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Adolar -  Die Kälte der neuen Biederkeit     Artist:  Adolar
    Album:  Die Kälte der neuen Biederkeit
    Label:  Zeitstrafe
    Release:  06.09.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Rock ausdrucken 
    Autor:  Melvin empfehlen/teilen 
 

Das erste Statement Adolars steckt bereits im Titel ihres neuen Albums. Biederkeit, das ist sicherlich eine Eigenschaft, die sich kein Künstler als Bezeichnung seiner Werke wünscht. Da diese sogar bereits im Titel angeprangert wird sind die Erwartungen an die folgenden Songs in Punkto Exzentrik, der mit Komik dargebotenen Artistik, dem Gegenteil der Spießigkeit, entsprechend hoch.

Die ersten beiden Songs 'Rauchen' und 'Raketen' sind allerdings nicht diejenigen, die den Hörer besonders überzeugen. Die Vocals kommen dahingeleiert, sind zudem noch mit klassischen 0815-Reimen bestückt und lassen keine Spur von dem erkennen was eins als die Hoffnung des Post-Hardcore bezeichnet worden ist. Während 'Rauchen' gegen Ende noch eine gute Wendung nimmt, die allerdings ausschließlich auf instrumentaler Ebene vonstatten geht, verstärken die ab der Hälfte von 'Raketen' eingesetzten Streicher höchstens den Eindruck einer Hardcore-Schnulze. Von außergewöhnlicher Exzentrik bisher keine Spur.

Bei dem dritten Song, dem Titelsong 'Neue Biederkeit' kippt das Bild plötzlich. Etwas Tempo kommt in Spiel, ein netter Rhythmus mit einem knurrigen Basslauf, guten Streicher- und Gitarrenakzenten und Power im Gesang. Die Semi-Acapella Einlage ist originell und schön anzuhören. Auch der Text ist frech und originell mit Witz. 'Ich würde jeden von euch in den Arm nehmen / wäre ich nicht so verklemmt / und ich schiebe die Schuld auf das Fernsehen / es hat die Herzen der Menschen entstellt' Das trifft es. Während die ersten beiden Songs noch auf dem Niveau von Nachmittags-RTL waren lösen Adolar sich jetzt aus ihrer Verklemmtheit. Mit dem nächsten Song 'Blumen' geht es ähnlich gut weiter, es ist punkig mit einer gesunden Ironie, es klingt beinahe ein wenig als hätte man den Ärzten vor einigen Jahren etwas Musikunterricht gegeben. 'Nach Schweden ziehen' gibt diesem Bild noch mehr Farbe. Der Song hätte problemlos 1995 auf Planet Punk gepresst werden können. Leider bietet das Album auch immer wieder Rückfälle zu der unoriginellen Art der Opener. Die Kontraste auf dem Album sind extrem.

Rund die Hälfte von 'Die Kälte der neuen Biederkeit' hat das Prädikat Post-Hardcore oder Indierock verdient. Ob diese Attitüde im Zuge der Teilnahme am Bundesvision Song Contest am 26. September für Sachsen-Anhalt teilweise der Eingliederung in die wenig originelle graue Masse des Mainstream gewichen ist kann als Vermutung angenommen werden. Auch ich schiebe die Schuld auf das Fernsehen.


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