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Animal Kingdom -  The Looking Away     Artist:  Animal Kingdom
    Album:  The Looking Away
    Label:  Vertigo
    Release:  14.09.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Pop ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Auf 'The Looking Away', dem neuen und zweiten Album der Süd-Londoner Dreierformation Animal Kingdom geht es, schenkt man den Erläuterungen von Frontmann Richard Sauberlich Glauben, um Abspaltung, Abwendung und Entfremdung sowie insbesondere das bewusste Sich-Abwenden von potentiell Unangenehmem. Angesichts dieser Hintergrundinformation erhebt sich 'The Art Of Tuning Out' mit seiner relaxt gestreichelten Akustik-Gitarre zum uneigentlichen Titelstück des Albums: 'In the valley of the beast / There's a blinking light that you don't want to see'. Unverkennbar ist da ein gewisser mahnender Unterton, adressiert an alle Wegschauenden auf dem Erdball - und die, die es gern werden möchten.

Doch wenn Animal Kingdom mahnen, klingt das gar nicht altklug, nicht manisch-insistierend und auch nicht aggressiv. Sie reden dem Rezipienten eher auf die sphärische Art und Weise in sein Gewissen. Denn Animal Kingdom machen eine Art ruhigen, abgeklärten Indie-Britpop-Rock (altmodisch: Kuschelrock), und in dessen attraktivem Zentrum erklingt wie ungebrochen die helle, markante Stimme von Sänger Sauberlich, die sich bei all ihrer akustischen Klarheit doch kaum treffend den Polen 'kalt' oder 'warm' zuordnen lässt. Stellenweise erinnern Intonation und Stimmfarbe samt instrumentaler Beiordnung aber an die Silversun Pickups, wie zum Beispiel in 'Strange Attractor', welches Verliebtheit bzw. eher Verknalltheit als biochemischen Vorgang demystifiziert: 'It only comes in waves / and then it goes away / Well, it must be chemical'. Dass sie aber auch mal die Molekularebene völlig außen vor lassen können, stellen Animal Kingdom mit ihren emotionalsten Stücken unter Beweis, die, als sollte es ein Zeichen sein, die Platte gewissermaßen einrahmen: In 'The Wave', dem Opener, schmachtet Sauberlich drauf los: 'You and I just holding hands / as the wave takes back the land / Hold me closer and I will wait / Don't let go', und mit 'Alone Together' findet 'The Looking Away' ein schon dem Titel nach nicht minder zärtliches Ende.

Beim leicht kitschigen 'White Sparks' drängen sich Assoziationen mit den Dänen von Mew auf. So auch gegen Ende vom erinnerungswürdigen 'Straw Man', als dem melancholischen Song der Platte, der in seiner Langsamkeit richtiggehend zu erblühen scheint. Die mit leichtem Hall versehene, distinguierte Produktion eint die Gesamtheit der Stücke, und lässt in ihrer kristallenen Machart sogar unverzerrte Gitarren-Akkorde grob klingen, so wie sie auch die zartesten Klänge und Instrumentalabfolgen gewinnbringend voneinander absetzt. Trotz der stringenten Aufrechterhaltung der Atmosphäre und einem Klangkonzept, an das man sich mitunter gewöhnen kann, hat auf kurz(weilig)en siebenunddreißigeinhalb Minuten eine vielversprechende Indie-Band für reichlich harmonische Abwechslung gesorgt. Definitiv haben wir es hier mit einem Album zu tun, an dem man dieses Jahr nicht einfach vorbeischauen sollte.


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