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Amon Amarth -  Deceiver of the Gods     Artist:  Amon Amarth
    Album:  Deceiver of the Gods
    Label:  Metal Blade
    Release:  21.06.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Deathmetal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Da sind sie wieder, die unbestittenen Könige des eingängigen, massenkompatiblen Melodic-Viking-Death-Metal. Die Rede ist natürlich von den fünf Herren vom Schicksalsberg, so sattelfest wie interessiert in der nordischen Mythologie, wie Amon Amarth unlängst einmal mehr in einer kleinen Web-Dokumentation unter Beweis gestellt haben. Der "Deceiver Of The Gods" ist natürlich der Gott Loki, dem neuerdings sogar Hollywood in den Filmen "Thor" und "Avengers" mediale Aufmerksamkeit widmet. Mit dem düsteren Gesellen als Inspiration beginnt das Album dann auch stimmigerweise mit dem Titeltrack. Geradlinig und schnörkellos, wie man es von den Herren um Sänger Johan Hegg gewohnt ist. Dabei haben Amon Amarth mit ihrem neunten Album etwas unerwartetes ausprobiert und geschafft. Das Album ist noch eine Spur melodiöser, noch eine Spur aggressiver und bringt neben dem Markenkern der manowaresken True-Viking-Warriors-Blood-and-Honor-Attitüde auch Thrash- und Doom-Elemente unter. Man bewegt sich also vorwärts und tritt nicht auf der Stelle, sehr ehrenwert. Oder wie der truee Metal-Freund sagen würde: Glorious Honor!

Der erste Track bringt gleich einiges vom Thrash-Feeling auf die Scheibe. Das Riffing und das Tempo würden James Hetfield sich zu Hause fühlen lassen. Der Gesang kann nicht ohne Growling - das wäre wohl zu viel des Guten - muss er aber auch nicht, zumal auch Hegg die Growls mit Thrash-Note rüberbringt. Ein schickes, melodiöses Solo drübergesprenkelt - fertig ist der gelungene Album-Opener. 'As Loke Falls' hat eine Extra-Portion Melodie abbekommen - sticht aber ansonsten nicht besonders heraus. 'Father Of The Wolf' nutzt das gleiche Rezept und erinnert von der recht simplen Songstruktur und dem mehrstimmig geshouteten Chorus stark an Manowar - die Instrumentierung hat natürlich nach wie vor den typischen Amarth-Klang. Beim vorab veröffentlichten 'Shape Shifter' geht es wieder etwas düster-doomiger zu, eine willkommene Abwechslung, denn schon 'Under Siege' verbreitet mit seiner hohen Lead Guitar trotz Growls und Thrash-Riffs Heldenpathos. Allerdings so catchy, wie es man einer Viking-Melodic-Death-Band bisher wohl noch nicht zugetraut hätte. 'Blood Eagle' widmet sich mit Up-Tempo und hörbarem Gesplatter dem Thema Rache - stimmig und wieder einiges düsterer als noch der Vorgänger. Das doomige 'Hel' fällt aus dem Rahmen, was den Titel aber irgendwie auch zum interessantesten des Albums macht. Beim Gesang ist Candlemass-Sonderling Messiah Marcolin mit von der Partie, was in einem spitzenmäßigen Growl-und-Gesangs-Duett seinen Niederschlag findet. Zudem überrascht der Song mit einem orientalischen Touch, der sich aber gelungen in den Song einpasst. Nach dem erneut guten, aber konventionellen 'Coming Of The Tide' findet Album Nummer Neun seinen Abschluss mit dem achtminütigen 'Warriors Of The North', einem typischen, klassischen Amon Amarth Song.

Wo Amon Amarth drauf steht, ist auch beim neunten Studioalbum Wikingerblut, Heldenehre und Kriegerpathos drin. Das ist nicht falsch zu verstehen, denn es gibt wohl nach wie vor kaum eine andere Band, die es so überzeugend schafft, so melodiösen und eingängigen Deathmetal zu produzieren. Die Jungs rocken, sind authentisch und teilen mit ihren Äxten und Hämmern ordentlich was aus. Darüber hinaus schafft das aktuelle Album die kleine Sensation, die üblichen Muster mit interessanten, kleinen Experimenten aufzulockern. Über Taktarten muss man hier zwar nicht meditieren, aber bei aller Freude an Innovation darf es ja mehr als gerne einfach auch mal zünftige Hausmannskost sein. Es muss ja nicht immer Kaviar sein.


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