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Alesana -  A Place Where The Sun Is Silent     Artist:  Alesana
    Album:  A Place Where The Sun Is Silent
    Label:  Epitaph
    Release:  28.10.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Emocore ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Wer lesen will, der kaufe sich ein Buch. Oder auch nicht. Es gilt wohl zunehmend als chic, neu veröffentlichte Musikalben mit epischem Beiwerk zu umweben, das den übrigen Zweigen der Kunst entstammt. Das haben auch die Post-Hardcorer von Alesana erkannt und ihr neues Album mit entsprechender Ausrüstung veröffentlicht. Stolze 16 Songs, römisch durchnummeriert umfassend, ihrerseits in zwei differenziert übertitelte Akte unterteilt, bilden zusammen 'A Place Where The Sun Is Silent'. Als ob das nicht schon des Guten genug wäre, stellen die Amerikaner dem von ihnen erzählten Geschichtchen im Booklet noch eine Novelle zur Seite. Um sich deren Fortsetzung zu Gemüte führen zu können, ist dann schließlich ein Besuch der eigens zu diesem Zwecke eingerichteten Webpräsenz notwendig. Spannend an dieser ungewöhnlichen Inszenierung sind vor allem zwei Fragen: 'In welcher Etappe der Märchenerzählerei hängen Alesana die meisten Interessenten ab?' und 'Was ist denn nun mit der Musik?'.

Besonders die letztere soll uns hier interessieren. Eine schlichte Antwort würde lauten: Die Musik wird dem Brimborium der Aufmachung nicht ganz gerecht. Ausgeführt heißt das: 'A Place Where The Sun Is Silent' ist ein mit Verschnitt überfrachtetes Album. Es bietet zu viele zu ähnliche Stücke, die jedes für sich nicht genug frische Ideen liefern und harmonisch zum größten Teil einfach zu weichgespült sind, um den Zuhörer über die volle Stunde Spielzeit an sich zu binden. Und immer dann, wenn es einmal kantig-aufregend wird - beispielsweise bei 'Circle VII: Sins Of The Lion' durch choralen Backgroundgesang oder bei 'The Temptress' durch schichtweisen, leicht dramaturgischen Aufbau, dampfen allzu beliebige Gitarrenriffs den Stilaufschwung leider wieder ein. Hätten Alesana in jedem Song so wirksam mit der Energie gehaushaltet wie in den kraftvoll-dynamischen Stücken 'A Gilded Mascarade' und 'The Best Laid Plans Of Mice And Marionettes', die zum Leidwesen der Platte erst gegen Schluss zum Einsatz kommen, wären sie schon ein ganzes Stück weiter gewesen. So aber bleibt es über weite Strecken dabei, dass die Instrumentalteile isoliert die albumimmanenten Höhepunkte darstellen, während nur minder sinnvoll platzierte Screams ein tollwütiges Tier im Hintergrund vermuten lassen. Auch die Texte hauen stilistisch und inhaltlich nicht vom Hocker, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Band sich dazu entschied, ein das musikalisch Maßgebliche überschattendes Fließtextmärchen mit allerlei Segmentierungen und Überschriften überall dort in Schachtel und Booklet zu verteilen, wo noch Platz war.

Für's nächste Mal wäre der Band zu empfehlen, ihre kreative Energie doch bitte erstmal dort auszuleben, wo sie berufsbedingt hingehört. Vielleicht bleibt ja im Anschluss daran noch Zeit, ein wenig am übrigen Outfit zu feilen. So wie in der Grundschule, wo man als kleiner Knirps auf der Rückseite seiner Mathearbeit noch ein Bild malen durfte, wenn man mit den Aufgaben schon fertig war und sich alles noch einmal gut durchgelesen hatte.


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- Alesana – Too Much of Everything

Rezensionen:
- Where Myth Fades To Legend
- A Place Where The Sun Is Silent


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