Die Donots präsentieren im Jahr 19 ihrer Zeitrechnung Album Nummer neun. Haben sie sich mit ihren letzten beiden Album erfolgreicher als je zuvor von Zwängen, Verträgen und Major-Labeln freigestrampelt, hat man jetzt doch wieder etwas Unterstützung zugelassen. Wer hätte gedacht, das den Donots nochmal ein solcher Faustschlag gelingt wie mit 'The Long Way Home' muss sich nun an den Gedanken gewöhnen, dass sie das Niveau mit 'Wake The Dogs' mehr als halten konnten. Es gibt Reminiszenzen an The Clash und auch Iggy Pop und das macht durchweg Spaß. Vor allem die Songs 'I Don't Wanna Wake Up' und 'Born A Wolf' zeichnen sich durch Hitpotential aus, und sind auch in der Dauerschleife des Plattentellers wunderbare Liebhab-Stücke. Aber auch die Donots-Liebe nach ausgeprägtem 80er-Jahre Pop und Synthiesound kommt nicht zu kurz und findet sich auf 'Into The Grey' wieder. Insgesamt ist 'Wake The Dogs' noch abwechslungsreicher als seine beiden Vorgänger ausgefallen, und liefert das Rundumpaket: Tanzbar, Hörbar, und einfach unvergleichlich Donots.