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Haken -  The Mountain     Artist:  Haken
    Album:  The Mountain
    Label:  InsideOutMusic
    Release:  30.08.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Melodic/Progressive ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Haken kommen aus England, so wie ein Großteil der ambitionierten Prog-Metal-Aufsteiger der letzten Jahre. Zu deren Speerspitze Haken zählen. Alles andere als britisches Understatement allerdings: Erst sechs Jahre besteht das Sextett aus London, legt aber mit 'The Mountain' bereits den dritten Longplayer vor. Das britische Prog-Magazine bezeichnete Haken als "eine der strahlendsten jungen Bands des Prog-Metal", beim diesjährigen "Night of the Prog" Festival war die Dichte von Haken-Shirts ein Gradmesser für deren Beliebtheit bei den Fans. Und das obwohl die Band am renommierten Prog-Festival schon letztes Jahr aufgetreten war. 'The Mountain', das neue, vom Jens Bogren gemixte Album ist das erste der Band beim deutschen Progressive-Label InsideOut Music. Anfänger sind die Jungs allerdings beileibe nicht. Keyboarder und Gitarrist Richard Henshall und Basser Tom MacLean waren und sind u.a. bei To-Mera aktiv und im Proberaum hängen Diplome von einigen der besten Musikkonservatorien der Welt. Die vorab veröffentlichten Songs 'Atlas Stone' und 'Pareidolia' ließen einiges an Experimental- und Retro-Prog-Elementen erwarten. Die gibt's zwar (Ersteres zuhauf, Letzteres immer wieder), aber die Albumbesprechung darauf zu verkürzen wäre ein Sakrileg. 'The Mountain' bietet mehr, viel mehr. Um es unverhohlen zu sagen: 'The Mountain' ist das beste Album der Band - und die beiden Vorgänger 'Aquarius' und 'Visions' waren bereits sehr gut. 'Visions' war im Erscheinungsjahr 2011 in etlichen Bestenlisten vertreten, unter anderem auf Platz 5 bei den Progarchives, noch weit vor so illustren Namen wie Dream Theater, Opeth oder Anathema.

'The Mountain' ist nochmals eigenständiger und viel, viel heterogener als seine Vorgänger, ohne die das Album andererseits nie entstanden und wohl auch nicht zu verstehen wäre. Abwechslungsreichtum ist ja ein beliebtes Erkennungsmerkmal progressiver Rockmusik, aber hier ist es keine Floskel: Kein Song klingt wie der andere - und doch klingt alles nach Haken. Wo 'Aquarius" aquatisch klang, ist auch 'The Mountain' nicht nur der Albumtitel, sondern das einende Element, das sowohl in den Texten als auch in der Atmosphäre des Album Ausdruck findet. Fast 70 Minuten auf kunstvollste Weise verknüpfter Retro-Prog und Prog-Metal, an dem man sich lange genüßlich laben kann. Nach dem kurzen Opener 'The Path', der einen mit seiner simplen Emotionalität so sehr ins Album zieht wie wohl selten zuvor ein so kurzer Eröffnnungstrack, setzt 'Cockroach King' eine beeindruckende Marke. Ein kleines bißchen durchgeknallt mit seinem mehrstimmigen A-Capella-Gesang, seinem aufregend-sperrigen Aufbau, seinen instrumentellen Experimenten, der Vermählung von Metal-Riffs und Retro-Anleihen à la Gentle Giant - aber schlicht der außergewöhnlichste Song, den ich seit langer Zeit gehört habe! In der ersten Minute von 'In Memoriam' steckt mehr musikalisch Substanz als auf manch einem ganzen Album. Erst ein klassisch inspiriertes, düsteres Keyboard-Intro, dann ein paar Drumbeats, ein Metal-Riff, ein Rhythmuswechsel zum Einsetzen des Gesangs, der sich langgezogen in die Höhe schraubt. Das ruhige 'Because It's There' greift das Thema des Album-Openers 'The Path' auf und variiert ihn auf unnachahmliche Weise mit mehrstimmigem Gesang und einer Hookline, die ich auf einem Prog-Album so nicht erwartet hätte. 'Falling Back To Earth' knallt einem zunächst ein Hammer-Metal-Riff um die Ohren - aber nicht lange, auch wenn es immer wieder auftaucht. Zwischen bedrohlichem Gitarrengefrickel und flüsterndem Gesang. Jazzigen Doom-Ausflügen. Vom Keyboard abhebenden Prog-Wolken. 'Pareidolia' ist gleichzeitig der härteste als auch der melodischste Song und bietet mit seinen knapp 11 Minuten Klangausflüge und -experimente mit Gänsehautfaktor, um immer wieder zur spektakulären Melodie zurückzukehren.

Ich hatte vieles erwartet. Aber nicht, daß ich SO beeindruckt sein würde vom neuen Haken-Album! Wer Progressive-Metal liebt, für den ist dieses Album in diesem Jahr das gleiche Pflichtprogramm wie das neue Opus von Steven Wilson für Freunde der etwas ruhigeren Prog-Klänge. Da geht kein Weg dran vorbei! Genausowenig wie einmal mehr an hohen Platzierungen in Jahres-Bestenlisten für Haken.


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