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VNV Nation -  Automatic     Artist:  VNV Nation
    Album:  Automatic
    Label:  Anachron
    Release:  16.09.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Future Pop ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

VNV Nation veröffentlichen mit 'Automatic' ihr achtes reguläres Album - und es scheint als könnte Ronan Harris immer aufs Neue den Sound von VNV Nation neu erfinden und ihm trotzdem treu bleiben. Waren die letzten Alben von einer gewissen Härte, Kälte, den vordergründigen Rhythmen geprägt, so ist 'Automatic' das weichste, sanfteste, organischste und harmonischste Album der Bandgeschichte geworden. Überflüssigen Anbiederungen an den Pop von Apoptygma Berzerk liegen hinter der Band.

'Automatic' wirkt eher wie ein guter Freund, extrem intim und persönlich. Noch nie stand Ronans Stimme so sehr im Vordergrund wie auf 'Automatic'. Dadurch entsteht der Eindruck die Melancholie einiger Tracks wie die überragenden 'Nova' und vor allem 'Gratitude' noch viel intensiver. Man erreicht und überholt sogar noch die Wärme eines legendären Klassikers wie 'Rubicon'. Ohnehin ist das Album um ein vielfaches homogener, ja einfach wunderschöner als die sperrigen Tracks, die Alben wie 'Matter+Form' dominierten.

Harris versucht eine Art moderne Version des industriellen Aufbruchs der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zu erschaffen, und so unsinnig es klingen mag, mit elektronischen Instrumenten das Lebens- Sterbens- und Aufbruchsgefühl dieser Zeit darzubieten – es funktioniert. Die Stücke sind größtenteils von dem geprägt, was der Amerikaner gern 'Angst' nennt, der Zweifel an der Situation, das undefinierbare Gefühl des Falschseins, das Keanu Reeves als Neo in 'Matrix' so gut dargestellt hat. Von diesem postmodernen aber momentan wahnsinnig aktuellen Gefühl nährt sich dieses Album, und dennoch zeigt die Stimmung der Songs, dass es eben Möglichkeiten gibt, dies zu überwinden. Es herrscht eine Melancholie, aber sie ist warm, umschmeichelnd, sie legt sich wie ein samtiger Film ums Gehirn während man den Stücken dieses Albums lauscht. Mit 'Streamline' und 'Gratitude' finden sich auch zwei Stücke vom Kaliber 'Beloved' auf dem Album, insgesamt aber ist es eher ein Gesamtkunstwerk, dem man niemals den einen oder anderen Teil entreißen sollte.

Natürlich sind nicht alle Lieder durch und durch von Melancholie geprägt, auch wenn Ronan Harris mit seiner Stimme wieder einmal jeden und alles mitreißt. Ein Stück wie zum Beispiel 'Streamline' mit seinen sensationellen, treibenden Effekten und Beats die es in diesem Klangspektrum bei VNV Nation noch nie gab, strahlt Hoffnung und Glück aus, skeptisch und fragil vielleicht, aber Hoffnung und Glück. Mag man vom Sound vom ersten Track nach dem Intro 'Space & Time' insbesondere aufgrund der sehr direkten Stimme von Harris noch überrascht werden, so tut dieser Track unmerklich das, was er soll: er bildet eine Art Transition von den vorherigen Alben zu diesem und zieht einen unwiderstehlich in den Sog von 'Automatic' hinein.

Das achte Album von VNV Nation ist ein Überragendes geworden. Das war bei VNV Nation ja schon immer so, aber die Qualität hat auch auf allerhöchstem Niveau noch einmal einen nahezu unfassbaren Sprung nach vorne gemacht.

Spätestens mit diesem Album sollte jedem klar sein, dass der Zweikampf zwischen VNV Nation und Covenant an der sonst einsamen Spitze einer bestimmten elektronischen Musikrichtung zumindest augenblicklich zugunsten von Ronan Harris und seinen Mitstreitern ausgegangen ist.


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Super Review!Danke für diese äußerst treffende Analyse,spricht mir aus der Seele...VNV NATION´s "automatic" schafft eine einzigartige Atmosphäre voller emotionaler Feuerwerke mit viel Liebe zum Detail in einem konzeptionellem Rahmen das diesem Werk einen gewissen "Spirit" verleihen,so wie in keinem Album zuvor...VNV 2011 sind so stark wie noch nie!!!

von Annuit33 (26.09 | 01:27)
 
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