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Queensryche -  Frequency Unknown     Artist:  Queensryche
    Album:  Frequency Unknown
    Label:  Cleopatra Records
    Release:  26.04.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Metal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Queensrÿche sind aktuell die berühmtesten Streithähne der Metal-Szene. Okay, es gibt auch noch ein paar andere. Aber beim Wettbewerb um die skurrilsten Blüten eines Streits liegen die Amis ganz weit vorne! Denn der Streit der ehemaligen Bandkollegen nach dem Rauswurf von Sänger und Gründungsmitglied Geoff Tate 2012 mit viel schmutziger Wäsche gipfelte in einem Rechtsstreit mit ungewöhnlichem Ausgang: Beide Parteien dürfen vorerst als Queensrÿche weitermachen - also zwei Bands und zwei neue Alben! Beide Bands sind aber "auf Bewährung" - im November wird eine endgültige Entscheidung getroffen, wie es mit den Rechten am Bandnamen weitergeht.

Die Meinungen dazu dürften wohl so zahlreich wie die langen Matten in der Metal-Welt sein, vor allem bei Hardcore-Fans der bisher sehr populären und kommerziell erfolgreichen Band. Die Stimmen im Netz gehen von "Queensrÿche ohne Tate ist nicht mehr die gleiche Band" (mit der Tendenz zu Tates Version von Queensrÿche) über "Zwei Alben von meiner Lieblingsband - was will ich mehr?" bis zu "Was für 'ne peinliche Nummer, für mich sind BEIDE Bands gestorben!" - und alles was es dazwischen noch so gibt.

Streiten kann man darüber so lange bis sich der letzte Metaller seine lange Matte hat abschneiden lassen. Die viel spannenderen Fragen, die sich wohl Fans und Kritiker-Kollegen rund um den Globus stellen sollten, gehen in folgende Richtung: Welches der beiden Alben klingt mehr nach Queensrÿche? Hat es eine oder sogar beide der Bands geschafft, die Wut und den Frust in kreative Energie für's neue Album umzumünzen? Konkurrenz belebt ja angeblich das Geschäft. Von daher könnte man theoretisch hoffen, die besten Queensrÿche Produktionen seit langem vorgelegt zu bekommen. Die genau entgegengesetzte Möglichkeit ist aber genauso wahrscheinlich. Im Extremfall: Die alte Einheit ist zerstört, es kann nie wieder so sein wie früher. Mögliches Ergebnis: Ein (viel zu) verkrampftes Bemühen danach, sich unbedingt neu beweisen zu müssen. Eine riesige Herausforderung für die Bands, eine sehr spannende Ausgangslage für Freunde gelungener Rockmusik.

Geoff Tate's Version von Queensrÿche hat zumindest was den Veröffentlichungstermin betrifft, schon mal die Nase vorne. Mit dieser sicherlich ganz bewusst verfolgten Strategie hat sich aber Mr. Tate keinen Gefallen getan, so viel sei schon mal verraten. Aber nun endlich: Ring frei für Queensrÿche gegen Queensrÿche, Runde Eins. "Frequency Unknown" heißt Tates Version des neuen Albums, zu dessen Produktion Tate seine zahlreichen Kontakte in der Szene hat spielen lassen, um bekannte Gastmusiker und eine neue Band zu rekrutieren.

Das Album beginnt mit 'Cold', das zu Werbezwecken auch schon vorab zu hören war. Manche Stimmen zum Album finden, es wäre der beste Song des neuen Albums. Es ist kein schlechter Song, er hat ein grooviges Riff und Tates Stimme ist ohnehin immer noch sein größtes Kapital. Metal ist es nicht, egal ob ein schnelles, sauberes E-Gitarrensolo drin vorkommt. Ein stimmiger, recht mainstreamiger und nicht besonders spannender Hardrock-Song, das trifft es schon eher. Wenn das das Beste ist, was auf dem Album zu finden sein soll? 'Slave' weckt mit einem deftigen Schredder-Riffs zum Einstieg Interesse. Letztlich bleibt der Track aber eine austauschbare Hardrock-Nummer mit grausig klingenden Drums und dem nervigesten Chorus, den ich seit langem gehört habe. Womit wir bei zwei Hauptkritikpunkten an "Frequency Unknown" sind: Dem Songwriting und der Produktion. Die Texte in einigen der Lieder sind wirklich grausig. 20 mal "Slaaaavve", 20 mal "Everythiiiiiing" in den entsprechenden Songs. Nein Danke. Einziger kleiner Lichtblick ist das düstere 'Hands Of God", der einzige Song der sowas wie Charakter hat. Schade!

Was die Produktion betrifft, merkt man einfach, daß hier huschhusch gemacht wurde. In 'Cold' klingt das wie schon erwähnt echt billig. In einigen Songs ist es besser als in anderen - aber das ist ja auch so eine Sache: Eine ordentliche Platte sollte einen einheitlichen, ordentlichen Sound haben. Hat "Frequency Unknown" aber nicht, was wahrscheinlich an den unterschiedlichsten Musikern und Produzenten liegen dürfte. Besonders schlimm ist es bei den vier Queensrÿche-Hits am Ende des Albums. Hier hat sich Tate ein wirkliches Eigentor geschossen, das wahrscheinlich dem einen oder anderen Rrÿche-Fan die Tränen in die Augen treiben dürfte. Grauenhaft Amateurhaft aufgenommen für einen so renommierten und für seinen Gesang zu Recht hochgeschätzten Musiker. Silent Lucidity zum Beispiel. Dieser Grammy-nominierte Hit. Man erkennt natürlich noch den Zauber dieses Songs, zumal von Tate gesungen. Aber auch hier muss man leider sagen, dass die Präsentation unter der bescheidenen Produktionsqualität sehr leidet. Das hat so ein Hit nicht verdient!

Zur Halbzeit liegt Tate zurück - mit einem Eigentor. Musikalisch ist das Durchschnitt, mit einigen netten Solos, Melodien und Riffs, die man von solch renommierten Musikern aber schlicht erwartet und die niemanden in Exstase geraten lassen. Das Gesamtpaket aus Songwriting und Produktion ist für so eine (einst) große Band mit nach wie vor vielen Fans aber schlicht indiskutabel.


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- Queensryche

Artikel:
- Queensryche - Das neue Album "Operation Mindcrime II"
- Queensryche - Zurück ins Reich ohne Tate
- Summer Breeze 2016 mit Slayer, Sabaton, Queensryche, Asking Alexandria u.v.m.

Rezensionen:
- Q2K
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- Operation: Mindcrime II
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- Empire - 20th Anniversary Edition
- Dedicated To Chaos
- Mindcrime At The Moore (Blu-Ray)
- Frequency Unknown
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