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Arch/Matheos -  Sympathetic Resonance     Artist:  Arch/Matheos
    Album:  Sympathetic Resonance
    Label:  Metal Blade
    Release:  09.09.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Metal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Früher waren progressive Heavy-Metal-Scheiben legendär. "Genredefinierend" oder auch kurzum "Klassiker" - das waren im Genre die CDs, die besonders hohe Qualität hatten, was technische, stilistische und überhaupt alle außergewöhnliche Fähigkeiten betraf. Mit am legendärsten waren, was das anging, Fates Warning. "Awaken The Guardian" gilt bei vielen Verfechtern des anspruchsvollen Gefrickels immer noch als DAS Album schlechthin.

Im Gegensatz zu vielen anderen allerdings war es um den 1985 von Fates Warning abgewanderten John Arch extrem still. In derselben Zeit haben Dream Theater ganze Stilwanderungen durchgeführt und Fates Warning haben zwar unter Jim Matheos bis 2004 fleißig Alben veröffentlicht, blieben dabei aber immer hinter dem ursprünglichen Ruf zurück.

Nun ist John Arch, die legendäre Stimme von Fates Warning also zurück – und er hat bald 30 Jahre später nichts von seinem Talent eingebüßt. Gebührend unterstützt wird er von Jim Matheos – eigentlich hätte man "Sympathetic Resonance" ruhig unter dem Namen Fates Warning veröffentlichen können, die Herren sind aber schon 2012 mit einem neuen Fates Warning-Album am Start und haben deshalb erst einmal ein selbstbetiteltes Album vorgeschoben.

Und was ist das bloß für ein abgöttisch fantastisches Monster. Erinnerungen werden wach, nicht nur an Fates Warning, auch an die besten Zeiten von Dream Theater und die leider verschiedenen Psychotic Waltz, die mit "Into The Everflow" immerhin auch ein Album am Start hatten, welches auf Fates Warning-Level agierte.

Auf "Sympathetic Resonance" jongliert John Arch wie zu allerbesten Zeiten mit seiner Stimme, die Stücke sind bombastisch ohne Ende, immer unglaublich verspielt und kompliziert, aber nie um ihrer Selbst willen, wie es bei Dream Theater so oft der Fall war. Die CD ist zweigeteilt – drei überlange Stücke, die Alles in die Waagschale werfen, was jemals Progressive Metal heißen durfte; sowie drei etwas kürzere Songs, die vordergründig einfacher strukturiert sind und sich auch wiedererkennungstechnisch eher erschließen als die langen Stücke. "Midnight Serenade" rockt in bester Manier, die Melodien sind zuckersüß, insbesondere die Gesangslinien von John Arch, der hier auch in den mittleren Lagen wie ein Gott agiert, kleben im Gehörgang wie es für Progressive Metaller dieser Qualität fast ungewöhnlich ist. Lediglich das (halb-)balladeske "Incense & Myrrh" fällt qualitativ marginal hinter die anderen fünf Songs zurück. Produktionstechnisch ist das unglaublich glasklar, hell und offen, anno 2011 kann man nicht besser produzieren.

Mit "Sympathetic Resonance" beweisen die Herren Arch und Matheos nicht nur, dass sie in 30 Jahren nichts verlernt haben, sondern auch, dass anno 2011 Progressive Metal epische Alben hervorbringen kann, die sofort unter die Haut gehen, und trotz allerhöchster Musizierkunst "einfach" sind. Einfach schön. Einfach genial. Einfach SEIN.


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