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Six Feet Under um Grunzgott Chris Barnes waren zwar nie ganz weg von der Bildfläche, aber präsent und auf der Rechnung haben ist anders. Nun gibt es ein neues Album, was passend "Undead" tituliert wurde, denn mit dem neuen Material meldet sich die rundum erneuerte Band zurück.
Neben Barnes und Gitarrist Steve Swanson sind Gitarrist Rob Arnold (ex-Chimaira), Bassist Jeff Hughell und Schlagzeuger Kevin Talley (Dying Fetus, Misery Index, Chimaira) an Bord und hauchen der Band neues Leben ein.
Als Nebenprojekt in Barnes' Zeit als Frontmann von Cannibal Corpse gestartet, wurde die Truppe im Jahre 1995 zur vollwertigen Band ausgerufen, die die Szene prägte und besonders mit den "Graveyard Classics"-Alben einer breiteren Öffentlichkeit näher kam.
"Undead" kommt mit fetten Sound, der einmaligen Stimme des Frontmannes und den aggressivsten und frischesten Songs seit Langem daher. So gibts es Blast-Parts en masse ("Formaldehyde"), epische Brecher ("18 Days") und fiese Hymnen ("Frozen At The Moment Of Death"). Textlich lebt Barnes seine typischen Thematiken aus, beleuchtet aber auch weitere Aspekte ("Murder, death, life, the supernatural, it's all in there. The hypocrisies of daily life, things that affect us that spawn aggression, loneliness, sadness, there's a lot of emotions going on across the record, and I guess that the dark horror that humans cause is my niche.")
Freunde der Band, die nach "Death Rituals" die Band abgeschrieben hatten, können sich über ein sauberes Brett von Six Feet Under freuen, das gesanglich (logisch!), technisch und klangmäßig überzeugt. An allen anderen wird "Undead" wohl zu unspektakulär vorbeirauschen.
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