whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Retrospektiw (3-LP-Boxset)
Magma
Retrospektiw (3-LP-Boxset)
(Progressive Rock)

Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
Eric Andersen
Silent Angel: Fire And Ashes Of Heinrich Böll
(Folkrock)

Black Butterfly
Steve Walsh
Black Butterfly
(Hardrock)

Unleash The Love
Mike Love
Unleash The Love
(Rock'n Roll)

Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
Kraftwerk
Der Katalog 3-D (Limitierte CD-Version)
(Synthie-Pop)

Kingdoms Disdained
Morbid Angel
Kingdoms Disdained
(Deathmetal)

I Knew You When
Bob Seger
I Knew You When
(Rock)

The Sin And The Sentence
Trivium
The Sin And The Sentence
(Metalcore)

The Book of Souls: Live Chapter
Iron Maiden
The Book of Souls: Live Chapter
(Metal)

Vom Stochern in der Asche
Löwen am Nordpol
Vom Stochern in der Asche
(Indie-Rock)



Dream Theater -  Dream Theater     Artist:  Dream Theater
    Album:  Dream Theater
    Label:  Roadrunner
    Release:  20.09.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Metal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Sie sind DIE Band, die genannt wird, wenn von Progressive Metal die Rede ist. Sicherlich, es gibt viele andere und es gibt noch eine Handvoll stilprägende Musikgruppen außer Dream Theater, die Metal mit Progressive Rock gemischt haben. Aber keine hat einen derartigen Bekanntheitsgrad und damit einhergehend auch kommerziellen Erfolg erreichen können. Die Debatte, ob Progressive Rock und hohe Plattenverkäufe tatsächlich miteinander in Einklang zu bringen sind, soll jetzt hier nicht geführt werden. Es ist eine schlichte Tatsache, genauso wie die Grammy-Nominierung die das Quintett aus New York 2012 erhalten hat. Trotz der Trennung von Gründungsmitglied Mike Portnoy, war der 2011 erschienene Vorgänger zum nun erschienenen, dreizehnten Studioalbum nicht nur bei den Fans ein großer Erfolg, sondern wurde auch von der Kritik als eines der besten Alben der Band seit langem gefeiert. Hohe Erwartunghen also an das selbstbetitelte Album mit dem schlichten schwarzen Cover-Artwork, zumal bei einer so hochkarätigen Gruppe aus hervorrangenden Musikern ohnehin andere Maßstäbe gelten. Es geht also vermutlich um die Frage, ob Opus Nummer 13 "nur gut", "sehr gut" oder "überragend" werden wird. Wobei "nur gut" bei den hohen Erwartungen für viele eine Enttäuschung darstellen dürfte.

Das Album eröffnet mit einem düsteren, Marsch-artigen Instrumental-Intro mit einem Background-Chor und orientalisch angehauchten Keyboard- und Gitarreneinlagen. Allgemein vermittelt die erste Hälfte des Albums eine leicht bedrohliche Atmosphäre, so zunächst 'The Enemy Inside'. Das Drumming und Riffing sind ungewöhnlich hart, erinnern fast an Thrash-Metal-Bands. Der Gesang von LaBrie und der eingängige Refrain setzen zwar ein stimmiges Gegengewicht, aber nur ein wenig. Die diffuse Bedrohlichkeit und Härte weicht vor dem epischen Melodie-Thema von 'The Looking Glass' etwas zurück - ein wundervoll verspieltes, hohes Lead-Solo von Petrucci trägt dazu ebenfalls bei. 'Enigma Machine' schlägt mit 'proggigem' Songaufbau, Rhythmuswechseln und den verschiedensten musikalischen Intonationen von Gefühlen voll zu. Dieser Song ist auf jeden Fall ein Zeichen, dass man es wieder komplexer, herausfordernder und eklektischer wollte. Viel Prog also, bei gleichzeitiger Revitalisierung der Metal-Zutaten.

