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Antimatter -  Fear Of A Unique Identity     Artist:  Antimatter
    Album:  Fear Of A Unique Identity
    Label:  Prophecy Productions
    Release:  30.11.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Antimatter sind halbwegs aus Anathema hervorgegangen, zunächst hat Bandgründer Mick Moss mit Duncan Patterson gearbeitet, um nach dessen Abschied mit Danny Cavanagh weiterzumachen. Daraus resultierte das überragende 'Leaving Eden' – Album, das mit dem Titelsong immer noch über einen der melancholischsten Songs aller Zeiten verfügt.

Nun ist Mick Moss also mehr oder minder allein unterwegs – und dennoch oder vielleicht sogar deswegen ist das neue Album 'Fear Of A Unique Identity' ein absolut Überragendes geworden. Die Melancholie die aus den Songs auf diesem Album spricht ist stellenweise so schwer erträglich, dass es einem beim Zuhören fast körperlich Schmerzen bereitet.
Das abschließende 'A Place In The Sun' jedenfalls ist eines derjenigen Stücke, die einen sofort und unweigerlich jeden Frohsinn austreiben. Eine so direkte, klare und tieftraurige Art den Hörer im tiefsten Inneren anzusprechen ist die höchste Form von Kunst, die man als Musiker erreichen kann.

Aber auch die härteren Stücke, die nicht nur mit akustischen Gitarren und dem unfassbar traurigen, belegten Gesang von Mick Moss auskommen, sind an Traurigkeit nicht zu überbieten. 'The Parade' wird von einer klagenden Geige getragen, die selbst My Dying Bride in puncto Düsternis noch in den Schatten stellt, das eigentlich halb instrumentale, nur von wenigen Worten getragene, sich in immer höhere Intensität schraubende Stück zeigt alles, was möglich ist und ist dabei eigentlich nur eine Art Überleitung.

Das vorab bekannte 'Uniformed And Black' zeigt die etwas einfacher zugängliche Seite der Band, mit klaren Strukturen und einer seltsamen Form von Leichtigkeit, die die dennoch vorherrschende Düsternis mit einem sanften Schleier zudeckt.
Alles überragend wird das Album spätestens bei 'Wide Awake In The Concrete Asylum' – einem Monster an Zerstörtheit, das beim Hören fast suizidal wirkt: Wie kann man solche Musik ertragen, ohne dabei sofort in Depressionen zu verfallen? Ganz einfach: Die Musik ist nicht trostlos.
Sie ist todtraurig und düster, aber nicht abartig oder hoffnungslos, und verströmt dazu eine ungemeine Wärme.

Dieses Album ist wie ein Mensch, der sich auf dem Sterbebett mit dem Tod abgefunden hat und die Wärme der schwarzen Unendlichkeit als etwas Errettendes sieht. Intensiver, trauriger und dennoch so wunderschön kann Musik nicht sein.

Mit 'Fear Of A Unique Identity' haben Mick Moss und Antimatter mit einem einzigen Album 30 Jahre Gothic ad absurdum geführt. Selbst My Dying Bride müssen hier in puncto Traurigkeit zurückstehen, und das will was heissen. Dass das Album um Lichtjahre besser ist als die neuen Alben der stilistischen Kollegen oder ehemaligen Bandmitglieder von Anathema bis Katatonia versteht sich von selbst. Wenn man ein Freund von Traurigkeit allerhöchster Intensität ist, haben Antimatter mit 'Fear Of A Unique Identity' das Album des Jahres veröffentlicht.


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