhnlich.

100 % klassisch Alice Cooper ist die Single 'I'll Bite Your Face Off', ein schöner schnörkelloser Oldschool-Rocker, wie gemacht für zukünftige Live-Auftritte des alten Schockmeisters, dessen vielseitige Stimme nie besser als jetzt geklungen hat. Und vom selben Schlag ist der amüsante Rocker 'I Gotta Get Outta Here' mit der großartigen Zeile 'What part of dead don't you get?'. Es ist übrigens der einzige Song der regulären Tracklist, bei dem mit Jimmy DeGrasso und Cuck Garric zwei Mitglieder aus Alices aktueller Band mitspielen.

Nachdem 'The Underture' in viereinhalb Minuten das Album noch mal instrumental Revue passieren lässt, dabei aber vor allem mit den Elementen aus derm '75er-Album begeistert, ist der 'Albtraum' vorbei. Klanglich ist es zwar keiner, doch das Gesamtkonzept von 'Welcome 2 My Nightmare' geht leider nicht ganz auf. Ein musikalisches Gerüst ist nicht erkennbar. Und so wirkt das Werk trotz aufwendiger Produktion, vieler witziger Einfälle und nicht zuletzt der Beteiligung zahlreicher Topmusiker nicht wie aus einem Guss. Und für ein reguläres Album hat 'Welcome 2 My Nightmare' einfach zu wenig gute Songs. Wie das mit Fortsetzungen so ist - sie werden immer am Vorgänger gemessen. Da zieht 'Welcome 2 My Nightmare' leider eindeutig den kürzeren.

Das Album erscheint in verschiedenen Ausführungen mit verschiedenen Bonustracks, darunter auch Live-Versionen vom letzten Download-Festival. Die reguläre Version enthält mit 'We Gotta Get Out Of This Place' noch einen schönen Studiotrack. Die Coversion des alten Animals-Hits von 1965 hat sich Alice Cooper entsprechend zueigen gemacht.


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