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Meine Fresse, da scheisst jemand Stahl! Wer sich beim finnischen Metal-Battle Contest durchsetzt, hat schon mehr drauf als nur Zahnbelag und das beweisen Battle Beast aus Helsinki auf ihrem vortrefflich betitelten Debüt "Steel".
2010 stellte sich der Sechser erfolgreich auf dem Wacken Open Air vor und überzeugten mit echtem, traditionellem und rostfreiem Stahl ganz in der Tradition von Judas Priest, Accept und U.D.O. sowie der überragenden Frontfrau Nitte Valo, die stimmlich das Reibeisen lebt!
"Enter The Metal World" ist ein eingängiger, druckvoller Opener, der durch den Gesang das gewisse, leicht panische Extra bekommt. Schon der erste Hit!
"Armageddon Clan" ist der nächste traditionelle Heavy Metal-Hit, der von ausdrucksstarker Gitarrenarbeit, fettem Angeber-Soli und dem mächtigen Refrain lebt.
"Justice And Metal" zeigt ein weiteres Mal die Band instrumental in Hochform, die dezenten Keyboardeinlagen und der Priest-Refrain treibt jedem Oldschool-Fan das stählerne Freudenpippi in die Augen. "Steel", der Titeltrack, ist kein einfacher Song. Nein, das hier ist ein Statement, eine Ansage. Tonnenschwerer Rhythmus, schneidende Riffs und schwindelerregende Screams lassen dieses Stück Musik es wert sein, diesen Songtitel zu tragen. So muss echter Stahl klingen.
Ein weiteres Highlight ist natürlich die bekannte Single "Show Me How To Die", die ebenso alle Trademarks des klassischen 80er Heavy Metal beinhaltet. Schon wieder ein Hit.
Battle Beast fahren mit ihrem Erstling ganz schwere Geschütze auf und dürften bei geneigten Judas Priest-, Accept-, U.D.O.- und Hammerfall-Fans offene Türen einrennen.
Bleibt zu hoffen, dass diese Leistung keine Eintagsfliege war und wir noch lange Zeit an dieser Formation Freude haben werden.
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