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Faun -  Von Den Elben     Artist:  Faun
    Album:  Von Den Elben
    Label:  Universal
    Release:  25.01.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Mittelalter ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Vor ein paar Jahren traten Faun noch im Drei-Stunden-Rhythmus auf der kleinen Holzbühne des heidnischen Dorfs beim WGT auf. Mittlerweile erscheint mit 'Von Den Elben' ihr achtes Studioalbum und die Band hat sich europaweit als die führende Mittelaltercombo Deutschlands einen Namen gemacht.

Man geht anders an die Sache heran als die großen Mittelalter-Rock-Bands wie Subway To Sally oder In Extremo. Es handelt sich bei Faun nämlich nicht einmal im weitesten Sinne um Rock. Faun legen den Fokus ganz klar auf die ruhige Seite der mittelalterlichen Musik. Zwar gibt es mit 'Tanz Mit Mir' auch einen klassischen Besäufnis-Rausschmeißer im Stile von Corvus Corax, aber selbst dieser ist zurückhaltend, fast zerbrechlich. Faun sind Märchenerzähler, Träumer, Phantasten und passen damit eher in die Weltmusik-Sparte des Mittelalters. Etwas Omnia, etwas Loreenna McKennitt, etwas Dead Can Dance. Zum Fokus auf Folk, - also 'Volksmusik' - passen dann auch die Titel auf dem Album, die sich in etwa ähnlich lesen wie bei einer klassischen Volkmusikgruppe zwischen Wildeck und Kastelruth: 'Wenn wir uns wiedersehen' oder 'Bring mich nach Haus', 'Warte auf mich' oder 'Welche Sprache spricht Dein Herz?'. Das mag auf den ersten Blick und auch aufs erste Hören ganz schön an der Peinlichkeitsgrenze kratzen, insbesondere da der männliche Gesang von Bandgründer Tyr wirklich klingt als würde da einer der harfeschwingenden Elben aus Lothlorien singen und man sich unweigerlich der Zwergen Frage wo denn das blutige Fleisch sei anschließen mag.

Wenn man aber einmal die neoromantische, an gerne auch mal des Kitsches bezeichnete Autoren wie Theodor Storm erinnernde Texte und die eben perfekt dazu passenden Stimmchen akzeptiert hat, öffnet sich eine schöne Welt.

Allerdings darf man schon einmal nachfragen, wo der ziemlich radikale strukturelle Wandel im Vergleich zum hochgradig sperrigen, extrem durchdachten und sehr komplexen Vorgängeralbum 'Eden' her kommt. Die Stücke sind keine sieben oder acht Minuten mehr lang sondern erschöpfen sich alle in kurzen Stücken von radiotauglicher Länge. Man will doch nicht etwa……..? Der Popappeal ist da, der Anspruch gesunken, der Kitschfaktor angestiegen, die Produktion gläsern und klar, fast stromlinienförmig.

Dennoch werden die durchschnittlichen Radiohörer trotz aller Anstrengungen mit Faun immer noch nichts anzufangen wissen. Zu groß ist das Niveau hinter der vordergründigen Plakativität, zu rot das Herzblut, das sichtbar in diesen Stücken pulsiert. Mit dem bereits genannten 'Tanz Mit Mir', aber auch dem perfekten Opener 'Mit Dem Wind' sowie der Subway To Sally - Coverversion 'Minne', die als Duett mit den Originalkünstlern aufgenommen wurde, gibt es wirklich tolle Stücke, die zum Besten gehören, was Faun bisher gemacht haben.

Dennoch: Die größere Komplexität der früheren Stücke vermisst man bereits beim ersten Durchgang. Zu eingängig sind manche der Stücke, und je eingängiger ein Lied, umso schneller nutzt es sich ab. Wollen wir hoffen, dass Faun in Zukunft einen Mittelweg finden.


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