'The Bigger Picture' ist die erste Rock-Ballade des Albums, die sich in der emotionalen Intensität während ihrer fast acht Minuten steigert und dabei einen vergleichsweise simplen Song-Aufbau beibehält - ohne weniger zu begeistern. Wie ein sprichwörtlicher größeres Bild hat der Song alles, was ein guter Rocksong braucht. Einen hohen 'Ohrwurm-Faktor', handwerkliche Meisterhaftigkeit und große Gefühle. 'Behind The Veil' bleibt diesbezüglich auf dem gleichen Niveau, auch wenn die transportierte Stimmung erneut etwas wechselt. Vom sphärischen Keyboard-Intro von Tastenmann Jordan Rudess, folgt eine erneute Metal-Kante mit treibendem Beat. Der beinahe bedrückende Gesang von LaBrie mit Power-Metal-Chorus geht in erneute Soli von Petrucci und Rudess über. Dann geht es wieder zurück auf Anfang. 'Along For The Ride' ist der bei weitem eingängigste Song des Albums und wurde aus diesem Grund wohl auch bereits vorab der Fangemeinde präsentiert. Eine geradlinige Hardrock-Ballade, die sich im Ohr festsetzt, bei der man sich bereits nach einmaligem Genuss beim Mitsummen ertappt und die auch bei der Länge von unter fünf Minuten sehr konventionell bleibt. Ganz im Gegensatz zum Abschluss des Albums, ein episches, fünfgängiges Prog-Menü namens 'Illumination Theory' über 22 Minuten. Hier fährt der Prog-Metal-Fünfer noch einmal alles an Songwriting-und-Instrumenten-Können auf, was er zu bieten hat, inklusive einem wundervollen, sehr klassisch anmutenden Mittelteil mit Flöten und Streichern.

Ich wage ihn jetzt, so subjektiv und gewagt er sein mag: den direkten Vergleich mit 'A Dramatic Turn Of Events'. 'Dream Theater' ist besser als 'nur gut' geworden, ein sehr gutes Album, mit dem die Herren ihre Stellung als eine der wichtigsten Prog-Metal-Bands ohne Frage zementieren. Die Akzente im Vergleich zum Vorgänger sind etwas anders gesetzt. Als Ganzes bietet das neue Album gleichzeitig mehr 'Prog' und mehr 'Metal', mehr Komplexität und mehr Härte. Das geht ein wenig zu Gunsten der Eingängigkeit und Homogenität, 'A Dramatic Turn Of Events' war als Gesamtwerk stimmiger, mehr aus einem Guss. Für mich sind beides tolle, wundervolle Alben, an denen man viel entdecken kann. Der Mainstream abseits der Prog-Szene wird vermutlich den Vorgänger noch eine Spur besser finden, was letztlich auch mein Votum ist - mit der doppelt unterstrichenen Anmerkung, dass diese Kritik auf höchstem Niveau erfolgt und sich eher mit dem Attribut 'anders' als 'besser' beschreiben lässt.


  WS-Bewertung: 1- User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
0 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Dream Theater - Dream Theater
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Dream Theater

Interesse?



Homepage:
- Dream Theater

Artikel:
- Dream Theater - Das geheimnisvolle Album Octavarium
- Dream Theater - Progressive Gotteshuldigung des Homo Progmetallus
- Dream Theater - Alles Andere als ein progressives One-Hit-Wonder
- Dream Theater - Über den Grammy, die Liebe zum Metal und das Wagnis, sich auf etwas Neues einzulassen
- Großes Kino mit Dream Theater
- Dream Theater - Das große Erstaunen in Hannover
- Michaels Jahresrückblick mit Dream Theater und kleinen Bluesrock-Perlen

Rezensionen:
- Fallen into Infinity
- Scenes from a memory
- Six Degrees Of Inner Turbulence
- Train Of Thought
- Live at Budokan
- Octavarium
- Score
- Systematic Chaos
- Greatest Hit (... And 21 Other Pretty Cool Songs)
- Black Clouds And Silver Linings
- A Dramatic Turn Of Events
- Dream Theater
- Live At Luna Park
- Breaking The Fourth Wall - Live From The Boston Opera House
- The Astonishing

Mediathek:
-


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 11/17
Changes - Psychonautika

Changes - Psychonautika


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de