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UFO -  The Chrysalis Years (1980-1986)     Artist:  UFO
    Album:  The Chrysalis Years (1980-1986)
    Label:  EMI
    Release:  30.03.2012
   Medium:  Compilation
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Eigentlich müssten UFO heutzutage Legendenstatus haben. Einst waren sie der Inbegriff des Hardrock, ein Vorbild für Bands wie Iron Maiden, die im Vorprogramm von UFO auftraten. Und selbst heute veröffentlichen Phil Mogg und Co. regelmäßig Alben auf hohem Niveau. Trotzdem füllen die Herren nur noch die kleinen Hallen. Ob das wohl anders wäre, wenn Michael Schenker noch Mitglied der Truppe wäre? Die neue Compilation-Box 'The Chrysalis Years (1980-1986)' deckt die Jahre ohne das deutsche Gitarren-Wunderkind ab. Auffällig ist, dass die Hitdichte nicht annähernd vergleichbar mit der ersten Box von 1973-1979 ist.

Dabei wussten UFO durchaus auch ohne Schenker, wie man rockt. Mit 'No Place To Run' erschien 1980 das erste Werk ohne den blonden Gitarrengott, auf den Paul Chapman folgte. Die von Beatles-Produzent Goerge Martin produzierte Scheibe bietet guten britischen Rocksound mit den Singles 'Lettin' Go' und 'Young Blood' sowie 'This Fire Burns Tonight'. Wobei man sagen muss, dass das Feuer nicht ganz so doll brennt. Etwas relaxter als auf den vorherigen Alben wirken UFO dann doch. Und richtig nervig ist das Junior Parker-Cover 'Mystery Train' (besser bekannt durch Elvis Presley), das so gar nicht ins UFO-Gewand passen will.

Als Bonus gibt es einen Auftritt aus 'BBC in Concert' aus dem Februar 1980 mit mehreren Tracks vom neuen Album. Das war bisher noch gar nicht auf CD erhältlich und ist äußerst hörenswert, auch dank der vier Klassiker am Ende der Show ('Doctor Doctor', 'Too Hot To Handle', 'Lights Out', 'Rock Bottom'). Wirklich blöd ist allerdings, dass die zwölf Songs auf zwei CDs gesplittet wurden. Der erste Teil folgt 'No Place To Run' samt B-Seiten auf Disk 1. Der zweite Teil ist auf Disk 2 vor dem nächsten Album 'The Wild, The Willing And The Innocent' zu hören. Wollte man da Silberlinge sparen? Wieso nicht einfach eine Bonus-CD?

Kurz vor 'The Wild, the Willing and the Innocent' wechselte ein (weiteres) UFO-Mitglied die Seiten. Keyboarder Paul Raymond, der irgendwann zurückkehrte, wechselte zur Michael Schenker Group. Neil Carter hieß sein Nachfolger auf dem von der Band selbstproduzierten neunten Album. Mit 'Long Gone', dem Titeltrack und dem atmosphärischen 'It's Killing Me' kann man zwar auch dieses Album als gelungen bezeichnen, allerdings ohne dass es Songs gäbe, die sich ganz besonders einprägen würden, sieht man mal vom Ohrwurm 'Lonely Heart' ab, der sich als Bonustrack in der 7''-Version auf der CD wiederfindet.

'Mechanix' ist wohl das stärkste UFO-Album der Achtziger Jahre. Mit 'We Belong To The Night' hat die Scheibe von 1982 einen absoluten Hardrock-Kracher im Set, eine Uptempo-Granate mit süchtig machendem Riff. 'Let It Rain' ist dazu der absolute Ohrwurm, gefühlvoll wird's bei 'Back Into My Life'. Die Bonus-B-Seite 'Heel Of A Stranger' ist auch nicht verkehrt.

Ohne Pete Way, der zu Fastway abgewandert war, nahmen UFO 'Making Contact' auf. Und auch das steckten UFO gut weg. Dafür bewegten sie sich schrittweise in Richtung des amerikanischen AOR-Sounds (ohne kommerziellen Erfolg in den USA, wie sich später zeigen sollte). Beim Opener 'Blinded By A Lie' wie auch bei der Ballade 'You And Me' dominieren AOR-typische Synthesizer, 'A Fool For Love' ist der a-typische Melodic-Rocker. 'When It's Time To Rock' ist eine Hymne mit überproduziertem Chor-Refrain, die mit einem furiosen Finale aufwartet. Schade, dass dieses Songs heute in UFO-Setlisten nicht mehr stattfinden. Die fünf Tracks aus dem Hammersmith von 1983 entschädigen da nur wenig. Unter ihnen: 'We Belong To The Night' und 'Let It Rain'.

Die fünfte CD enthält 'Misdemeanor'. Das ist das englische Wort für Fehlverhalten, und das gab es wohl vor allem auf der vorangegangenen Tour zu 'Making Contact'. Daraufhin wurde die Band erst mal aufgelöst und von Phil Mogg neu zusammengestellt, um schließlich wieder UFO genannt zu werden. Mit Paul Raymond war neben Mogg noch ein weiteres Gründungsmitglied dabei (das aber kurze Zeit später schon wieder ausstieg).

Man hört es 'Misdemeanor' an. Das Werk von 1985 ist kein klassisches UFO-Album. Hardrock ist passé, AOR regiert. Was vielen UFO-Fans vor den Kopf gestoßen hat, klingt im Nachhinein aus melodischer Perspektive richtig gut. Hätte nicht UFO drauf gestanden, vielleicht wäre es heute ein Kult-Album des AOR-Genres. Songs wie 'This Time' oder 'One Heart' werden jeden Fan des seichten Melodic-Rocks der 80er begeistern. 'Night Run' ist Poprock, wie er in den Soundtracks zahlreicher Hollywood-Produktionen der 80er vorkam. Das hätte ebenso gut ein Hit werden können. UFO-Fans alter Schule werden mir widersprechen, aber das atmosphärische Songmaterial auf 'Misdemeanor' ist hochklassig, mehr Poprock als Hardrock, aber fast jeder Song ein Treffer. Bonustracks sind die gute B-Seite 'The Chase' und US-Remixe einiger Songs.

Das UFO flog auch in den 80ern - zwar weniger erfolgreich, aber nicht unbedingt schlechter. Die Chrysalis-Box bietet die Möglichkeit, für günstiges Geld diese weniger beleuchtete UFO-Periode anzutesten. Trotz des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses haftet der Box ein gewisser Ramschcharakter an, da die CDs ohne Originalartwork in einer normalen Mehr-CD-Hülle stecken, nicht in einem schicken Boxset. Dass das BBC-Live-Album auf zwei CDs gesplittet wurde, bestätigt den Eindruck. Das Booklet mit Liner-Notes ist hingegen ganz nett. Immerhin etwas. Dafür stimmt die Musik.


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