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Fates Warning -  Darkness In A Different Light     Artist:  Fates Warning
    Album:  Darkness In A Different Light
    Label:  Inside Out Music
    Release:  30.09.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Metal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Sie haben sie noch immer. Diese gewisse Melancholie und düstere Grundstimmung, die ihre Musik bisher umgab und so etwas wie ihr inoffizielles Markenzeichen ist. Der Album-Titel "Darkness In A Different Light" spricht diesbezüglich Bände. Fates Warning zählen mit ihrer über 30jährigen Bandgeschichte zu den ersten, die Anfang der 80er progressive Elemente mit Metal verbanden: Progressive Metal war geboren. Vor allem ihr 1986er Album "Awaken The Guardian" gilt als einer der Wegbereiter des Genres und taucht immer wieder in etlichen Listen der "Besten Prog-Metal-Alben" auf. Das neue Album ließ allerdings wirklich auf sich warten, neun Jahre sind seit dem Vorgänger "FWX" vergangen. Gitarrist Jim Matheos, das musikalische Gehirn des Quintetts, hatte zunächst eine beabsichtigte Pause eingelegt und sich O.S.I. gewidmet. Nach verschiedenen Komplikationen und Verzögerungen begann man schließlich 2011 mit dem Schreiben des neuen Materials, zwischenzeitlich mit dem neuen Drummer Bobby Jarzombek und dem alten Bassisten Joey Vera an Bord. Nach dem atmospärischeren und auch experimentelleren Vorgängeralbum ist Studioalbum Nummer 11 wieder ursprünglicher, auch wenn Matheos das nicht gerne hört. Es gibt keinen Keyboarder mehr, allgemein ist die Silberscheibe schön gitarrenlastig ausgefallen. Selbst in puncto Samples und Sequencing - Fehlanzeige.

Mit dem Sieben-Minüter 'One Thousand Fires' beginnt das Album schön druckvoll mit einem einprägsamen Riff und einem treibenden Beat, nur um mit Einsetzen des prägnanten Gesangs von Frontmann Ray Alder den Rhythmus und das Tempo das erste Mal zu variieren. 'Firefly' hat sie genauso, die irgendwie tiefen, düsteren Riffs, die aber in der stimmigen Kombination mit Alders Gesang sehr gefallen. Bei 'Desire' ist die Gesangslinie gar das markanteste Element, auch wenn Gitarren und Drums ihren Job hervorragend machen. Beim langsamen, sehr stimmungsvollen 'Lighthouse' drängen sich Assoziationen von einem spukigen Leuchtturm im Mondschein geradezu auf. Der Song ist bei der Instrumentalisierung zu Beginn eher minimalistisch und steigert sich beinahe qualvoll zum Ende hin, der sehr emotionale Gesang von Alder sticht hier erneut besonders heraus und macht den Titel zu einem Highlight des Albums. Die spukige Atmosphäre wird gelungen in den nächsten Song 'Into The Black' weitergetragen. 'Kneel And Obey' hat fast den quälend-schleppenden Vibe eines Gothic-Metal-Stücks, der Gesang sogar einen interessanten orientalischen Touch. Aber natürlich fehlen hier wie auch an anderen Stellen des Albums nicht die gelungenen Lead-Solos von Matheos, die den Gesamteindruck im Sinne einer Verbesserung würzen und das Menü abrunden. Das letzte Stück, das 14-minütige 'And Yet It Moves' fächert die Bandbreite des Könnens der Herren von Fates Warning abschließend nochmals sehr gelungen auf. Das Gitarren-Intro kommt fast klassisch daher, dann setzt ein bunter Wechsel von Rhythmen und Tempi ein, nichts bleibt stehen. Drumming, Riffing, Soli und Gesang sind immer im Fluß, verändern sich stetig. Trotzdem ist sie noch da, die Dunkelheit, die Traurigkeit, das Drängende, das Gequälte. Wenn sich nach zwei Dritteln der Song lichtet und fast strahlend wird, stellen Fates Warning die Dunkelheit tatsächlich in ein anderes Licht. Nämlich in jenes, das auch einen hellen, keimenden Hoffnungsschimmer zulässt.

Zwei neue Alben von den Wegbereitern des Progressive Metals innerhalb weniger Wochen. Sowohl Fates Warning als auch Dream Theater bleiben sich dabei mehr als treu. Dream Theater mit großen Melodien, Fates Warning mit gelungener, dunkler Stimmung. Interessanterweise haben sich dabei beide Bands zumindest etwas auf ihre Wurzeln besinnt. Dream Theater liefern das eingängigere, melodischere Album, mit mehr lichten Augenblicken. Fates Warning das geheimnisvollere, das es nicht nur musikalisch, sondern vor allem emotional zu entdecken gilt.


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Artikel:
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- O.S.I.

Rezensionen:
- Office Of Strategic Influence
- Free

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