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Franz Ferdinand -  Right Thoughts, Right Words, Right Action     Artist:  Franz Ferdinand
    Album:  Right Thoughts, Right Words, Right Action
    Label:  Domino Records
    Release:  23.08.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Rock ausdrucken 
    Autor:  Annette empfehlen/teilen 
 

Welche Bands hat man 2005 so gehört? The Strokes, Libertines, Franz Ferdinand. Kaiser Chiefs, Mando Diao. Und wer den Zerfall der Libertines nicht verkraften konnte, der hörte die neu geborenen Babyshambles. Wie viele dieser Bands hören wir 2013 immer noch? Die Nostalgiker mögen sich immer noch an den Platten von damals erfreuen, aber ganz ehrlich - vom neuen Album der Strokes scheinen die Musiker selbst nicht überzeugt zu sein, die Teenie-Mädchen, die sich für Gustaf Norén und Björn Dixgard begeisterten, sind erwachsen geworden. Und ob die Babyshambles mit ihrem kommenden Werk an ihre früheren Erfolge anknüpfen können, ist bisher nicht gewiss.

Als Franz Ferdinand 2009 glaubten der Menschheit einen Gefallen zu tun, indem sie von ihrem ohnehin nicht herausragenden Werk 'Tonight: Franz Ferdinand' eine Platte herausbrachten, die Dub-Versionen von einigen Songs enthielt, konnte man es keinem verübeln, der dachte, dass es das jetzt war mit den Glasgow-Indie-Rockern. Aber nein, siehe da, wir schreiben das Jahr 2013 und Franz Ferdinand melden sich zurück. Da hüpfen sie fröhlich aus ihrer Versenkung, haben den ersten Song namens 'Love Illumination' im Gepäck und schaffen das, was keiner mehr für möglich gehalten hätte: Sie klingen wie die guten alten Franz Ferdinand.

Der Opener des Albums heißt 'Right Action' und es dauert wirklich keine fünf Sekunden bis man sofort den unverkennbaren Franz Ferdinand-Sound erkennt. Der Song hat alles, was ein Titel der Glasgower Musiker haben sollte - den eingängigen Refrain, die häufigen textlichen Wiederholungen, fröhliches Sing-Sang und eine Leichtigkeit trotz ernst zu nehmendem Inhalt. Auch 'Evil Eye' stampft sich in den Gehörgang in einer Art und Weise wie die früheren Smash-Hits, dem folgt auch der dritte Song: 'Love Illumination'. Jedoch fehlt es den Songs an jeglicher Ausdauer und Überzeugungskraft den Hörer auch durchgehend mitzureißen. Wir wissen, dass keine Indie-Party - selbst heute noch - ohne 'Take Me Out' auskommt und dort möchten diese Titel anknüpfen, sind schon mal auf einem guten Weg, aber scheitern dann doch kurz vor knapp.

Die Euphorie, die sich also anfangs aufbaute, flaut langsam merklich ab. Es begann doch alles so vielversprechend. Doch schon 'Stand on the horizon' offenbart die Schwächen dieser Band relativ deutlich. Franz Ferdinand sind nun mal keine 20 mehr, aber scheinen das immer noch sein zu wollen. Sie klingen auch so wie in der guten, alten Zeit, da man mit den beiden ersten Alben feiern gegangen ist, aber leider bei weitem nicht mehr so überzeugend. Wo bleibt denn da die Weiterentwicklung, das gewisse Etwas?

Nun gut, in 'The Universe Expanded' ist doch mal was anderes. Ruhiger und doch mit Tempo, aber auch wieder nicht das Wahre. Interessant anmutend ist auch das darauf folgende Song 'Brief Encounters', welcher einen zum Schluss der Platte noch in eine seltsame Stimmung versetzt. Leider gab es auch bessere Rausschmeißer als 'Goodbye Lovers and Friends', vorallem bei Franz Ferdinand.

Irgendwie scheint es als hätten sie schon lange ihr gesamtes Pulver verschossen und versuchen dennoch an alte Knüller anknüpfen zu wollen, was aber nur teils gelingt und leider nicht mehr so aufregend ist wie noch 2005. Und statt Party im Sinn zu haben, versuchen sie anscheinend mit dem Albumtitel eine wertvolle Message in die Welt hinauszusenden, um dann doch irgendwie das Erwachsenwerden zu demonstrieren. Lieber Alex Kapranos und Kollegen, bitte entscheidet euch doch mal, was ihr wirklich wollt.


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