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Wolves In The Throne Room -  Celestial Lineage     Artist:  Wolves In The Throne Room
    Album:  Celestial Lineage
    Label:  Southern Lord
    Release:  23.09.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Ja, Black Metal ist in den letzten Jahren erstaunlich schick geworden - zumindest was die Wahrnehmung Postrock- oder Ambient-orientierter Werke außerhalb der Szene angeht. Ist das ein Problem? Keineswegs: denn warum soll gute Musik nicht auch außerhalb enger Szenegrenzen genossen werden? Zumal dem Fan des ursprünglichen, nach Kellerproduktion klingenden Black Metals ja immer noch genug Bands bleiben, die er sich nicht mit den Lesern von Visions oder Spiegel Online teilen muss.

Wolves In The Throne Room haben aufgrund der Aufmerksamkeit, die ihre bisherigen Alben auch in der Nicht-Metal-Presse genossen haben, völlig unverschuldet einen Hype-Makel abbekommen. Insofern hat unser Chefredakteur völlig recht, wenn er meint, dass es doch komisch ist, wenn beispielsweise einer Band wie The Ruins Of Beverast trotz ihrer Genialität bei weitem nicht so viel Augenmerk geschenkt wird wie den Herren aus dem Nordwesten der USA. Wobei aber auch das aktuelle The Ruins Of Beverast-Album mit einer positiven Rezension bei Spiegel Online bedacht wurde...

Sei's drum: Wolves In The Throne Room sind in erster Linie ins Visier von Fans und Kritikern geraten, weil Alben wie "Diadem Of 12 Stars" und "Two Hunters" eine sehr eigenständige, anbiederungsfrei mit Postrock-, Shoegaze- und Ambient-Elementen angereicherte Form von Black Metal boten, der insbesondere die sphärischen Elemente alter Ulver oder Burzum aufnahm und stimmungsvoll neu interpretierte. Einige behaupten gar, Wolves In The Throne Room seien gar keine Black-Metal-Band, sondern eine Post-Metal-Band mit Black-Metal-Elementen. Meinetwegen. Die Band nennt schließlich nicht umsonst Neurosis als eine ihrer wichtigsten musikalischen Inspirationsquellen.

Das vorangegangene Album "Black Cascade" war jedoch definitiv Black Metal, auch wenn es nicht nach alten Gorgoroth klang. "Celestial Lineage" fährt den Schwarzmetall-Anteil in der Musik nun wieder etwas zurück und ist damit näher dran an "Two Hunters", dem Beginn einer inoffiziellen Trilogie, die nun ihren Abschluss findet. Die Synthesizer stehen wieder weiter im Vordergrund, wie man bereits beim Opener "Thuja Magus Imperium" hören kann. Hier gibt auch Sängerin Jessika Kenney ihr erstes Gastspiel auf dem Album; ihre klassischen Gesangspassagen sind wieder äußerst stimmig eingebaut. Zwei kurze, keineswegs langweilige Zwischenspiele unterstreichen den Charakter eines Albums, das unbedingt am Stück gehört werden will. "Subterranean Initiation" kombiniert Burzum-artigen Black Metal mit dezenten symphonischen Farbtupfern und Noiserock-Abstechern, "Woodland Cathedral" ist purer Ambient-Doom mit weiblichem Mezzosopran-Gesang, "Astral Blood" bietet dann treibenden, durchaus rockigen Black Metal, in dessen Mitte eine Harfe für zarte Klänge sorgt. Sehr doomig zeigt sich das abschließende "Prayer Of Transformation", welches schwere Riffs, Rückkopplungsrauschen, Synthesizer-Flächen und akustische Gitarren übereinander schichtet, sich dabei aber dennoch melodische Elemente bewahrt.

You better believe the hype: "Celestial Lineage" ist eines jener "intelligenten" Black-Metal-Alben, die nicht unter dem Gewicht ihres eigenen Anspruchs zusammenbrechen. Stattdessen bieten Wolves In The Throne Room erneut eine hypnotische Mischung aus dem, was Künstler wie Ulver, Burzum, Neurosis oder Popol Vuh geschaffen haben. Welches Label man draufpackt, ist letztlich völlig unerheblich - atmosphärisch dicht, emotional, vielseitig, detailverliebt und einfach nur gut ist "Celestial Lineage" allemal.


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