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Dead Can Dance -  Anastasis     Artist:  Dead Can Dance
    Album:  Anastasis
    Label:  PIAS
    Release:  10.08.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Neoklassik ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

16 Jahre sind vergangen seit dem offiziell letzten Album von Dead Can Dance. Die beiden Protagonisten Lisa Gerrard und Brendan Perry haben jeweils solo Erfolge gefeiert, aber nun schien die Zeit wohl reif, sich erneut zusammenzufinden.

Dead Can Dance gelten gerade in der Gothicszene als eine der Ikonen schlechthin, obwohl sie sich selbst niemals diesem Genre zugehörig sahen. Die meisten der heutzutage aktiven Bands der dunklen Szene haben das eine oder andere Stilelement von Dead Can Dance gestohlen – angefangen mit der Vermengung von Elektronik und Weltmusik (zu der man ganz dreist auch die noch so angesagten Mittelalterklänge zählen darf); ganz wohlwollend könnte man sogar behaupten, dass Bands wie Tanzwut ohne Dead Can Dance gar nicht existieren würden.

Dead Can Dance sind als eine der legendären Bands der 80er Jahre nun im Jahr 2012 wieder da und veröffentlichen mit 'Anastasis' ihr zehntes Studioalbum, dem ersten seit dem 1996er 'Spiritchaser'. Nach all dieser langen Zeit begehen Perry und Gerrard glücklicherweise nicht den Fehler - bloß weil man jetzt im 21. Jahrhundert ist - alles zu modernisieren, sich weiter zu entwickeln oder gar neue Elemente in ihre Musik zu integrieren. Diese Dinge mögen zwar für jede normale, länger aktive Band nötig oder gar zwingend notwendig sein, nicht aber für eine Legende wie Dead Can Dance, noch dazu nach einem ganzen Jahrzehnt Pause.

Dead Can Dance sind stehengeblieben; 'Anastasis' wirkt wie ein Fenster zurück in die Zeit, als Gothic, Post-Punk und melancholische Musik noch jung und interessant waren. 'Ein Glück!' sollte man zu diesem Stillstand also sagen. Die Stücke sind episch, düster, aber von einer melancholischen Wärme, die sonst niemand so hinbekommt. Brendan Perry und Lisa Gerrard haben die am besten harmonierenden Duett-Stimmen, die es gibt, und auch jede Einzelne steht in puncto Charakter, Dichte, Intensität und Fülle für sich selbst.

Auch die arabischen Klänge, die Dead Can Dance in einer gewissen Form charakterisieren, sind in Stücken wie 'Agape' zur Genüge vorhanden, und das rituelle, fast hypnotische Schlagwerk dominiert Songs wie 'Opium'. Drogen sind ohnehin ein gutes Stichwort, denn der Sog, den Dead Can Dance hier entfachen, könnte auch als Drogentrip beschrieben werden. Mit einer emotionalen Intensität und Melancholie wird der Hörer in die Welt von Dead Can Dance hineingesogen. Man merkt in nicht einer Sekunde, dass die Band mittlerweile über 30 Jahre gemeinsam musiziert, von Routine keine Spur. Insgesamt ist 'Anastasis' ein auch für Dead Can Dance'sche Verhältnisse ruhiges Album; halbwegs in Trance tanzbare Ausreißer gibt es diesmal nicht, man orientiert sich eher an imposanten, aber ruhigen Tracks wie 'Rakim'.

Ein Stück wie 'Children Of The Sun' ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Dead Can Dance funktionieren: Bombast, Filmscore-artige Keyboards, pan-asiatische Instrumente, eine Litanei-artige Geschichtenerzählerstimme. Alle heutzutage aktiven Postrockbands dürfen sich diesen Track anhören und sich dann gepflegt zur Ruhe setzen. Dead Can Dance machen mit einem Album all diese Bands überflüssig. 'Anastasis' ist ein zeitloses Meisterwerk und zeigt, dass es Bands gibt, die über dem Zwang zur Modernisierung stehen.


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