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Queensryche -  Queensryche     Artist:  Queensryche
    Album:  Queensryche
    Label:  Century Media
    Release:  21.06.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Melodic/Progressive ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Zwei Monate liegen zwischen dem Veröffentlichungdatum dieses selbstbetitelten Queensryche Albums und dem letzten Album "Frequency Unknown". Für alle Metal-Freunde, die keinen Internetanschluß besitzen oder die letzten zwei Jahre in Polynesien beim Tauchen waren: Es gab einen großen Krach zwischen den Bandmitgliedern, daher nun zwei Mal Queensryche und zwei neue Alben. Ex-Sänger Geoff Tate hat unter der "Marke Queensryche" Ende April "Frequency Unknown" veröffentlicht - mit dem (vorläufigen) Segen eines US-Zivilgerichts und einem mehr als zweideutigen "F.U." auf dem Albumcover. Das hatte den Streithähnen bis November eine "Bewährungsfrist" zugesprochen. Tate lag mit dem Veröffentlichungsdatum vorne - was man an der Produktion des Albums merkte und was ihm viel Kritik und schlechte Presse einbrachte. Zur Halbzeit liegt Tate mit dem Eigentor namens "Frequency Unknown" hinten, mit dem selbstbetitelten neuen Album geht der Rest der ehemaligen Band nun in die zweite Halbzeit. Anpfiff!

Schon der erste Song nach dem Intro ist ein gemütlich-souveräner Sturm auf das Tor von Tates Mannschaft - 'Where Dreams Go To Die' ist eine stimmungsvolle Metal-Ballade, gespickt mit knackigen Gitarren. Sänger Todd LaTorres Stimme passt wie du Faust aufs Auge (wer war noch mal Geoff Tate?), die Solo-Gitarre umschmeichelt den Song in klassischer Metal-Manier.'Spore' besticht durch eine unheimlich prägnante Hook-Line, mit der LaTorre erneut seine Qualitäten zeigen darf. 'Redemption' beginnt dreckiger, fast etwas düster. Der Gesang steht im Vergleich zu den bisherigen Songs etwas mehr im Hintergrund (wenn man das bei diesem Album überhaupt sagen kann!), Schlagzeug und ein treibendes Riff machen den Song zu einer sehr groovy Hardrock-Nummer. 'Vindication' legt bei der Härte ein paar Schippchen drauf, auch die Soli sind heavier, aber genauso gelungen wie bisher. Erneut besticht die große Präsenz bei der Melodik - und die knallt einmal mehr LaTorre besonders treffsicher ins Netz. Nach fünf, wenn auch recht kurzen Songs - Halbzeit beim Album - kann man (fast) schon ein Urteil fällen. Diesen Vorsprung kann den Herausforderern nicht mehr streitig gemacht werden: Große Melodien, große Gefühle, hervorragende Musiker und ein bestechender Todd LaTorre.

Überraschender- und erfreulicherweise ändert sich der bisherige Eindruck des Album mit'A World Without' nochmals und sorgt für Abwechslung. Der Song kommt als träumerische Rock-Ballade mit passenden, sphärischen Gitarren. 'Don't Look Back' steigert das Tempo wieder - ist allerdings der erste Song, der bei allen Qualitäten nicht so völlig überzeugt. Selbst wenn auch hier wieder alles dabei ist was, ein guter Metal-Song braucht, wirkt er ein wenig unausgegoren, ziellos und unpassend an dieser Stelle des Albums. Es ist ein Eindruck, der sich beim vorletzten Song 'Fallout' wieder völlig verliert, denn er ist ein echtes Ausrufezeichen zum Abschluss des Albums, und das nicht nur wegen seiner musikalischen Qualitäten. Der Midtempo-Classic-Metal-Song mit treibendem Beat, einem spektakulären Gitarrensolo in der Mitte und einer erneut mega-ohrwurmigen Hookline lässt auch beim Text aufhorchen: 'Rising from the ashes - a revolution in disguise' und so weiter. Wenn sich die Herren für die noch immer ungelärte Band-Situation selbst Mut zusprechen wollten, ist es gelungen. Selbst wenn dieses Album für sich selbst spricht.

Dieser Band mit dem bestechenden Sänger gehört die Zukunft mit Queensryche. Die 'Open Road' liegt sprichwörtlich vor Ihnen. Da dürften sich Freunde von Fussball-Metaphern und der Richter, der über die weitere Zukunft der beiden Bands entscheiden muss, einig sein. Dieses Album atmet Queensryche. Klassischer Metal im besten Sinne, tolles Songwriting mit einem absolut gelungenen Gefühl für tolle Melodien und eine astreine Produktion. Der Ball ist rund - dieses Album auch! Eine runde, gelungene Sache. Dieser Ball wird sicher bald nur noch für diese Mannschaft rollen.


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- Queensryche - Das neue Album "Operation Mindcrime II"
- Queensryche - Zurück ins Reich ohne Tate
- Summer Breeze 2016 mit Slayer, Sabaton, Queensryche, Asking Alexandria u.v.m.

Rezensionen:
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