Bandname: Oldschool. Albumtitel: Oldschool. Coverartwork: Oldschool. Optik: Oldschool. Fazit: Und das ist auch gut so! Gegründet im November 2005 in Südbayern, haben sich Predatory Violence der puren Essenz des Thrash Metals verschrieben. Keine Balladen, keine Kompromisse, sondern nur heftige, rohe Songs auf die Zwölf. Wie der Erstling schlägt nun auch Album Nummero Zwo in diese Kerbe. Der Opener "Predatory Violence" steht für alles, was diese Band ausmacht: Knochentrockene Riffs, angenehm hohes Grundtempo, treibende Drums, rotziger Gesang, kritische Texte, feine Melodien und die nötige Portion Eingängigkeit, um nicht im stumpfen Gebolze zu verenden. Der anschließende Titeltrack holzt in gleicher Manier weiter und punktet durch einen feinen Refrain. "Pillage And Plunder" überzeugt durch das melodiöse Grundthema, "Parental Love" nimmt etwas Fahrt heraus und schraubt den Melodiefaktor nach oben, ihr ganzes Können und kompositorisches Geschick beweist die Band beim überlangen "All This Hate In Me", das ruhig beginnt, mit verschachtelten Strukturen spannend, aber nachvollziehbar bleibt und entfernt an ganz alte Metallica erinnert. "Always On The Prowl" zitiert zu Beginn Panteras "Walk", danach gibt es mit "Kickin' Ass" noch einmal ordentlich auf die Mütze und mit "Devotion" einen vielschichtigen Abschluss. Fans von Oldschool-Thrash Metal und Freunde von Exodus und Co. können hier eine heimische Band unterstützen, die heimische Szene supporten und dürfen bedenkenlos zugreifen!