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Jon Lord -  Concerto For Group And Orchestra (Mediabook)     Artist:  Jon Lord
    Album:  Concerto For Group And Orchestra (Mediabook)
    Label:  Edel
    Release:  30.11.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Klassik und Rock sind nicht unbedingt Classic Rock. Aber ein Klassiker des Rock ist "Concerto For Group And Orchestra" ohne jeden Zweifel. Die Neuaufnahme, das Vermächtnis von Jon Lord, ist ab sofort auch noch mal als luxuriöses Mediabook in limitierter Auflage erhältlich. Das Hardcover-Buch hat stolze 80 Seiten und enthält neben der CD eine DVD mit Dokumentation und Interviews. Aber eins nach dem anderen.

Als "Concerto For Group And Orchestra" erstmals im Jahre 1969 erschien, war das fast unerhört. Eine Rockband - natürlich Deep Purple - und ein Orchester (das Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Malcolm Arnold)? Das hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Deep Purple spalteten damit auch ihre Fans, zumindest vorübergehend. Unbestritten aber ebnete das den Weg für Bands wie Kiss und Metallica, die später mit einem Orchester auftraten.

Mir ist allerdings nicht bekannt, dass eine dieser Bands auch ernsthaft klassische Elemente komponiert hat, so wie es hier der Fall ist. Nicht etwa, dass jemand auf die Idee kommen könnte, Deep Purple hätten damals einfach ein paar ihrer Hits mit dem Orchester gespielt. Lange bevor Jon Lord mit Blackmore und Co. Deep Purple gründete, war er in der Klassik zuhause. Er allein hat die Musik zu "Concerto ..." komponiert, für die Gruppe und eben auch fürs Orchester. (Nur die Texte stammen von Ian Gillan.)

Zufrieden war Lord mit den Aufnahmen aus der Royal Albert Hall allerdings nie, zumindest nicht so ganz. Deshalb arbeitete er bis kurz vor seinem Tod an dieser Neuauflage, zu der er nicht nur das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra samt Dirigent Paul Mann einlud, sondern auch viele musikalische Freunde. Darunter ist als einziges Deep Purple-Mitglied Steve Morse, der natürlich 1969 noch nicht dabei war. Allerdings war er 1999 mit von der Partie, als Deep Purple und das London Symphony Orchester (damals unter Leitung von Paul Mann) "Concerto ..." zum 30jährigen Jubiläum in der Royal Albert Hall performten.

Neben Morse spielen Joe Bonamassa und Lord-Spezi Darin Vasilev Gitarre auf der Neuauflage, jeder von ihnen auf einem der drei "Movements". Einer von drei Sängern ist Iron Maiden-Frontmann Bruce Dickinson, der - platt gesagt - einen auf Opernsänger macht. Session-Bassist Guy Pratt ist durch die Arbeit mit so verschiedenen Künstlern wie David Gilmour, Michael Jackson oder Tears For Fears bekannt. Sänger Steve Balsamo und Sängerin Kasia Laska komplettieren das Line-Up, mit dem Jon Lord "Concerto For Group And Orchestra" so eingespielt hat, wie es nach seiner Ansicht immer hätte klingen sollen. Damals habe es nicht die technischen Möglichkeiten gegeben, sagte Lord selbst.

Man möge es dem Rezensenten verzeihen, dass er kein Klassik-Experte ist. Hochqualifizierte Anmerkungen zu den Partituren und Tempobezeichnungen müssen daher ausbleiben. Bewertet werden kann hier allein das Hör-Erlebnis. Das sorgt ein ums andere Mal für Gänsehaut - umso mehr natürlich mit dem Wissen, dass "Concerto ..." das Letzte ist, was Jon Lord fertigstellen konnte, bevor er am 16. Juli 2012 starb, und dass er mit Hingabe daran gearbeitet hat.

Einige fragten im Vorfeld dieser Veröffentlichung kritisch: Warum hat er für den Gitarristenpart eigentlich nicht Ritchie Blackmore gefragt? Dazu nahm Jon in seinem letzten Interview Stellung. Liebend gern würde er Blackmore noch mal mit der E-Gitarre erleben, sagte er. Aber er wisse auch, wie wichtig es ist, das zu tun, wonach einem ist. So, wie Jon Lord es selbst gemacht hat. Und er hat es gut gemacht.

Das merkte man schon bei der Standard-Ausgabe von "Concerto For Group And Orchestra". Aber das Mediabook zelebriert es geradezu. Das edle Hardcover-Buch erzählt auf 80 Seiten die Geschichte des ursprünglichen Konzerts von 1969 anhand von Zeitdokumenten, die nach dem Tod von Jon Lord umso wertvoller sind, insbesondere aber seine persönliche Geschichte zum Konzert. Auch andere Protagonisten, allen voran Dirigent Paul Mann kommen darin zu Wort.

Auf der DVD ist Mann auch noch mal im Interview zu sehen. Die DVD bietet außerdem eine Dokumentation der Entstehungsgeschichte des Werks. Für Lord-Fans ist das Mediabook damit ein echtes Rundum-Paket, noch dazu für einen verhältnismäßig niedrigen Preis.


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