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Scorpions -  Comeblack     Artist:  Scorpions
    Album:  Comeblack
    Label:  Columbia / Sony
    Release:  04.11.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Warum? Das war die erste Frage, die ich mir stellte, als ich von dieser CD erfuhr. Eigentlich hatte doch 'Sting In The Tail' das Abschiedsalbum der Scorpions sein sollen. Es wäre ein Abschied auf dem musikalischen Höhepunkt gewesen. Doch bevor die Abschiedstournee auch nur zur Hälfte absolviert ist, gibt es schon das Comeback - oder besser gesagt - das 'Comeblack'. Im Booklet klären die Scorpions auf: Nach 'Sting In The Tail' soll dies also die Zugabe sein.

Und in der Zugabe spielt man im Allgemeinen die größten Hits und versteckt dazwischen vielleicht noch was Neues oder Ungewöhnliches. So ist auch 'Comeblack' aufgebaut. Zunächst verpasst Deutschlands größte Rockband einigen Klassikern einen neuen Anstrich. Eine Revolution im Scorpions-Katalog ist das aber nicht. Die Gitarren bei 'Rhythm Of Love' sind etwas dreckiger, die Drums etwas wuchtiger. Der dezent modernisierte, geerdete Sound ist nur einen kleinen Schritt weg vom rosafarbenen Vinyl des (sehr guten) Orignalalbums 'Savage Amusement' (1988) und dem damals Haare-schön-geföhnten Rudolph Schenker. Mehr aber auch nicht.

Während man bei 'No One Like You' nur schwer eine Veränderung wahrnimmt, ist 'The Zoo' ist etwas düsterer geworden. Auch der fabelhafte Gesang von Klaus Meine ist eine Spur schmutziger. Dasselbe gilt für 'Rock You Like A Hurricane' und 'Blackout' - etwas mehr Wucht, vor allem dank James Kottaks Dampfhammer-Schlagzeugspiels, ansonsten alles beim Alten. 'Wind Of Change' hätte man besser gleich ausgelassen, 'Still Loving You' hat nicht mehr ganz den Larger-than-life-Charme des Originals. Aber Achtung: Auf der sogenannten Exclusive-Edition ist der Song ein zweites Mal drauf, und zwar als englisch-französisch-sprachiges Duett mit der Casting-Gewinnerin Amandinde Bourgeois aus Frankreich. Das ist doch mal ein Novum.

Ganz neu ist ansonsten nur der Sechser-Pack von Coverversionen, die die Scorpions in ihren Anfängen beeinflusst haben (oder zumindest irgendwann mal von ihnen gehört wurden). Da gibt's ein uninspiriertes Cover von 'Tainted Love', das 1965 von Gloria Jones eingesungen, aber erst 1981 durch Soft Cell zum Welthit gemacht wurde. Man orientierte sich melodisch offenbar an Soft Cell. Nachdem bereits Marylin Manson den Song metallisierte, ist das eigentlich überflüssig.

Auch T.Rex will nicht so recht zu den Hannoveranern passen, die doch seit Jahrzehnten einen ganz eigenen Sound haben. 'Children Of The Revolution' ist einfach kein Scorpions-Song. Die Adaptionen des fast vergessenen Beatles-Songs 'Across The Universe' (von 'Let It Be') und des Rolling Stones-Schmachters 'Ruby Tuesday' gelingen da schon besser. Balladen waren schließlich schon immer ein Spezialgebiet von Klaus Meine und Co. Erstaunlicherweise gehen auch der 'Tin Soldier' von den Small Faces und 'All Day And All Of The Night' (The Kinks) in Ordnung.

Trotzdem: Die Coverversionen wirken neben den Neuaufnahmen der Scorpions-Klassiker wie Fremdkörper, die ganze Scheibe wie ein Schnellschuss. Die alten Hits haben sich zu wenig verändert, um ein neues Studioalbum zu rechtfertigen. Spannende Veränderungen oder alternative Passagen sind nämlich nicht zu finden. Und von einer Band, die musikalisch so viel geleistet hat wie die Scorpions, sind Coverversionen genauso überflüssig - insbesondere, nachdem 'Sting In The Tail' gezeigt hat, wie locker die Herren Meine, Schenker und Jabs (auch mit Unterstützung) hochklassige neue Songs aus dem Ärmel schütteln.

'Comeblack' ist daher als Zugabe missglückt. Wenn das Album dennoch etwas beweist, dann dass Klaus Meines Stimme immer noch hervorragend ist und die Spielfreude der Band ungebrochen. So muss man sich wirklich fragen, warum denn eigentlich bald Schluss sein soll? Und vielleicht fragen sich die Scorpions das auch demnächst. Und dann ist 'Comeblack' doch keine Zugabe gewesen, sondern nur die belanglose Nummer zwischendurch, die man vorbeirauschen lässt wie ein Schlagzeug-Solo, bevor der nächste Knaller kommt.


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