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Rush -  Sector Two     Artist:  Rush
    Album:  Sector Two
    Label:  Universal / Mercury
    Release:  09.12.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Wir betreten 'Sector Two' der Rush-Historie in drei Boxen. Die kanadischen Kult-Progger hatten spätestens mit ihrem Meisterwerk '2112' den Progressive-Rock neu definiert und gleich ein Live-Album angehängt. Dass sie sich 1977 - in dem Jahr, in dem diese Box beginnt - mittlerweile einen Namen gemacht hatten, zeigt die Chart-Platzierung von 'A Farewell To Kings', dem ersten Stück in dieser Box. Das Album landete nämlich in den Top 40 der US-Charts, nicht zuletzt dank der Hit-Single 'Closer To The Heart'. Der Song ist bis heute ein Publikumsliebling bei Live-Konzerten des Trios. Der Geheimtipp ist 'Xanadu' mit dem unverkennbaren Xylophon-Solo. Als besonderes Schmankerl liegt das Werk in dieser 'Sector'-Box zusätzlich als Audio-DVD in 5.1-Surround-Sound bei.

1978 erschien 'Hemispheres', das Album mit dem besonders merkwürdigen Cover-Artwork: Ein nackter Mann steht auf einem Gehirn und zeigt auf einen anderen Mann im Anzug. Nun gut, die musikalische Kunst ist wichtiger als die grafische. Genau wie auf '2112' ist die A-Seite der Original-LP ein einziger langer Song. 'Cygnus X-1 Book II: Hemispheres' ist rund 18 Minuten lang. Die CD hat daher nur vier Tracks. Damit wird übrigens auch die Geschichte von 'Cygnus' fortgesetzt, die auf 'A Farewell To Kings' begonnen wurde. Die Musik auf 'Hemispheres' ist sehr komplex und insgesamt eher sperrig, also nichts für Rush-Einsteiger, sondern für Fortgeschrittene.

Direkt auf das progressive Monster folgt ein Angriff auf die Charts: 'Permanent Waves'. Damit schafften es Rush bis auf Platz 4 der amerikanischen Billboard 200. Nicht ganz unschuldig daran sind die radiotauglichen Singles 'The Spirit Of The Radio' und 'Freewill', mit denen sich Rush auf AOR-Terrain wagten. Von Drei-Minuten-Popsongs waren sie aber weiterhin weit entfernt. Die durchschnittliche Songlänge beträgt etwa sechs Minuten, der Schlusstrack 'Natural Science' immerhin neun.

Langweilig wird es mit Rush nie, vor allem nicht in den 80ern. Mit 'Moving Pictures' veröffentlichten Geddy Lee, Neil Peart und Alex Lifeson 1981 ihr vielleicht bestes Album, ein Hardrock-Meisterwerk. Mit Platz 3 war der US-Albumcharts war es die höchste US-Platzierung jemals für Rush. Kein Wunder: Einerseits bedienten sie das Radio mit Songs wie 'Tom Sawyer' und 'Limelight', andererseits wurden sie mit dem Instrumental-Feuerwerk 'YYZ' für den Grammy nominiert, aber gegen 'Behind My Camel' von The Police verlor. Wer spricht heute noch von dem Kamel? 'YYZ' jedenfalls fehlte seit seiner musikalischen Geburt auf keinem Rush-Live-Album mehr. Auf der aktuellen Rush-Live-CD/DVD/Blu-Ray gibt es sogar das gesamte 'Moving Pictures' in voller Länge. Schade, dass das Album jetzt nicht auch als Audio-DVD vorliegt.

Wie schon zuvor (und auch später in 'Sector Three') macht nach vier Studioalben wieder ein Live-Album den Abschluss. 'Exit ... Stage Left' (1981) enthält zwar auch Aufnahmen von Songs der frühen Alben, genialerweise gibt es aber nicht eine einzige Überschneidung mit 'All The World's A Stage'. Und nicht nur die Musik, auch die Optik des Klapp-Covers im Vinyl-Replika-Look ist hervorragend. Hinter dem Vorhang verharren die Protagonisten vergangener Alben-Cover. Schön!

Insgesamt sind die Album-Repliken sehr gelungen. Dass die CDs im Album in unpraktischen Schutzfolien aufbewahrt werden, statt in den klassischen weißen Papierhüllen, stört nur wenig. Die kleinen Infos und Details zu den Alben sowie die Songtexte sind im superschönen Hochglanz-Booklet zusammengefasst. Die Box, 1/3 des 'Instrumentenkoffers', sieht edel aus, auch wenn sei fast ein bisschen zu eng für die schönen Alben ist. Dass der Box-Rücken, den man dann im CD-Regal sieht, ausgerechnet das Gesicht je eines Rush-Mitglieds (hier Geddy Lee) im 80er-Look zeigt, ist optisch grenzwertig. Das Rush-Symbol, das oben drauf zu erkennen ist, wenn alle drei Boxen nebeneinander stehen, hätte da besser gepasst.

Und wie schon bei 'Sector One' bemängelt, stellt sich für besonders Audiophile die Frage, warum nur ein Album pro Box auf DVD neu aufgelegt wurde. Ansonsten ist 'Sector Two' hervorragend. Die Musik hat gegenüber der Vorgängerbox wieder reichlich Innovationen zu bieten und darf größtenteils als genial bezeichnet werden. Eine schöne Anschaffung, sogar dann, wenn man schon alle Rush-Alben hat.


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