Im Oktober 2009 setzten Watch Me Bleed mit ihrem Debüt "Souldrinker" ein erstes Achtungszeichen. Von Presse und Fans gut aufgenommen, folgten für die Band um Markus Pohl (Mystic Prophecy), Steffen Theurer (ex-Symphorce) und Sänger Chris Rodens and Alex Gindu zahlreiche Konzerte und Festivalauftritte. Nun gilt es, diesen Schwung und die ersten Lorbeeren zu veredeln. Das Jahr 2011 stand ganz im Zeichen des Songwritings und der Aufnahmen für das zweite Album, bei dem sich Produzent Eike Fresse für die Band zu einer weiteren kreativen Instanz entwickelte. 14 neue Stücke, davon vier Zwischenspiele bzw. Intro und Outro befinden sich auf "Kingdom", welches den Scheitel amtlich breit zieht und brachiales wie auch differenziertes Songgut der Marke muskelbepackter US-Thrash Metal bietet. So stehen auf "Kingdom" erneut Stücke der Marke moderne Pantera mit Südstaaten-Vibe zu Buche, die stellenweise in den Death Metal-Sektor oder in den Groove Metal tendieren. Songs wie "War Calls Us", "Kingdom" oder "Death And Pain" schwitzen Härte und Intensität, mit zwei Sängern in Front erhöht sich die Schlagzahl nochmal deutlich, todesmetallisch wird es bei "Sons Of Fenris", Nackenspalter gibt es mit "The World Stops Turning". Mit effektiver Produktion gibt es hier ordentlich auf die Zwölf, Freunde der groberen richtung dürfen hier ruhig zugreifen.