Fünf lange Jahre hat es gedauert, doch nun sind sie zurück: The Bones präsentieren ihr fünftes Studioalbum und machen dem schwedischen Punk´n´Roll immer noch alle Ehre. Wenn sich eine Band so lange Zeit zwischen zwei Alben lässt, ist selbstverständlich eine gewisse Erwartungshaltung in den Köpfen verankert. Klar, zwischendrin kommt dann noch das obligatorische Livealbum – man will ja nicht vollkommen in Vergessenheit geraten. Aber ein Album mit brandneuem Material ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Am Anfang geht es schleppend voran, so ein richtiger 'Wir sind zurück!'-Knall geht irgendwie anders. Bis der Funke überspringt, dauert es eine Weile. Doch spätestens bei 'Smile Of The Cobra' greift die Energie dann doch über, die von Lied zu Lied immer weiter zunimmt. In der rotzigen Stimme von Sänger und Gitarrist Beef Bonanza schwingt immer eine gewisse Grundaggression mit, die allerdings gut zum Rest der Songs passt: Markante Bassläufe, Gitarrensolos werden auch bei jeder Gelegenheit rausgehauen, das Tempo variiert von Song zu Song und bietet so reichlich Abwechslung. Die Lieder haben eine angenehme Länge, da ist keiner länger als drei Minuten. Aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze und so zieht sich das Ganze nicht unnötig in die Länge. Viele Platten nehmen zum Ende hin an Energie ab, gar so, als würde langsam die Puste ausgehen. Bei 'Monkeys With Guns' ist es genau anders herum: die vier Schweden nehmen auf der Zielgeraden nochmal ordentlich an Fahrt auf und so ist auch schnell die leichte Trägheit vom Anfang vergessen.