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Jimmy Eat World -  Damage     Artist:  Jimmy Eat World
    Album:  Damage
    Label:  RCA
    Release:  07.06.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Mit "Lucky Denver Mint" vom 1999er Album "Clarity" und "The Middle" vom Nachfolger "Bleed American" konnten Jimmy Eat World aus Arizona echte Chartserfolge verbuchen. Der extrem melodiöse Mix der Alternative-Rockern mit den Emo-Wurzeln hat weltweit Anhänger gefunden. Dazu ist das Quartett eine Liveband, die es einfach versteht, Stimmung zu machen, ihr Publikum mitzunehmen und zu begeistern. Der letzte Richtige Höhepunkt war "Futures" von 2004, die Nachfolger hatten bei aller Eingängigkeit keine echten Hits mehr geliefert. Der Trend ging zum Gitarren-Pop-Rock, solide mit Qualitäten der Band wie dem mehrstimmigen Gesang angreichert, aber irgendwie doch stagnierend. Von der punkigen, emolastigen Attitüde hat man sich leise aber sicher immer ein bisschen mehr entfernt.

Trotzdem sind sie noch da, wenn auch vielleicht weniger offensichtlich wie früher. Wie beim Albumopener "Appreciation", das mit einem Riff beginnt, daß die alten Punkeinflüsse noch erahnen lässt, rauh und wütend. Der Titeltrack hat in puncto Härte weniger zu bieten, ist aber eine dieser typischen, zuckersüßen JEW-Liebes-Balladen. So geht das dann weiter, im Wechsel: Ruhig-Rockig-Ruhig-Rockig, wobei doch die balladesken Songs überwiegen. Überzeugende Ohrwurmqualitäten hat auch das vorab veröffentlichte "I Will Steal You Back", wer bei diesem catchy Refrain nicht schon vor Ende des ersten Hörens mitsummt, ist wohl schlicht nicht empfänglich für den Sound der Herren Atkins und Co. Dem kann man bei allen Vorzügen auf jeden Fall auch kritisch gegenüber stehen: Wenig abwechslungsreich bei Musik und Texten kann man sie auf jeden Fall nennen, pathetisch gar an manchen Stellen. Ein Metalhead würde es vielleicht "Mädchen-Alternative-Rock" nennen, auch wenn keine statistische Zahlen für den Altersdurchschnitt und Geschlecht der Hörerschaft vorliegen.

Zach Lind, Jim Adkins, Tom Linton und Rick Burch liefern das ab, was sie unbestritten können: Träumerischen Pop-Rock mit dem gewissen Händchen für große Melodien und große Gefühle. Die Fans wirds freuen, die Metalheads werden lästern oder gähnen. Wenn man mal vom Albumabschluss "You Were Good" mit akkustischer Gitarre und charmant-reduzierter Produktion absieht, wird das Album keinen der sicherlich zahlreichen Anhänger überraschen. Und das hat ja auch sein gutes. Irgendwie jedenfalls.


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Jimmy Eat World - Damage
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- Jimmy Eat World - ...was die Zukunft bringen wird
- Jimmy Eat World – keine Weicheiband für kleine Mädchen

Rezensionen:
- Clarity
- Bleed American
- Futures
- Chase This Light
- Invented
- Damage

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